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Bücher

Microservices mit Go


Die einst bei Google zur Lösung hausinterner Probleme entwickelte Programmiersprache Go darf auf einen beispiellosen Siegeszug zurückblicken – unter anderem hat sich das Werkzeug in der Welt der Microservices als Fixstern etabliert. Der Rheinwerk Verlag schickt nun ein Buch ins Rennen, das Go explizit mit diesem Einsatzzweck vorstellt.

Köhler gelingt die Balance zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen im Buch gut: Das erste Kapitel erklärt sowohl Microservices-Designparadigmen als auch die grundlegenden Gedanken von Go, ohne dabei aber auf erfahrene Entwickler langweilig zu wirken. Nach dem Durchackern dieses Kapitels hatte der Rezensent jedenfalls einen ganz guten Überblick darüber, warum sich Go in der Welt der Microservices etablieren konnte. Das darauffolgende zweite Kapitel erklärt sowohl die Installation von Go in verschiedenen Betriebssystemen als auch nochmals kurz die Syntax. Die Ausführungen zu Werkzeugen im Go-Ökosystem und der Vergleich zwischen den am meisten verwendeten Entwicklungsumgebungen GoLand und Visual Studio Code helfen angehenden Go-Programmierern dabei, beim langen Marsch nicht aus der Spur zu fliegen. Der Erfolg von Microservices-Systemen steht und fällt damit, wie viel Zeit man in das saubere Design der Systemarchitektur investiert. Köhler demonstriert im dritten Kapitel die Erzeugung einer Applikation, die einem Schulungsanbieter bei der Verwaltung der diversen Ressourcen unter die Arme greifen soll.

Die umfangreiche Besprechung des Systemaufbaus ist reich bebildert, was bei der Auswahl von für eigene Architekturkonzepte geeigneten Visualisierungsformaten hilft. Sonst findet man in diesem Teil des Werks, was man von einem Lehrbuch zu Microservices erwarten würde: die Realisierung von REST APIs, die Einrichtung von Loggings und die Interservice-Kommunikation über das in diesem Bereich weit verbreitete Protokoll gRPC. Üblicher, aber für einen an Microservices arbeitenden Entwickler nicht weniger hilfreich, sind die Überlegungen zur Konfiguration und Absicherung von Go Services. Die Interaktion bzw. Kommunikation mit Datenbanken illustriert das Werk sowohl anhand klassischer SQL-Systeme als auch anhand ihrer auf dem SQL-Paradigma basierenden Kollegen. Zu guter Letzt kommen die als Goroutine bezeichneten Mini-Threads und die zu ihrer Synchronisation verwendeten Channels zur Sprache – auch hier gilt, dass die Beschneidung der Themen auf für Microservices-Anwendungen relevante Aufgaben dafür sorgt, dass das 414 Seiten lange Buch pac...

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