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Java Magazin
Die Android Development Tools

Ein Werkzeugkasten für Android

Hinter dem Begriff „Android Development Tools“ - kurz: ADT - steht eine ganze Reihe von Werkzeugen, Plug-ins, Bibliotheken und Skripten. Diese sind mal mehr, mal weniger gut dokumentiert. Auch der Bekanntheitsgrad der einzelnen Tools in der Community ist sehr unterschiedlich. Den Auftakt zu dieser neuen Serie, in der die einzelnen Bereiche im Detail beleuchtet werden, bildet ein Überblick über die aktuelle Version 21 der ADT.

Dominik Helleberg


Android Development Tools

Jeder Android-Entwickler installiert sich irgendwann die Android Development Tools. Diese bilden die technische Grundlage, um Android-Applikationen zu entwickeln, und enthalten die verschiedensten Werkzeuge, um die tägliche Arbeit zu erleichtern. Die wichtigsten Bereiche stellen wir im Folgenden kurz vor und heben die letzten Neuerungen im Release 21 hervor.

Getting started – mit welchem Paket?

Seit der Version 21 gibt es zwei unterschiedliche Wege, die ADTs zu installieren:

Neu: Das ADT BundleKlassisch: Die SDK Tools plus Plug-in

Dazu ist es gut zu wissen, dass die ADTs auf Eclipse als primäre IDE setzen. Alternativen dazu sind im Kasten „Alternative IDEs“ beschrieben. Die Wahl der Pakete hängt primär von den Vorlieben und Kenntnissen des Entwicklers ab. Das „ADT Bundle“ kommt als komplette Out-of-the-Box-Lösung mit integriertem Eclipse und ist ideal für Neueinsteiger in der Android- bzw. Eclipse-Welt. Man benötigt keine zusätzlichen Pakete und kann direkt starten. Allerdings basiert dieses Paket auf Eclipse 3.8. Wer also schon die Version 4.x nutzen möchte, sollte den klassischen Weg der Installation wählen.

Wer bereits längere Erfahrung mit Eclipse als IDE hat und gerne seine bestehende Installation weiter verwenden möchte, ist mit der „traditionellen“ Variante besser bedient. Hier erfolgt die Installation in zwei Schritten: einmal das eigentliche SDK und zusätzlich ein Plug-in für Eclipse. Dieser Weg schließt ein paar manuelle Handgriffe ein, die auf der Android-Development-Webseite [1] erklärt sind.

Preview ChannelSeit September bietet das ADT-Team die Möglichkeit, direkt an den neuesten Entwicklungen teilzuhaben. Wer also keine Angst vor frühen und ggf. instabilen Releases hat, kann auf den so genannten Preview Channel umsteigen und bekommt Vorabversionen des zukünftigen ADT Releases. Diese sind nicht immer fehlerfrei, bieten aber die Möglichkeit, sich schon einmal einen Überblick über die neuen Features zu verschaffen und dem ADT-Team mit Bug Reports und Feedback zu helfen, das kommende Release zu gestalten. Allerdings empfiehlt es sich, eine Parallelinstallation inklusive Eclipse für dieses Experiment zu betreiben, denn ein „Downgrade“ auf die aktuelle, stabile Version ist möglich, aber zeitaufwändig. Wie man auf den Preview Channel wechselt, steht auf der Webseite des ADT-Teams [2].

Alternative IDEsWer sich mit Eclipse als IDE nicht anfreunden kann oder möchte, dem bieten sich auch alternative Wege zur produktiven And...

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Die Android Development Tools

Ein Werkzeugkasten für Android

Hinter dem Begriff „Android Development Tools“ - kurz: ADT - steht eine ganze Reihe von Werkzeugen, Plug-ins, Bibliotheken und Skripten. Diese sind mal mehr, mal weniger gut dokumentiert. Auch der Bekanntheitsgrad der einzelnen Tools in der Community ist sehr unterschiedlich. Den Auftakt zu dieser neuen Serie, in der die einzelnen Bereiche im Detail beleuchtet werden, bildet ein Überblick über die aktuelle Version 21 der ADT.

Dominik Helleberg


Android Development Tools

Jeder Android-Entwickler installiert sich irgendwann die Android Development Tools. Diese bilden die technische Grundlage, um Android-Applikationen zu entwickeln, und enthalten die verschiedensten Werkzeuge, um die tägliche Arbeit zu erleichtern. Die wichtigsten Bereiche stellen wir im Folgenden kurz vor und heben die letzten Neuerungen im Release 21 hervor.

Getting started – mit welchem Paket?

Seit der Version 21 gibt es zwei unterschiedliche Wege, die ADTs zu installieren:

Neu: Das ADT BundleKlassisch: Die SDK Tools plus Plug-in

Dazu ist es gut zu wissen, dass die ADTs auf Eclipse als primäre IDE setzen. Alternativen dazu sind im Kasten „Alternative IDEs“ beschrieben. Die Wahl der Pakete hängt primär von den Vorlieben und Kenntnissen des Entwicklers ab. Das „ADT Bundle“ kommt als komplette Out-of-the-Box-Lösung mit integriertem Eclipse und ist ideal für Neueinsteiger in der Android- bzw. Eclipse-Welt. Man benötigt keine zusätzlichen Pakete und kann direkt starten. Allerdings basiert dieses Paket auf Eclipse 3.8. Wer also schon die Version 4.x nutzen möchte, sollte den klassischen Weg der Installation wählen.

Wer bereits längere Erfahrung mit Eclipse als IDE hat und gerne seine bestehende Installation weiter verwenden möchte, ist mit der „traditionellen“ Variante besser bedient. Hier erfolgt die Installation in zwei Schritten: einmal das eigentliche SDK und zusätzlich ein Plug-in für Eclipse. Dieser Weg schließt ein paar manuelle Handgriffe ein, die auf der Android-Development-Webseite [1] erklärt sind.

Preview ChannelSeit September bietet das ADT-Team die Möglichkeit, direkt an den neuesten Entwicklungen teilzuhaben. Wer also keine Angst vor frühen und ggf. instabilen Releases hat, kann auf den so genannten Preview Channel umsteigen und bekommt Vorabversionen des zukünftigen ADT Releases. Diese sind nicht immer fehlerfrei, bieten aber die Möglichkeit, sich schon einmal einen Überblick über die neuen Features zu verschaffen und dem ADT-Team mit Bug Reports und Feedback zu helfen, das kommende Release zu gestalten. Allerdings empfiehlt es sich, eine Parallelinstallation inklusive Eclipse für dieses Experiment zu betreiben, denn ein „Downgrade“ auf die aktuelle, stabile Version ist möglich, aber zeitaufwändig. Wie man auf den Preview Channel wechselt, steht auf der Webseite des ADT-Teams [2].

Alternative IDEsWer sich mit Eclipse als IDE nicht anfreunden kann oder möchte, dem bieten sich auch alternative Wege zur produktiven And...

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