Interview mit Sven Reimers

eFX verbindet JavaFX mit NetBeans

Sven Reimers


Java Magazin: Kürzlich wurde das neue JavaFX-Projekt eFX angekündigt. Was ist eFX?Sven Reimers: Einer der wesentlichen Aspekte für JavaFX 2.0 ist der Einsatz in Unternehmen. Hier sind zurzeit die NetBeans Platform und Eclipse RCP die dominierenden Frameworks. Beide unterstützen aber nicht JavaFX als UI out of the Box. Dies versucht eFX zu ändern. Basierend auf NetBeans-Platform-Technologien soll so ein Rich Client Framework mit JavaFX als Benutzerschnittstelle entstehen.JM: Welche Komponenten und Features gibt es?Reimers: Das Projekt befindet sich zurzeit noch im Anfangsstadium, besitzt insofern eher noch prototypische Züge. Ein wesentlicher Aspekt ist hier auch die Frage, wie man die JavaFX Runtime in ein modulares System einbettet. Ziel ist allerdings im ersten Schritt die Definition eines eigenen Window-Systems – leider müssen wir hier selbst Komponenten entwickeln, da z. B. noch kein Docking-Framework für JavaFX 2.0 vorhanden ist. Im zweiten Schritt wird die Unterstützung typischer Rich-Client-Framework-Funktionen angestrebt, wie zentraler Optionsdialog, Updatemechanismus und mehr.JM: Das Framework soll modulare Anwendungen ermöglichen. In welcher Form wird diese Modularität erreicht?Reimers: Zurzeit verwendet eFX das NetBeans-Modulsystem, um seine Modularität zu erreichen. Dies erlaubt unter anderem eine lose Kopplung, zusammen mit anderen NetBeans-Platform-Technologien wie Lookup, von Komponenten und Dependency Injection.JM: Können Sie ein wenig die Hintergründe des Projekts beleuchten?Reimers: Hinter dem Projekt steht zurzeit nur eine kleine Gruppe von Freiwilligen aus dem NetBeans-Umfeld, die Spaß an der Herausforderung haben, NetBeans und JavaFX miteinander zu kombinieren.JM: Wie ist der aktuelle Entwicklungsstand?Reimers: Wie schon gesagt, im Prinzip befinden wir uns noch in der Prototypphase und lernen viel über die Nutzung von JavaFX 2.0 und die Unterschiede zu Swing, die immer wieder interessante Herausforderungen an die Entwickler stellen.JM: JavaFX konkurriert auf dem Desktop mit einer Vielzahl anderer Technologien. Weshalb könnte sich JavaFX Ihrer Meinung nach durchsetzen?Reimers: Dies ist ein gute Frage, für die möglicherweise eine sehr lange Antwort angemessen wäre, aber ich versuche, dies kurz und bündig zu machen: ein gutes API, gute Komponenten (Charts), modernes Aussehen und das alles mit der Möglichkeit, Benutzeroberflächen zu schaffen, die auch für „langweilige Unternehmensanwendungen“ (ein typischer Rich-Client-Markt) wesentlich...

Interview mit Sven Reimers

eFX verbindet JavaFX mit NetBeans

Sven Reimers


Java Magazin: Kürzlich wurde das neue JavaFX-Projekt eFX angekündigt. Was ist eFX?Sven Reimers: Einer der wesentlichen Aspekte für JavaFX 2.0 ist der Einsatz in Unternehmen. Hier sind zurzeit die NetBeans Platform und Eclipse RCP die dominierenden Frameworks. Beide unterstützen aber nicht JavaFX als UI out of the Box. Dies versucht eFX zu ändern. Basierend auf NetBeans-Platform-Technologien soll so ein Rich Client Framework mit JavaFX als Benutzerschnittstelle entstehen.JM: Welche Komponenten und Features gibt es?Reimers: Das Projekt befindet sich zurzeit noch im Anfangsstadium, besitzt insofern eher noch prototypische Züge. Ein wesentlicher Aspekt ist hier auch die Frage, wie man die JavaFX Runtime in ein modulares System einbettet. Ziel ist allerdings im ersten Schritt die Definition eines eigenen Window-Systems – leider müssen wir hier selbst Komponenten entwickeln, da z. B. noch kein Docking-Framework für JavaFX 2.0 vorhanden ist. Im zweiten Schritt wird die Unterstützung typischer Rich-Client-Framework-Funktionen angestrebt, wie zentraler Optionsdialog, Updatemechanismus und mehr.JM: Das Framework soll modulare Anwendungen ermöglichen. In welcher Form wird diese Modularität erreicht?Reimers: Zurzeit verwendet eFX das NetBeans-Modulsystem, um seine Modularität zu erreichen. Dies erlaubt unter anderem eine lose Kopplung, zusammen mit anderen NetBeans-Platform-Technologien wie Lookup, von Komponenten und Dependency Injection.JM: Können Sie ein wenig die Hintergründe des Projekts beleuchten?Reimers: Hinter dem Projekt steht zurzeit nur eine kleine Gruppe von Freiwilligen aus dem NetBeans-Umfeld, die Spaß an der Herausforderung haben, NetBeans und JavaFX miteinander zu kombinieren.JM: Wie ist der aktuelle Entwicklungsstand?Reimers: Wie schon gesagt, im Prinzip befinden wir uns noch in der Prototypphase und lernen viel über die Nutzung von JavaFX 2.0 und die Unterschiede zu Swing, die immer wieder interessante Herausforderungen an die Entwickler stellen.JM: JavaFX konkurriert auf dem Desktop mit einer Vielzahl anderer Technologien. Weshalb könnte sich JavaFX Ihrer Meinung nach durchsetzen?Reimers: Dies ist ein gute Frage, für die möglicherweise eine sehr lange Antwort angemessen wäre, aber ich versuche, dies kurz und bündig zu machen: ein gutes API, gute Komponenten (Charts), modernes Aussehen und das alles mit der Möglichkeit, Benutzeroberflächen zu schaffen, die auch für „langweilige Unternehmensanwendungen“ (ein typischer Rich-Client-Markt) wesentlich...

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