Java Magazin - 02.2018 - Reaktive Programmierung


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Januar 2018

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Carina Schipper, Heinz Kabutz, Adam Bien, Rodion Alukhanov, Vadym Kazulkin, Ralf D. Müller, Gernot Starke, Giamir Buoncristiani, Sven Ruppert, Oliver Heger, Lars Vogel, Manfred Steyer, S & S Media GmbH, Michael Müller, Melanie Feldmann, Carina Schipper, Hartmut Schlosser, Boris Fresow, Markus Günther, Michael Kuhn, Theodora Milona, Lars Röwekamp, Masoud Amri

Der Urknall. Die Mutter aller Reaktionen. Vor fünfzehn Milliarden und ein paar Jahren hat es ziemlich gewaltig gekracht. Genauer gesagt ist es zu einer thermischen Reaktion gekommen. Damals steckte das ganze Universum noch in einem Kern mit enormer Dichte (1096 g/cm3) und unglaublich hoher Temperatur (1030 ºC). Irgendwann hat es dann ordentlich geknallt, und alles ist in die noch nicht vorhandene Luft geflogen. Was nach der Explosion übriggeblieben ist, ist offensichtlich.

Die Frage danach, warum der Urknall stattgefunden hat, ist natürlich höchst spannend. Stephen Hawking hat dazu zum Beispiel gesagt: „Zu fragen, was war vor dem Beginn des Universums, ist so sinnlos wie die Frage: Was ist nördlich vom Nordpol?“ Die reaktive Programmierung ist in der Java-Welt sicherlich kein neuer großer Big Bang. Trotzdem erlebt sie gerade eine kleine Boom-Phase. Die Java-Welt reagiert endlich und liefert Antworten auf die Herausforderungen – in Form von Java 9, Spring 5 und vielen anderen Bibliotheken. Warum reaktiv aktuell so gefragt ist, lässt sich einfach erklären: Seit dem Entwurf des reaktiven Modells hat sich einiges verändert. Moderne Use Cases mit großen Datenmengen, asynchronen Events und Echtzeitverarbeitung lösen einen verspäteten Mini-Urknall in Sachen reaktive Programmierung aus. Sie ist also quasi ein Spätzünder.

Allerdings ist unser Titelthema nicht allein dafür verantwortlich, dass ich vom Urknall spreche. Es hat auch etwas mit Melanie Feldmann zu tun. Der Hintergrund ist eigentlich ganz simpel: Sie steht auf Bilder aus dem Weltall. Eines davon ziert sogar ihren Desktop – nur leider nicht mehr lange. Wenn Sie diese Zeilen lesen, wird Melanie uns schon verlassen haben. Sie stürzt sich in ihr nächstes Abenteuer und hat mir das Steuer des Java Magazins überlassen. „Irgendwann ist nun einmal alles vorbei“, hat Rennfahrerlegende Niki Lauda gesagt. Natürlich wollen wir unsere Melanie fulminant und gebührend verabschieden. Deshalb widmen wir ihr das Cover dieses Java Magazins – sozusagen den letzten großen Knall.

Natürlich geht es auch nach dem Knall beim Java Magazin in gewohnter Manier weiter. Wir haben uns auch für 2018 wie immer viel vorgenommen. Erst einmal werden wir aber die Korken knallen lassen, denn das Java Magazin hat Geburtstag. Vor zwanzig Jahren erblickte es das Licht der Welt. Wir lassen es uns selbstverständlich nicht nehmen, das in einer Ausgabe mit ein paar Überraschungen für unsere Leser angemessen zu feiern. Danach steht dann auch schon im April die JAX vor der Tür. Wir werden natürlich dort sein und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit Ihnen. Bis bald, ein spannendes, reaktives Jahr, und lassen Sie es ordentlich krachen. Im positiven Sinne natürlich.

schipper_carina_sw.tif_fmt1.jpgCarina Schipper | Redakteurin

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