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Java Magazin
Bücher

Bücher: JavaServer Faces 2.2

Während sich „Mastering JavaServer Faces 2.2“ eindeutig als Buch für Fortgeschrittene positioniert, ist das vorliegende Werk mit „Grundlagen und erweiterte Konzepte“ untertitelt. Also ein Einsteigerbuch?

Michael Müller


Das ist nicht so klar zu beantworten. Allein schon der Hinweis auf die erweiterten Konzepte deutet an, dass hier mehr geboten wird als nur Grundlagen. Und in der Tat: Mit einem soliden Grundlagenwissen liest sich das Buch deutlich einfacher, denn die Grundlagen kommen recht zügig daher. So manches ist nur dem erfahrenen JSF-Entwickler klar, und es werden Wissenslücken gefüllt, während der Einsteiger den einen oder anderen Zusammenhang nicht gleich überblickt. Die Autoren sind ausgewiesene JSF-Kenner. Und so liefern sie oftmals kompakte Information auf hohem Niveau. Anfänger werden nicht unbedingt an der Hand geführt. Doch sollten sie sich davon nicht abschrecken lassen. Nach Hintergrundinformationen, einem Überblick über JSF und der buchbegleitenden Beispielapplikation steigen die Autoren mit den Konzepten von JavaServer Faces ein. Dazu gehören die Managed ­Beans, wobei die Autoren tatsächlich mit den nicht mehr ganz aktuellen JSF Beans beginnen, während die inzwischen präferierten CDI Beans erst in einem späteren Teil besprochen werden. Die Unified Expres­sion Language, der JSF-Lebenszyklus im Rahmen eines HTTP-Request, Konvertierung und Validierung von Daten, Internationalisierung und mehr finden sich in diesem Kapitel. Anschließend werden die Standard-JSF-Komponenten dargestellt, seien es Formulare, Ein- und Ausgabekomponenten, Tabellen, Combo-Boxen, Listen und was es da sonst noch im Standard gibt. Später im Buch wird dann auch die Erstellung eigener Komponenten erläutert, doch zuvor ein Kapitel, das „Advanced JSF“ heißt. Hier merkt man dem Buch seine Geschichte an: Die Themen dieses Kapitels bündelten in der vorhergehenden Auflage einen Teil der Neuerungen der seinerzeit aktuellen Version JSF 2.0. Ebenfalls in 2.0 erweitert wurde die Ressourcenverwaltung, der sich das folgende Kapitel widmet. Hier finden sich auch die Resource Library Contracts, eine mit JSF 2.2 eingeführte Erweiterung, die beispielsweise für Theming genutzt werden kann. Andere Neuerungen belegen ganz andere Themen und finden sich daher in eigenen Kapiteln wieder, wie die HTML5-Unterstützung und die Faces Flows. Weitere Kapitel befassen sich mit dem Zusammenspiel von JSF und Ajax, JSF und CDI oder der Komponentenbibliothek PrimeFaces.Auch wenn einige Kapitel anscheinend historisch bedingt benannt sind, so handelt es sich nicht einfach um einen ergänzten Aufguss der vorherigen Auflage. Nein, die Autoren haben an einigen Stellen auch entrümpelt und beispielsweise das Kapitel zu Tobag...

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Bücher: JavaServer Faces 2.2

Während sich „Mastering JavaServer Faces 2.2“ eindeutig als Buch für Fortgeschrittene positioniert, ist das vorliegende Werk mit „Grundlagen und erweiterte Konzepte“ untertitelt. Also ein Einsteigerbuch?

Michael Müller


Das ist nicht so klar zu beantworten. Allein schon der Hinweis auf die erweiterten Konzepte deutet an, dass hier mehr geboten wird als nur Grundlagen. Und in der Tat: Mit einem soliden Grundlagenwissen liest sich das Buch deutlich einfacher, denn die Grundlagen kommen recht zügig daher. So manches ist nur dem erfahrenen JSF-Entwickler klar, und es werden Wissenslücken gefüllt, während der Einsteiger den einen oder anderen Zusammenhang nicht gleich überblickt. Die Autoren sind ausgewiesene JSF-Kenner. Und so liefern sie oftmals kompakte Information auf hohem Niveau. Anfänger werden nicht unbedingt an der Hand geführt. Doch sollten sie sich davon nicht abschrecken lassen. Nach Hintergrundinformationen, einem Überblick über JSF und der buchbegleitenden Beispielapplikation steigen die Autoren mit den Konzepten von JavaServer Faces ein. Dazu gehören die Managed ­Beans, wobei die Autoren tatsächlich mit den nicht mehr ganz aktuellen JSF Beans beginnen, während die inzwischen präferierten CDI Beans erst in einem späteren Teil besprochen werden. Die Unified Expres­sion Language, der JSF-Lebenszyklus im Rahmen eines HTTP-Request, Konvertierung und Validierung von Daten, Internationalisierung und mehr finden sich in diesem Kapitel. Anschließend werden die Standard-JSF-Komponenten dargestellt, seien es Formulare, Ein- und Ausgabekomponenten, Tabellen, Combo-Boxen, Listen und was es da sonst noch im Standard gibt. Später im Buch wird dann auch die Erstellung eigener Komponenten erläutert, doch zuvor ein Kapitel, das „Advanced JSF“ heißt. Hier merkt man dem Buch seine Geschichte an: Die Themen dieses Kapitels bündelten in der vorhergehenden Auflage einen Teil der Neuerungen der seinerzeit aktuellen Version JSF 2.0. Ebenfalls in 2.0 erweitert wurde die Ressourcenverwaltung, der sich das folgende Kapitel widmet. Hier finden sich auch die Resource Library Contracts, eine mit JSF 2.2 eingeführte Erweiterung, die beispielsweise für Theming genutzt werden kann. Andere Neuerungen belegen ganz andere Themen und finden sich daher in eigenen Kapiteln wieder, wie die HTML5-Unterstützung und die Faces Flows. Weitere Kapitel befassen sich mit dem Zusammenspiel von JSF und Ajax, JSF und CDI oder der Komponentenbibliothek PrimeFaces.Auch wenn einige Kapitel anscheinend historisch bedingt benannt sind, so handelt es sich nicht einfach um einen ergänzten Aufguss der vorherigen Auflage. Nein, die Autoren haben an einigen Stellen auch entrümpelt und beispielsweise das Kapitel zu Tobag...

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