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Java Magazin
Entwicklung von REST-Services auf Basis von Spring Boot

Komfortzone Spring Boot

In diesem Artikel wird an einem einfachen Beispiel gezeigt, wie mithilfe von Spring Boot ein REST-basierter Service aufgesetzt werden kann.

Michael Gruczel


Video: Sinn und Nutzen von RESTful-Hypermedia-APIs

Die Zeiten der Java EE Application Server und monolithischen Softwarearchitekturen gehen dem Ende zu. Rechner werden nicht mehr wesentlich schneller, aber der Internet-Traffic nimmt weiterhin zu. Plattformen müssen heute deshalb horizontal skalieren. Sie müssen ihre Last auf mehr Rechner verteilen. Microservices-basierte Architekturen versprechen hier Hilfe. Neben der besseren Skalierung werden zudem schnellere Entwicklungszyklen ermöglicht, und es wird einfacher, Systeme zu gestalten, die sich an die Last dynamisch anpassen und auch bei Rechnerausfällen online bleiben.

Anstatt das Gesamtsystem zu duplizieren, um eine höhere Last zu bewältigen, können bei Microservices-Architekturen diejenigen Anwendungsteile multipliziert werden, die wirklich mehr Ressourcen benötigen. Die Software selbst kann besser entkoppelt werden und ist somit leichter zu warten. Wer schon einmal versucht hat, die Hibernate-Version in einem Monolithen zu aktualisieren, wird dankbar sein, wenn ein solches Update nicht mehr für die gesamte Software durchgeführt werden muss, sondern Service für Service erfolgen kann. Bei einer höheren Anzahl verschiedener Services wird es dabei wichtiger, den Overhead an benötigten Ressourcen und Komplexität durch Application Server zu vermeiden. Webanwendungen oder Services können längst elegant mithilfe von Webservern realisiert werden, die in die Anwendungen eingebetteten sind. Anstatt einen vollwertigen Java-EE-Server zu installieren und ihn mit einem WAR oder EAR zu bestücken, lässt sich nun einfach ein JAR starten, das den HTTP-Server und alle Abhängigkeiten enthält. Diese Möglichkeit bestand eigentlich schon immer. Um möglichst schnell einen derartigen Service aufzusetzen, bedarf es aber eines Skeletons oder Templates. Wo in anderen Sprachen Frameworks zur Verfügung standen, gab es in der Java-Welt lange Zeit wenig. Das hat sich seit einiger Zeit geändert.

Mit Dropwizard [1], dem Play Framework [2] und Spring Boot [3] gibt es mindestens drei Vertreter, die sich bereits durchgesetzt haben. In diesem Artikel werde ich an einem einfachen Beispiel zeigen, wie mithilfe von Spring Boot ein REST-basierter Service aufgesetzt werden kann. Das Beispiel basiert auf einem Service, den wir als Backend für unsere mobilen Apps nutzen. Er ist stark vereinfacht. Dabei existiert die für unsere Apps notwendige Logik bereits, wurde bisher aber nicht nach außen verfügbar gemacht, sondern nur intern von unser...

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Entwicklung von REST-Services auf Basis von Spring Boot

Komfortzone Spring Boot

In diesem Artikel wird an einem einfachen Beispiel gezeigt, wie mithilfe von Spring Boot ein REST-basierter Service aufgesetzt werden kann.

Michael Gruczel


Video: Sinn und Nutzen von RESTful-Hypermedia-APIs

Die Zeiten der Java EE Application Server und monolithischen Softwarearchitekturen gehen dem Ende zu. Rechner werden nicht mehr wesentlich schneller, aber der Internet-Traffic nimmt weiterhin zu. Plattformen müssen heute deshalb horizontal skalieren. Sie müssen ihre Last auf mehr Rechner verteilen. Microservices-basierte Architekturen versprechen hier Hilfe. Neben der besseren Skalierung werden zudem schnellere Entwicklungszyklen ermöglicht, und es wird einfacher, Systeme zu gestalten, die sich an die Last dynamisch anpassen und auch bei Rechnerausfällen online bleiben.

Anstatt das Gesamtsystem zu duplizieren, um eine höhere Last zu bewältigen, können bei Microservices-Architekturen diejenigen Anwendungsteile multipliziert werden, die wirklich mehr Ressourcen benötigen. Die Software selbst kann besser entkoppelt werden und ist somit leichter zu warten. Wer schon einmal versucht hat, die Hibernate-Version in einem Monolithen zu aktualisieren, wird dankbar sein, wenn ein solches Update nicht mehr für die gesamte Software durchgeführt werden muss, sondern Service für Service erfolgen kann. Bei einer höheren Anzahl verschiedener Services wird es dabei wichtiger, den Overhead an benötigten Ressourcen und Komplexität durch Application Server zu vermeiden. Webanwendungen oder Services können längst elegant mithilfe von Webservern realisiert werden, die in die Anwendungen eingebetteten sind. Anstatt einen vollwertigen Java-EE-Server zu installieren und ihn mit einem WAR oder EAR zu bestücken, lässt sich nun einfach ein JAR starten, das den HTTP-Server und alle Abhängigkeiten enthält. Diese Möglichkeit bestand eigentlich schon immer. Um möglichst schnell einen derartigen Service aufzusetzen, bedarf es aber eines Skeletons oder Templates. Wo in anderen Sprachen Frameworks zur Verfügung standen, gab es in der Java-Welt lange Zeit wenig. Das hat sich seit einiger Zeit geändert.

Mit Dropwizard [1], dem Play Framework [2] und Spring Boot [3] gibt es mindestens drei Vertreter, die sich bereits durchgesetzt haben. In diesem Artikel werde ich an einem einfachen Beispiel zeigen, wie mithilfe von Spring Boot ein REST-basierter Service aufgesetzt werden kann. Das Beispiel basiert auf einem Service, den wir als Backend für unsere mobilen Apps nutzen. Er ist stark vereinfacht. Dabei existiert die für unsere Apps notwendige Logik bereits, wurde bisher aber nicht nach außen verfügbar gemacht, sondern nur intern von unser...

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