Modellgetriebene Entwicklung von Geschäftsanwendungen - Teil 1: Theoretische Grundlagen, Persistenz

Adieu, teure Softwareentwicklung!

Tom Schindl, Wolfgang Messner, Daniel Stieger


DSLs und ihre Tools: State of the Art

Unternehmen sind ständig darauf bedacht, ihre Leistungserstellung zu optimieren. Software spielt dabei eine zentrale Rolle. Und obwohl es unzählige ERP-(Enterprise-Ressource-Planning-), CRM-(Customer-Relationship-Management-) und PPS-(Production-Planing-System-)Lösungen gibt, nimmt auch die Zahl von Eigenentwicklungen nicht ab. Viele Unternehmen benötigen kein Standardprodukt. Sie brauchen ihre eigene, auf sie zugeschnittene Software. Nur so können sie effizient und wirtschaftlich Unternehmensprozesse unterstützen.

Die meisten großen Unternehmen differenzieren daher: Wenn möglich, wird bei der Automatisierung von Standardprozessen auf Standardsoftware zurückgegriffen. Bei Kernprozessen, die das Unternehmen am Markt differenzieren, wird aber nach wie vor Software selbst entwickelt.

Software zu entwickeln ist komplex und teuer. Insbesondere bei umfangreichen Anwendungen ist Softwareentwicklung nicht einfach mit „programmieren“ gleichzusetzen. Für erfolgreiche Eigenentwicklungen ist ein weites Themenfeld zu berücksichtigen: von der Anforderungsanalyse, Softwarearchitektur und Koordination von Entwicklerteams über Releasemanagement, systematische und automatisierte Tests bis hin zum Verfassen zielgruppengerechter Dokumentation. Gerade diese Aktivitäten der Softwareentwicklung gehören meist nicht zu den Kernkompetenzen von Unternehmen. Uns wird häufig über die in Tabelle 1 zusammengefassten Problembereiche berichtet.

ArtikelserieTeil 1: Theoretische Grundlagen, PersistenzTeil 2: Geschäftslogik, Präsentation, Entwicklungsumgebung

ProblembereichBeschreibungVerständnisDie Zusammenarbeit von Auftraggebern und Entwicklern gestaltet sich bis dato problematisch. Man redet aneinander vorbei. Wenn eine einheitliche Sprache fehlt, werden für Konzepte verschiedene Begriffe verwendet. Ein gemeinsames Verständnis für das Aufgabenfeld kann nur schwer geschaffen werden. AnforderungenHäufig fehlt auch dem Auftraggeber ein klares Bild seiner Anforderungen. Letztere müssen daher im Entwicklungsprojekt erst erarbeitet werden; der Auftraggeber muss sich erst nochmals intensiv mit seinen Anforderungen befassen. Eine Systematik dafür fehlt aber. SystemdesignApplikationsarchitektur ist unpassend oder verwässert über die Zeit. Wenige Entwickler verfügen über das Wissen und die Erfahrung, effektive Leitlinien vorzugeben. Die Applikationsarchitektur unterscheidet sich zwischen den Entwicklern und ist von Projekt zu Projekt verschieden. Konsis...

Modellgetriebene Entwicklung von Geschäftsanwendungen - Teil 1: Theoretische Grundlagen, Persistenz

Adieu, teure Softwareentwicklung!

Tom Schindl, Wolfgang Messner, Daniel Stieger


DSLs und ihre Tools: State of the Art

Unternehmen sind ständig darauf bedacht, ihre Leistungserstellung zu optimieren. Software spielt dabei eine zentrale Rolle. Und obwohl es unzählige ERP-(Enterprise-Ressource-Planning-), CRM-(Customer-Relationship-Management-) und PPS-(Production-Planing-System-)Lösungen gibt, nimmt auch die Zahl von Eigenentwicklungen nicht ab. Viele Unternehmen benötigen kein Standardprodukt. Sie brauchen ihre eigene, auf sie zugeschnittene Software. Nur so können sie effizient und wirtschaftlich Unternehmensprozesse unterstützen.

Die meisten großen Unternehmen differenzieren daher: Wenn möglich, wird bei der Automatisierung von Standardprozessen auf Standardsoftware zurückgegriffen. Bei Kernprozessen, die das Unternehmen am Markt differenzieren, wird aber nach wie vor Software selbst entwickelt.

Software zu entwickeln ist komplex und teuer. Insbesondere bei umfangreichen Anwendungen ist Softwareentwicklung nicht einfach mit „programmieren“ gleichzusetzen. Für erfolgreiche Eigenentwicklungen ist ein weites Themenfeld zu berücksichtigen: von der Anforderungsanalyse, Softwarearchitektur und Koordination von Entwicklerteams über Releasemanagement, systematische und automatisierte Tests bis hin zum Verfassen zielgruppengerechter Dokumentation. Gerade diese Aktivitäten der Softwareentwicklung gehören meist nicht zu den Kernkompetenzen von Unternehmen. Uns wird häufig über die in Tabelle 1 zusammengefassten Problembereiche berichtet.

ArtikelserieTeil 1: Theoretische Grundlagen, PersistenzTeil 2: Geschäftslogik, Präsentation, Entwicklungsumgebung

ProblembereichBeschreibungVerständnisDie Zusammenarbeit von Auftraggebern und Entwicklern gestaltet sich bis dato problematisch. Man redet aneinander vorbei. Wenn eine einheitliche Sprache fehlt, werden für Konzepte verschiedene Begriffe verwendet. Ein gemeinsames Verständnis für das Aufgabenfeld kann nur schwer geschaffen werden. AnforderungenHäufig fehlt auch dem Auftraggeber ein klares Bild seiner Anforderungen. Letztere müssen daher im Entwicklungsprojekt erst erarbeitet werden; der Auftraggeber muss sich erst nochmals intensiv mit seinen Anforderungen befassen. Eine Systematik dafür fehlt aber. SystemdesignApplikationsarchitektur ist unpassend oder verwässert über die Zeit. Wenige Entwickler verfügen über das Wissen und die Erfahrung, effektive Leitlinien vorzugeben. Die Applikationsarchitektur unterscheidet sich zwischen den Entwicklern und ist von Projekt zu Projekt verschieden. Konsis...

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