Java Magazin - 03.2015 - Agile aktuell


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Februar 2015

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Tam Hanna, Eric Nordmann, Wolfgang Gottesheim, Diana Kupfer, Michael Müller, Bernd Müller, Arne Limburg, Lars Röwekamp, Holger Herrmann, Arno Haase, Marco Schulz, Daniel Takai, Samuel Marquis, Niko Köbler, Martin Künkele, Stefan Ullrich, Phillip Ghadir, Gernot Starke, Stefan Toth, Wolfgang Pleus, Eberhard Wolff, Dirk Dorsch, Christian Helmbold

Unit Testing, Extreme Programming, Refactoring, Continuous Integration, das Agile Manifest – all das waren seit etwa Mitte der Neunzigerjahre Meilensteine auf dem Weg zur modernen Softwareentwicklung. Als Fortspinnung der agilen Denkweise legte Continuous Delivery den nächsten Trittstein hin zu kürzeren Produktionszyklen: Die Software wird nicht nur kontinuierlich entwickelt, besprochen und getestet, sondern auch stetig ausgeliefert.

Intelligente Tools haben sich als unverzichtbare Wegbereiter für agile Entwicklung und Continuous Delivery erwiesen. Nicht missverstehen sollte man daher das mittlerweile vierzehn Jahre alte „Agile Manifesto“: „Menschen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Tools“ lautet zwar ein zentrales Credo darin. Doch wer damit einen völligen Verzicht auf Tools rechtfertigt, betreibt falsche Exegese und reißt das Manifest aus seinem zeitlichen Kontext. Denn so allgemeingültig und zeitlos Aussagen wie die gerade genannte auch erscheinen mögen – das gemeinsame Statement der siebzehn Entwickler war auch eine Reaktion auf zeitgeistige Standards der damaligen Softwareentwicklung: schwergewichtige, überholte Werkzeuge und autoritäre Toolentscheidungen fern der Entwicklerrealität. Von diesem präagilen Hintergrund ist das Manifest nur schwer zu lösen.

Vor einigen Jahren stellte Agile-Vordenker Martin Fowler in einem Interview mit dieser Zeitschrift klar, worauf es den siebzehn Unterzeichnern des Agile Manifesto ankam: „dass die Menschen, die in einem Team zusammenarbeiten, viel wichtiger sind als Werkzeuge. Was nicht bedeutet, dass Tools unwichtig wären.“ Und sein ThoughtWorks-Kollege Erik Dörnenburg teilte die Ansicht, „dass Tools sogar eine wichtige Rolle in der Agile-Community [spielen].“ Schließlich stehe Agile für ein Wertesystem, nicht nur für einen Prozess, und die Werkzeuge seien eine Voraussetzung für eine darauf aufbauende Arbeitsweise.

Mit der zunehmenden Verbreitung dieses Wertesystems und der damit untrennbar verbundenen Arbeitsweise wird die Toollandschaft immer vielfältiger – auch dies ist ein Indikator für den Stellenwert technischer und nicht technischer Helferlein im agilen Umfeld. Martin Künkele hat sich auf diesem bunten Marktplatz umgesehen und eine Auswahl zusammengestellt, die er in seinem Beitrag vorstellt. Viel Spaß bei der Lektüre!

kupfer_diana_sw.tif_fmt1.jpgDiana Kupfer, Redakteurin

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