Bücher

The Art of Readable Code

Michael Müller


Wie kann Programmcode so gestaltet werden, dass er für andere oder aber auch für den Entwickler selbst nach sechs Monaten noch immer gut lesbar ist? Dies ist die zentrale Frage, die die Autoren im vorliegenden Werk auf ihre Art beantworten. Es fängt mit kleinen Dingen, wie der Benennung von Variablen, Methoden und Klassen an. Der Name muss bereits ausdrücken, worum es geht. Dann ist es oft auch nicht mehr erforderlich, kleine Funktionalitäten gesondert zu kommentieren. Was nicht heißen soll Kommentare seien gänzlich überflüssig, sondern einfach ausgedrückt, dass ein Kommentar nicht etwas beschreiben soll, was durch eine gute Benennung bereits eindeutig zu erkennen ist. Danach widmen sich die Autoren der Vereinfachung von Code. Bedingungen und Schleifen können beliebig kompliziert gestaltet werden. Oder aber klar und einfach. Der Leser erfährt, welche Fallstricke hier lauern und wie er dies umgestalten kann, um solche Codestellen lesbarer zu machen. In gut lesbarem Code erfüllt eine Methode eine Aufgabe. Oft genug wimmelt es in existierendem Code an Seiteneffekten oder es werden mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt. Hier zeigen die Autoren anhand diverser Beispiele, wie existierender Code entsprechend diesen Anforderungen umgestaltet werden kann. Auch bei Tests ist auf lesbaren Code zu achten. Zu guter Letzt zeigen die Autoren anhand einer speziellen Problemstellung, wie man von einer naiven Lösung zu einer guten gelangen kann, die gleichzeitig gut lesbar ist.Das Buch ist locker zu lesen, stellenweise witzig, und es bringt das, worauf es ankommt, stets auf den Punkt. „In der Kürze liegt die Würze“, aber um dies zu erreichen, müssen die Autoren einige Themen, die Martin in seinem Buch beschreibt, auslassen. Wer „Clean Code“ kennt, wird im vorliegenden Buch nichts wesentlich Neues finden. Hier dient das Buch lediglich der Auffrischung. Wer aber noch kein Buch zu diesem Thema gelesen hat, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.Dustin Boswell, Trevor FoucherThe Art of Readable Code Simple and Practical Techniques for Writing Better Code204 Seiten, 34,99 US-Dollar O'Reilly Media, 2011ISBN 978-0-596-80229-5The Art of Readable Code Simple and Practical Techniques for Writing Better Code204 Seiten, 34,99 US-Dollar O'Reilly Media, 2011ISBN 978-0-596-80229-5

Das Buch ist locker zu lesen, stellenweise witzig, und es bringt das, worauf es ankommt, stets auf den Punkt. „In der Kürze liegt die Würze“, aber um dies zu erreichen, müssen die Autoren einige Themen, die ...

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The Art of Readable Code

Michael Müller


Wie kann Programmcode so gestaltet werden, dass er für andere oder aber auch für den Entwickler selbst nach sechs Monaten noch immer gut lesbar ist? Dies ist die zentrale Frage, die die Autoren im vorliegenden Werk auf ihre Art beantworten. Es fängt mit kleinen Dingen, wie der Benennung von Variablen, Methoden und Klassen an. Der Name muss bereits ausdrücken, worum es geht. Dann ist es oft auch nicht mehr erforderlich, kleine Funktionalitäten gesondert zu kommentieren. Was nicht heißen soll Kommentare seien gänzlich überflüssig, sondern einfach ausgedrückt, dass ein Kommentar nicht etwas beschreiben soll, was durch eine gute Benennung bereits eindeutig zu erkennen ist. Danach widmen sich die Autoren der Vereinfachung von Code. Bedingungen und Schleifen können beliebig kompliziert gestaltet werden. Oder aber klar und einfach. Der Leser erfährt, welche Fallstricke hier lauern und wie er dies umgestalten kann, um solche Codestellen lesbarer zu machen. In gut lesbarem Code erfüllt eine Methode eine Aufgabe. Oft genug wimmelt es in existierendem Code an Seiteneffekten oder es werden mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt. Hier zeigen die Autoren anhand diverser Beispiele, wie existierender Code entsprechend diesen Anforderungen umgestaltet werden kann. Auch bei Tests ist auf lesbaren Code zu achten. Zu guter Letzt zeigen die Autoren anhand einer speziellen Problemstellung, wie man von einer naiven Lösung zu einer guten gelangen kann, die gleichzeitig gut lesbar ist.Das Buch ist locker zu lesen, stellenweise witzig, und es bringt das, worauf es ankommt, stets auf den Punkt. „In der Kürze liegt die Würze“, aber um dies zu erreichen, müssen die Autoren einige Themen, die Martin in seinem Buch beschreibt, auslassen. Wer „Clean Code“ kennt, wird im vorliegenden Buch nichts wesentlich Neues finden. Hier dient das Buch lediglich der Auffrischung. Wer aber noch kein Buch zu diesem Thema gelesen hat, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.Dustin Boswell, Trevor FoucherThe Art of Readable Code Simple and Practical Techniques for Writing Better Code204 Seiten, 34,99 US-Dollar O'Reilly Media, 2011ISBN 978-0-596-80229-5The Art of Readable Code Simple and Practical Techniques for Writing Better Code204 Seiten, 34,99 US-Dollar O'Reilly Media, 2011ISBN 978-0-596-80229-5

Das Buch ist locker zu lesen, stellenweise witzig, und es bringt das, worauf es ankommt, stets auf den Punkt. „In der Kürze liegt die Würze“, aber um dies zu erreichen, müssen die Autoren einige Themen, die ...

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