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Java Magazin
Das Java-Monitoring-Tool MoSKito unter der Lupe

DevOps in der Praxis

Das Aufspüren von Fehlern in einer laufenden Applikation muss meistens schnell und unter hohem Druck erfolgen. Mit MoSKito betritt ein Open-Source-DevOps-Werkzeug die Bühne, das sich auf das Überwachen der Performance und Fehlerfreiheit der Anwendung zur Laufzeit konzentriert.

Michael Schütz, Leon Rosenberg


Es ist geschafft. Die eigene Anwendung ist live. Doch damit ist die Entwicklung meist nicht abgeschlossen. Ab jetzt verändert sich die Software durch ständige Weiterentwicklung umso mehr. In diesem Wandel ist es entscheidend, das Laufzeitverhalten der eigenen Anwendung rechtzeitig zu verstehen. Hier kommen DevOps [1] ins Spiel. Ihr Aufgabenfeld umfasst sowohl die Entwicklung als auch den Betrieb. Zur Unterstützung stehen Ihnen etablierte serverbasierte Monitoring-Lösungen wie Nagios [2] zur Verfügung. Diese sind jedoch auf die Betriebssystemebene spezialisiert. Die Analyse auf Softwareseite ist meist mühselig.

Im Leben eines Entwicklerteams kommt irgendwann der Moment, in dem es am liebsten die Zeit anhalten möchte, die Anwendung Schraube für Schraube auseinandernehmen, verstehen, reparieren, ölen und wieder zusammensetzen möchte. Leider bleibt selten Zeit dazu. Selbst wenn die Anwendung nur noch langsam reagiert oder oft abstürzt – sie befindet sich im Livebetrieb und muss weiterhin ihre Dienste Tausenden von Nutzern zur Verfügung stellen. Dazu kommt, dass sich die Ursache der Probleme in Stresssituationen ohnehin schwer aufspüren lässt. Bühne frei für MoSKito!

MoSKito ist ein Open-Source-Projekt zum Messen, Analysieren und Optimieren der Geschwindigkeit und des Verhaltens einer Applikation. Ziel von MoSKito ist es, jederzeit Überblick über den Status der eigenen Applikationen zu haben. Wenn das Verständnis der Applikation zur Selbstverständlichkeit wird, schafft das Sicherheit und Vertrauen. So erhöht sich die Chance, Probleme im Ernstfall schneller lösen zu können.

Abb. 1: Producer, Stat, ­StatValue, Value

Ein Open-Source-Monitoring-Framework für Java

Als Monitoring-Framework integriert sich MoSKito in die Applikation. Im Unterschied zu kostenpflichtigen alternativen Produkten wie AppDynamics [3] oder New Relic [4] erfolgt die Integration punktuell an den Stellen, an denen es darauf ankommt, dass sie überwacht werden. Idealerweise integriert man MoSKito an den Systemein- und ausgängen sowie an den Übergängen zwischen verschiedenen Schichten. Das können Komponenten wie Servlets, Filter, Actions, Services oder DAOs sein. Natürlich ist es dabei sinnvoll, den besonders rechen- oder fehlerintensiven Teilen der Applikation mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei sollten komplexe Komponenten wie z. B. eine Regel-Engine oder ein Tarifrechner genauso wenig fehlen wie der Payment-Provider, das Mail Gateway oder sonstige externe Systeme. Je mehr Systeme, Komponenten,...

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Das Java-Monitoring-Tool MoSKito unter der Lupe

DevOps in der Praxis

Das Aufspüren von Fehlern in einer laufenden Applikation muss meistens schnell und unter hohem Druck erfolgen. Mit MoSKito betritt ein Open-Source-DevOps-Werkzeug die Bühne, das sich auf das Überwachen der Performance und Fehlerfreiheit der Anwendung zur Laufzeit konzentriert.

Michael Schütz, Leon Rosenberg


Es ist geschafft. Die eigene Anwendung ist live. Doch damit ist die Entwicklung meist nicht abgeschlossen. Ab jetzt verändert sich die Software durch ständige Weiterentwicklung umso mehr. In diesem Wandel ist es entscheidend, das Laufzeitverhalten der eigenen Anwendung rechtzeitig zu verstehen. Hier kommen DevOps [1] ins Spiel. Ihr Aufgabenfeld umfasst sowohl die Entwicklung als auch den Betrieb. Zur Unterstützung stehen Ihnen etablierte serverbasierte Monitoring-Lösungen wie Nagios [2] zur Verfügung. Diese sind jedoch auf die Betriebssystemebene spezialisiert. Die Analyse auf Softwareseite ist meist mühselig.

Im Leben eines Entwicklerteams kommt irgendwann der Moment, in dem es am liebsten die Zeit anhalten möchte, die Anwendung Schraube für Schraube auseinandernehmen, verstehen, reparieren, ölen und wieder zusammensetzen möchte. Leider bleibt selten Zeit dazu. Selbst wenn die Anwendung nur noch langsam reagiert oder oft abstürzt – sie befindet sich im Livebetrieb und muss weiterhin ihre Dienste Tausenden von Nutzern zur Verfügung stellen. Dazu kommt, dass sich die Ursache der Probleme in Stresssituationen ohnehin schwer aufspüren lässt. Bühne frei für MoSKito!

MoSKito ist ein Open-Source-Projekt zum Messen, Analysieren und Optimieren der Geschwindigkeit und des Verhaltens einer Applikation. Ziel von MoSKito ist es, jederzeit Überblick über den Status der eigenen Applikationen zu haben. Wenn das Verständnis der Applikation zur Selbstverständlichkeit wird, schafft das Sicherheit und Vertrauen. So erhöht sich die Chance, Probleme im Ernstfall schneller lösen zu können.

Abb. 1: Producer, Stat, ­StatValue, Value

Ein Open-Source-Monitoring-Framework für Java

Als Monitoring-Framework integriert sich MoSKito in die Applikation. Im Unterschied zu kostenpflichtigen alternativen Produkten wie AppDynamics [3] oder New Relic [4] erfolgt die Integration punktuell an den Stellen, an denen es darauf ankommt, dass sie überwacht werden. Idealerweise integriert man MoSKito an den Systemein- und ausgängen sowie an den Übergängen zwischen verschiedenen Schichten. Das können Komponenten wie Servlets, Filter, Actions, Services oder DAOs sein. Natürlich ist es dabei sinnvoll, den besonders rechen- oder fehlerintensiven Teilen der Applikation mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei sollten komplexe Komponenten wie z. B. eine Regel-Engine oder ein Tarifrechner genauso wenig fehlen wie der Payment-Provider, das Mail Gateway oder sonstige externe Systeme. Je mehr Systeme, Komponenten,...

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