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Java Magazin
Soziale Unternehmensanwendungen mit Gadgets und Widgets

E-Mail war gestern

In Zeiten von Innovationsdruck, steigenden Kosten und Fachkräftemangel ist ein effektiver Informations- und Wissensaustausch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Bisher wurde soziale Software eher durch große Plattformen wie Facebook oder Google Plus geprägt. Doch auch für den Einsatz in modernen Unternehmen spielen soziale APIs und damit gebaute Anwendungen eine immer größere Rolle. Wir stellen die Standards für Gadgets und Widgets vor und zeigen ihre Nutzung.

Frank Pientka


Die Zeiten der statischen Webseite und des reinen ­E-Mail-Austauschs sind schon lange vorbei. Heute steht der Nutzer, der sich mit anderen vernetzt und Daten austauscht, im Vordergrund. Er selbst entscheidet, wie, wann und wo er solche interaktiven Plattformen nutzen möchte. Gerade im beruflichen und unternehmerischen Umfeld wird der Einsatz von sozialer Software immer wichtiger. Das liegt daran, dass von überall schnell und unkonventionell Informationen ausgetauscht werden, was die Produktivität, Motivation und Innovation erhöhen kann.

Gadget

Der von Google initiierte Standard OpenSocial standardisiert über ein einheitliches API folgende Bereiche (Abb. 1):

Daten: ermöglicht den Zugriff und Austausch von PersonendatenPersonen: stellt die Beziehungen einer Person darAktivitäten: für die textbasierte Kommunikation zwischen PersonenAnwendungsdaten: Gruppen und Ressourcen, die einem Benutzer zugeordnet sind

Abb. 1: Hauptbereiche des OpenSocial-API (Quelle: opensocial.org)

Damit können OpenSocial-Anwendungen, so genannte Gadgets, mit offenen Standards [1] wie HTML, XML und JavaScript entwickelt werden, die in einer Art Laufzeitumgebung auf dem Server laufen.

Abb. 2: Arten von OpenSocial-Anwendungen (Quelle: opensocial.org)

Damit lassen sich vier Arten von Anwendungen, wie Social Mashups, Social-Applikationen, Social-Mobile­Applikationen und Social-Webseiten realisieren (Abb. 2). Die Referenzimplementierung des OpenSocial-Standards stellt Apache Shindig jeweils in einer zum jeweiligen Standard passenden Version (aktuell ist 2.5) zur Verfügung. Shindig besteht aus einem Server- und einem Clientteil. Der Server kümmert sich um die Ausführung und Verwaltung der OpenSocial-Anwendungen. Neben der Berechtigungsverwaltung, Konfiguration der Anwendung ist der Server für das Rendering und den Aufruf des Gadgets zuständig [2], [3]. Ähnlich wie bei einem Portalserver können die Gadgets auf einer Seite platziert werden, wobei ein Gadget als vollständige Webanwendung auch alleine ausgeführt werden kann. Ein Gadget besteht aus einer XML-Beschreibung, wie z. B.

Im Contentbereich kann HTML und JavaScript verwendet werden, um eigene Funktionen zu erstellen oder das Gadget-API (gadgets.* namespace https://developers.google.com/gadgets/docs/xml_reference) aufzurufen (Listing 1).

Listing 1

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Soziale Unternehmensanwendungen mit Gadgets und Widgets

E-Mail war gestern

In Zeiten von Innovationsdruck, steigenden Kosten und Fachkräftemangel ist ein effektiver Informations- und Wissensaustausch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Bisher wurde soziale Software eher durch große Plattformen wie Facebook oder Google Plus geprägt. Doch auch für den Einsatz in modernen Unternehmen spielen soziale APIs und damit gebaute Anwendungen eine immer größere Rolle. Wir stellen die Standards für Gadgets und Widgets vor und zeigen ihre Nutzung.

Frank Pientka


Die Zeiten der statischen Webseite und des reinen ­E-Mail-Austauschs sind schon lange vorbei. Heute steht der Nutzer, der sich mit anderen vernetzt und Daten austauscht, im Vordergrund. Er selbst entscheidet, wie, wann und wo er solche interaktiven Plattformen nutzen möchte. Gerade im beruflichen und unternehmerischen Umfeld wird der Einsatz von sozialer Software immer wichtiger. Das liegt daran, dass von überall schnell und unkonventionell Informationen ausgetauscht werden, was die Produktivität, Motivation und Innovation erhöhen kann.

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Der von Google initiierte Standard OpenSocial standardisiert über ein einheitliches API folgende Bereiche (Abb. 1):

Daten: ermöglicht den Zugriff und Austausch von PersonendatenPersonen: stellt die Beziehungen einer Person darAktivitäten: für die textbasierte Kommunikation zwischen PersonenAnwendungsdaten: Gruppen und Ressourcen, die einem Benutzer zugeordnet sind

Abb. 1: Hauptbereiche des OpenSocial-API (Quelle: opensocial.org)

Damit können OpenSocial-Anwendungen, so genannte Gadgets, mit offenen Standards [1] wie HTML, XML und JavaScript entwickelt werden, die in einer Art Laufzeitumgebung auf dem Server laufen.

Abb. 2: Arten von OpenSocial-Anwendungen (Quelle: opensocial.org)

Damit lassen sich vier Arten von Anwendungen, wie Social Mashups, Social-Applikationen, Social-Mobile­Applikationen und Social-Webseiten realisieren (Abb. 2). Die Referenzimplementierung des OpenSocial-Standards stellt Apache Shindig jeweils in einer zum jeweiligen Standard passenden Version (aktuell ist 2.5) zur Verfügung. Shindig besteht aus einem Server- und einem Clientteil. Der Server kümmert sich um die Ausführung und Verwaltung der OpenSocial-Anwendungen. Neben der Berechtigungsverwaltung, Konfiguration der Anwendung ist der Server für das Rendering und den Aufruf des Gadgets zuständig [2], [3]. Ähnlich wie bei einem Portalserver können die Gadgets auf einer Seite platziert werden, wobei ein Gadget als vollständige Webanwendung auch alleine ausgeführt werden kann. Ein Gadget besteht aus einer XML-Beschreibung, wie z. B.

Im Contentbereich kann HTML und JavaScript verwendet werden, um eigene Funktionen zu erstellen oder das Gadget-API (gadgets.* namespace https://developers.google.com/gadgets/docs/xml_reference) aufzurufen (Listing 1).

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