Java Magazin - 03.2013 - Web-Apps mit Play


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Februar 2013

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Michael Müller, Jörg Pechau, Christian Bick, Michael Schütz, Leon Rosenberg, Dominik Helleberg, Arne Limburg, Lars Röwekamp, Claudia Fröhling, Daniel Brenner, János Vona, Thomas Louis, Timo Mankartz, Stefan Siprell, Dirk Fauth, Doug Cutting, Christian Elfers, Marko Reiprecht, Oliver Meyer, Kai Spichale, Peter Boxberg, Frank Pientka, Christian Meder, Remo Schildmann, Yann Simon, Sven Haiges, Gunnar Wagenknecht, Andreas Mihm, Angelika Langer, Klaus Kreft, Arne Limburg, Lars Röwekamp, Dirk Schüpferling, Chris Rupp

Da ist das neue Java-Jahr gerade einmal ein paar ­Wochen alt und hat schon seinen ersten Aufreger! Aus einer anfangs harmlos erscheinenden Personalie entbrannt eine hitzige Diskussion um Open-Source-Software. Aber glücklicherweise mit Happy End …

Vert.x ist ein Framework für asynchrone, skalierbare und nebenläufige Anwendungen und gilt gemeinhin als Node.js-Alternative für die Java Virtual Machine. Führender Kopf und Entwickler hinter Vert.x ist Tim Fox. Er arbeitete bis Ende 2012 unter dem Dach von VMware an Vert.x und wechselte im Dezember zu Red Hat. Kaum hatte die Java-Welt Anfang Januar die Arbeit nach den Feiertagen wieder aufgenommen, schlug ein Beitrag von Fox in der Google-Gruppe von Vert.x ein wie eine Bombe: Fox berichtete darin, VMware-Anwälte hätten ihn besucht und ihn angewiesen, von allen administrativen Aufgaben bei Vert.x zurückzutreten (http://bit.ly/UyaBgM).

Der Aufschrei war enorm: Obwohl die Community nur die Fox-Seite kannte, wurde VMware stante pede als Bösewicht ausgebuht. Ein paar wenige Stimmen, vor allem von VMware-Angestellten wie Oliver Gierke, Stuart Williams oder Andy Piper, versuchten, die aufgebrachte Menge zu beruhigen. Schließlich veröffentlichten Alexis Richardson von VMware und Mark Little von Red Hat eine gemeinsame Erklärung und beseitigten damit alle Gerüchte bzgl. VMwares angeblichem Alleingang. Oberste Priorität habe eine ungestörte Fortführung der Vert.x-Entwicklung, hieß es, und das wolle man gemeinsam und mit vereinten Kräften, unter der Führung von Tim Fox machen.

Die Qual der Wahl

Und an dieser Stelle beginnt die wunderbare ­Geschichte namens „How Open Source Works“. Der ursprüng­liche Thread in der Google-Gruppe wurde erweitert, um gemeinsam mit der Community alle Möglichkeiten zu diskutieren (http://bit.ly/146Gov8). In diesem einen ­Thread für ein Projekt, das weit entfernt ist von der Größe oder dem Einfluss anderer Java-Projekte wie beispielsweise Hudson oder Wicket, meldet sich jeder zu Wort, der Rang und Namen hat, sei es Apache-Chef Jim ­Ja­gielski oder Mike Milinkovich von der Eclipse Foun­dation. Ebenfalls lesenswert sind die vielen Blogein­träge der Community, z. B. von Tim O’Brian (http://bit.ly/Skbtdr) oder Ian Skerrett (http://bit.ly/10tKOy4).

Dieser Thread zeigt nicht nur die Lebendigkeit der Open-Source-Welt, sondern ist meiner Meinung nach auch riesiges Lob und jede Menge Vorschusslorbeeren für Vert.x.

Das bestätigt uns auch in der Entscheidung, einen Heftschwerpunkt zu planen, der sich mit Vert.x und Node.js beschäftigt. In der nächsten Ausgabe erfahren Sie mehr und kommen eventuell selbst auf den Geschmack.

Eclipse Vert.x

Kurz vor Redaktionsschluss ist die Community übrigens zu einer Entscheidung gelangt: Vert.x soll Eclipse-Projekt werden (http://bit.ly/10H6ea7). Mike Milinkovich hat bereits angeboten, beim Projektstart mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ebenso IBMs John Arthorne (­Eclipse Project PMC und Platform Core Lead) und Twitters Chris Aniszczyk (u. a. Technology und Mylyn PMC Member). Einem flüssigen und problemlosen Übergang in die Eclipse Foundation sollte also nichts im Weg stehen – wir wüschen viel Erfolg beim Umzug!

Übrigens: Sind Sie schon Abonnent des Java Magazins? Dann haben Sie mit dieser Ausgabe ein Extra-Goodie bekommen: Das komplette Jahresarchiv 2012 auf DVD plus spannenden Zusatzinhalt in Form von Videos und Buchkapiteln. Das ist unser Dankeschön für Ihre Treue! Als Nichtabonnent haben Sie selbstverständlich auch die Chance auf dieses Extra – einfach auf www.javamagazin.de/abo surfen, Abo abschließen und die DVD geht auf die Reise!

In diesem Sinne viel Spaß mit der Lektüre dieser Ausgabe.

froehling_claudia_sw_cropped.tif_fmt1.pngClaudia Fröhling, Redakteurin

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