Bücher

The Art of Readable Code


„Es gibt verschiedene Kampfsportschulen. Keine ist die absolut richtige. Doch innerhalb einer speziellen Schule verhalten wir uns so, als wären die Lehren und Techniken richtig. Dies ist unsere Denkschule.“ So in etwa schreibt es Robert C. Martin in seinem Buch „Clean Code“. Wer dieses viel gelobte Werk gelesen hat, wird erkennen, dass das vorliegende Buch davon inspiriert wurde. Dies verheimlichen die Autoren auch nicht und geben das zitierte Werk in den Literaturquellen an. Doch dies ist ihre Denkschule. Kürzer, knapper, präziser? Bereits der einfache Blick auf die Seitenzahlen lässt für die ersten beiden Fragen nur die Antwort „Ja“ zu. Präziser? Nein, anders. Grundsätzlich geht es im aktuellen Buch auch darum, verständlichen Code zu schreiben. Doch die Art und Weise wie die Autoren dies ihren Lesern nahe bringen, unterscheidet sich recht deutlich. Findet der Leser bei Martin am Anfang des Kapitels eine Zeichnung mit Bezug auf dasselbe, so sind es im vorliegenden Werk schon eher Comics, die nicht nur zu Beginn eines Kapitels, sondern auch an weiteren Stellen eingestreut sind. Sie sind nicht nur witzig, sondern so gestaltet, dass sie für den Leser das Wesentliche auf den Punkt bringen. Und natürlich gibt es auch hier jede Menge Codebeispiele, wobei sich die Autoren verschiedener Programmiersprachen bedienen. Doch lassen wir nun vorerst den Vergleich mit „Clean Code“ beiseite.

Wie kann Programmcode so gestaltet werden, dass er für andere oder aber auch für den Entwickler selbst nach sechs Monaten noch immer gut lesbar ist? Dies ist die zentrale Frage, die die Autoren im vorliegenden Werk auf ihre Art beantworten. Es fängt mit kleinen Dingen, wie der Benennung von Variablen, Methoden und Klassen an. Der Name muss bereits ausdrücken, worum es geht. Dann ist es oft auch nicht mehr erforderlich, kleine Funktionalitäten gesondert zu kommentieren. Was nicht heißen soll Kommentare seien gänzlich überflüssig, sondern einfach ausgedrückt, dass ein Kommentar nicht etwas beschreiben soll, was durch eine gute Benennung bereits eindeutig zu erkennen ist. Danach widmen sich die Autoren der Vereinfachung von Code. Bedingungen und Schleifen können beliebig kompliziert gestaltet werden. Oder aber klar und einfach. Der Leser erfährt, welche Fallstricke hier lauern und wie er dies umgestalten kann, um solche Codestellen lesbarer zu machen. In gut lesbarem Code erfüllt eine Methode eine Aufgabe. Oft genug wimmelt es in existierendem Code an Seiteneffekten oder es werden mehr...

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