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Java Magazin
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Hands-On Enterprise Java Microservices with Eclipse MicroProfile


An sich wäre Java EE – vulgo nun Jakarta – das ideale Werkzeug gewesen, um die Microservices-Revolution einzuläuten. Das Autorenkollektiv beginnt sein Buch über Eclipse MicroProfile mit einem Rückblick auf die Probleme dieser Ausführungsumgebung, um damit die Entwicklung der Arbeitsumgebung zu motivieren.

Auch wenn Otto Normalentwickler es heute wahrscheinlich nicht mehr hören kann, bekommt er auf 228 Seiten eine Kurzerklärung, warum sich Microservices finanziell und im Allgemeinen lohnen. Nach der Aufstellung einiger Kriterien für einen validen Microservice beginnt das zweite Kapitel mit einer Analyse, wie die Framework-Entwicklung gesteuert wird und welche rechtliche Struktur in der zugrunde liegenden Community anzutreffen ist. Schon in dieser ersten eher theoretischen Sektion demonstriert das von Red-Hat-Entwicklern dominierte Autorenteam eine interessante didaktische Vorgehensweise – am Ende jedes Kapitels findet sich rund ein Dutzend Fragen, mit denen man sein Verständnis der besprochenen Thematik überprüfen kann.

Nach der Vorstellung der theoretischen und rechtlichen Rahmenbedingungen beginnen die Autoren im zweiten Abschnitt mit der Vorstellung dessen, was Eclipse MicroProfile eigentlich kann. Den Anfang macht Config, über die man einem Microservice verschiedene Attribute einschreibt. Quasi nebenbei schlagen die Autoren an dieser Stelle auch die Möglichkeit zur Einführung von Fault Tolerance vor, die bei Ausfällen die Systemgesundheit garantiert.

Als Nächstes folgen Ausführungen zu Health Checks, JWT Propagation und einer Gruppe anderer Funktionen sowie zur Programmierschnittstelle. Es ist wohl der Kürze des Lehrbuchs geschuldet, dass sich in diesen Abschnitten keine vollständigen Programmbeispiele verstecken. Das Autorenkollektiv beweist allerdings bei der Auswahl der abgedruckten Snippets insofern ein glückliches Händchen, als dass die Themen aufeinander abgestimmt sind – wer mit einem der Konzepte herumspielen möchte, kann anhand der abgedruckten Snippets schnell ein eigenes Progrämmchen auf die Beine stellen.

Eclipse MicroProfile selbst ist nur eine Spezifikation, die von einem Anbieter erst mit Leben zu füllen ist. Im dritten Abschnitt findet sich ein Kapitel, das zunächst diverse Bibliotheken gegenüberstellt und anschließend auf ihre Unterschiede eingeht.

Lohn der Mühen ist das vierte Kapitel, in dem – eine laufende Docker-Umgebung vorausgesetzt – ein vollwertiges Codebeispiel auf Basis von Eclipse MicroProfile erstellt wird. Im fünften Absch...

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Hands-On Enterprise Java Microservices with Eclipse MicroProfile

An sich wäre Java EE - vulgo nun Jakarta - das ideale Werkzeug gewesen, um die Microservices-Revolution einzuläuten. Das Autorenkollektiv beginnt sein Buch über Eclipse MicroProfile mit einem Rückblick auf die Probleme dieser Ausführungsumgebung, um damit die Entwicklung der Arbeitsumgebung zu motivieren.

Tam Hanna


An sich wäre Java EE – vulgo nun Jakarta – das ideale Werkzeug gewesen, um die Microservices-Revolution einzuläuten. Das Autorenkollektiv beginnt sein Buch über Eclipse MicroProfile mit einem Rückblick auf die Probleme dieser Ausführungsumgebung, um damit die Entwicklung der Arbeitsumgebung zu motivieren.

Auch wenn Otto Normalentwickler es heute wahrscheinlich nicht mehr hören kann, bekommt er auf 228 Seiten eine Kurzerklärung, warum sich Microservices finanziell und im Allgemeinen lohnen. Nach der Aufstellung einiger Kriterien für einen validen Microservice beginnt das zweite Kapitel mit einer Analyse, wie die Framework-Entwicklung gesteuert wird und welche rechtliche Struktur in der zugrunde liegenden Community anzutreffen ist. Schon in dieser ersten eher theoretischen Sektion demonstriert das von Red-Hat-Entwicklern dominierte Autorenteam eine interessante didaktische Vorgehensweise – am Ende jedes Kapitels findet sich rund ein Dutzend Fragen, mit denen man sein Verständnis der besprochenen Thematik überprüfen kann.

Nach der Vorstellung der theoretischen und rechtlichen Rahmenbedingungen beginnen die Autoren im zweiten Abschnitt mit der Vorstellung dessen, was Eclipse MicroProfile eigentlich kann. Den Anfang macht Config, über die man einem Microservice verschiedene Attribute einschreibt. Quasi nebenbei schlagen die Autoren an dieser Stelle auch die Möglichkeit zur Einführung von Fault Tolerance vor, die bei Ausfällen die Systemgesundheit garantiert.

Als Nächstes folgen Ausführungen zu Health Checks, JWT Propagation und einer Gruppe anderer Funktionen sowie zur Programmierschnittstelle. Es ist wohl der Kürze des Lehrbuchs geschuldet, dass sich in diesen Abschnitten keine vollständigen Programmbeispiele verstecken. Das Autorenkollektiv beweist allerdings bei der Auswahl der abgedruckten Snippets insofern ein glückliches Händchen, als dass die Themen aufeinander abgestimmt sind – wer mit einem der Konzepte herumspielen möchte, kann anhand der abgedruckten Snippets schnell ein eigenes Progrämmchen auf die Beine stellen.

Eclipse MicroProfile selbst ist nur eine Spezifikation, die von einem Anbieter erst mit Leben zu füllen ist. Im dritten Abschnitt findet sich ein Kapitel, das zunächst diverse Bibliotheken gegenüberstellt und anschließend auf ihre Unterschiede eingeht.

Lohn der Mühen ist das vierte Kapitel, in dem – eine laufende Docker-Umgebung vorausgesetzt – ein vollwertiges Codebeispiel auf Basis von Eclipse MicroProfile erstellt wird. Im fünften Absch...

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