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Java Magazin
Webentwicklung mit dem Play-Framework

All Play and no work

Play ist ein Full-Stack-Webframework - geschrieben von Webentwicklern für Webentwickler. Der Name ist Programm: Geradezu spielend lassen sich einfache, aber auch komplexe Webanwendungen entwickeln. Und dabei blickt das Framework auf eine inzwischen mehr als fünfjährige Entwicklungsgeschichte zurück. Inzwischen hat Play Einzug in den Typesafe Stack [1] gehalten.

Remo Schildmann, Yann Simon


Play Framework

Wer kennt das nicht? Ein neues Webprojekt, die Ziele sind definiert, die Entwicklermannschaft steht bereit, technologisch ist man sich einig – JSF, CSS, JavaScript, Spring, Hibernate, Datenbank XY (oder Ähnliches). Gebaut wird mit Maven und entwickelt mit der Lieblings-IDE. Am Ende steht ein fertiges Produkt, und es funktioniert. Wozu also ein weiteres Framework, das am Ende auch nichts anders tut als die Entwicklung eines funktionierenden Produkts zu unterstützen bzw. zu erleichtern? Wäre die Vorstellung, dass alle möglichen Funktionen der Webapplikation in einer zentralen Konfiguration verwaltet und dann noch zur Compilezeit auf gültige Verweise (Navigationspfade) geprüft werden, nicht interessant? Oder wie wäre es mit der Idee, nach der Installation alle für eine Webapplikation notwendigen Komponenten an der Hand zu haben, also den kompletten Stack? Sollte eine testgetriebene Entwicklung, gerade bei komplexeren Applikationen, nicht gängige Praxis sein? Hier bringt Play mit seiner Testinfrastruktur inklusive Selenium-Tests alle notwendigen Werkzeuge mit. Oder wie wäre es mit der Möglichkeit eines automatischen Hot Deployments? Das sind nur einige Punkte. Interessiert? Dann kommen Sie mit auf eine Erkundungstour.

ArtikelserieTeil 1: GrundlagenTeil 2: Fixtures, Bootstrap-Klassen, StylingTeil 3: Security, Validierung und Tests

Dieses durch [2] inspirierte Tutorial zeigt, wie in Play 2 ganz praktisch Webapplikationen erstellt werden. Dabei werden alle Bereiche einer Play-Anwendung beleuchtet: Validierung, Fehlerbehandlung, Security, automatisierte Tests etc. Unterschiede zu Play 1 oder anderen Frameworks spielen dabei keine Rolle.

Installation, Projekterstellung und IDE-Integration

Die Installation geht – wie hätte es anders sein sollen? – spielerisch von der Hand. Nach dem Download der ZIP-Datei (wir verwenden die Version 2.0.4) [3] wird diese entpackt (Spaces im Pfad nach Möglichkeit vermeiden). Für ein komfortableres Arbeiten sollte der Ordner in den PATH (des Systems) aufgenommen werden. Ein JDK (Version 6 oder höher) muss sich ebenfalls auf dem System befinden. Wenn wir nun in einer Konsole play eingeben, sollten wir eine Rückmeldung vom Framework bekommen – damit ist Play installiert.

Nun können wir ein neues Projekt anlegen. Dazu wechseln wir in der Konsole in den Pfad, in dem wir unser Projekt erzeugen wollen (bspw. D:\Projekte\WebApps). Mit play new werden wir durch den Wizard geführt. Für unsere Tour erzeugen ...

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Webentwicklung mit dem Play-Framework

All Play and no work

Play ist ein Full-Stack-Webframework - geschrieben von Webentwicklern für Webentwickler. Der Name ist Programm: Geradezu spielend lassen sich einfache, aber auch komplexe Webanwendungen entwickeln. Und dabei blickt das Framework auf eine inzwischen mehr als fünfjährige Entwicklungsgeschichte zurück. Inzwischen hat Play Einzug in den Typesafe Stack [1] gehalten.

Remo Schildmann, Yann Simon


Play Framework

Wer kennt das nicht? Ein neues Webprojekt, die Ziele sind definiert, die Entwicklermannschaft steht bereit, technologisch ist man sich einig – JSF, CSS, JavaScript, Spring, Hibernate, Datenbank XY (oder Ähnliches). Gebaut wird mit Maven und entwickelt mit der Lieblings-IDE. Am Ende steht ein fertiges Produkt, und es funktioniert. Wozu also ein weiteres Framework, das am Ende auch nichts anders tut als die Entwicklung eines funktionierenden Produkts zu unterstützen bzw. zu erleichtern? Wäre die Vorstellung, dass alle möglichen Funktionen der Webapplikation in einer zentralen Konfiguration verwaltet und dann noch zur Compilezeit auf gültige Verweise (Navigationspfade) geprüft werden, nicht interessant? Oder wie wäre es mit der Idee, nach der Installation alle für eine Webapplikation notwendigen Komponenten an der Hand zu haben, also den kompletten Stack? Sollte eine testgetriebene Entwicklung, gerade bei komplexeren Applikationen, nicht gängige Praxis sein? Hier bringt Play mit seiner Testinfrastruktur inklusive Selenium-Tests alle notwendigen Werkzeuge mit. Oder wie wäre es mit der Möglichkeit eines automatischen Hot Deployments? Das sind nur einige Punkte. Interessiert? Dann kommen Sie mit auf eine Erkundungstour.

ArtikelserieTeil 1: GrundlagenTeil 2: Fixtures, Bootstrap-Klassen, StylingTeil 3: Security, Validierung und Tests

Dieses durch [2] inspirierte Tutorial zeigt, wie in Play 2 ganz praktisch Webapplikationen erstellt werden. Dabei werden alle Bereiche einer Play-Anwendung beleuchtet: Validierung, Fehlerbehandlung, Security, automatisierte Tests etc. Unterschiede zu Play 1 oder anderen Frameworks spielen dabei keine Rolle.

Installation, Projekterstellung und IDE-Integration

Die Installation geht – wie hätte es anders sein sollen? – spielerisch von der Hand. Nach dem Download der ZIP-Datei (wir verwenden die Version 2.0.4) [3] wird diese entpackt (Spaces im Pfad nach Möglichkeit vermeiden). Für ein komfortableres Arbeiten sollte der Ordner in den PATH (des Systems) aufgenommen werden. Ein JDK (Version 6 oder höher) muss sich ebenfalls auf dem System befinden. Wenn wir nun in einer Konsole play eingeben, sollten wir eine Rückmeldung vom Framework bekommen – damit ist Play installiert.

Nun können wir ein neues Projekt anlegen. Dazu wechseln wir in der Konsole in den Pfad, in dem wir unser Projekt erzeugen wollen (bspw. D:\Projekte\WebApps). Mit play new werden wir durch den Wizard geführt. Für unsere Tour erzeugen ...

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