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Kolumne: Docker rockt Java

Docker für Java-Entwickler


Infrastruktur macht die Ausführung unserer Software erst möglich. Der Markt erwartet von uns eine schnellere Lieferung von Änderungen, eine höhere Qualität und mehr Flexibilität im Betrieb. Beim Einsatz von Java als Basis unserer Anwendungen haben wir oft mit der fehlenden Einheitlichkeit unserer Produktions-, Test- und Entwicklungsumgebungen zu kämpfen. Der Anspruch „... runs anywhere“ hat leider in der Praxis seine Tücken. Zum Produkt gehören eben nicht nur das Java-Programm, sondern eine Vielzahl weiterer Infrastrukturkomponenten.

Video: Vagrant, Puppet, Docker für Entwickler und Architekten

Da es eine enorme Flut von Veröffentlichungen zum Thema Docker [1], neuen Werkzeugen, Projekten, Ideen und Meinungen gibt, fällt die Auswahl nicht leicht. Wir wollen mit diesem Artikel starten und regelmäßig über das Thema Docker berichten. Seht uns die eine oder andere Unstimmigkeit mit der Realität also nach. Schreibt selbst einen Beitrag und schickt uns Wünsche für wichtige Themen. Wer Docker noch nicht probiert hat, kann dies einfach auf der Seite https://www.docker.com/tryit/ kurz nachholen oder unser Docker-Sonderheft ([2], siehe auch Kasten „Lesetipp“) lesen. Eine Fülle an Büchern zum Thema ist angekündigt, und das Docker Book von James Turnbull liefert gute Starthilfe (Kasten „Docker-News“). In dieser Kolumne berichten wir über die Neuigkeiten und aktuellen Möglichkeiten mit Docker.

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Lesetipp

Einen Einstieg in die Containervirtualisierung mit Docker bietet das Entwickler Magazin Spezial Vol. 2: Docker inklusive großem Docker-Poster. Das Heft können Sie unter [2] bestellen.

Docker meets Java

Neue Kollegen einzubinden und alte Projekte schneller änderbar zu bekommen, sind zeitraubende alltägliche Herausforderungen. Unsere Java-Software-Artefakte sind enorm portabel, die Infrastruktur indes leider nur sehr selten. Im Jahr 2014 hat das Projekt Docker viel Aufmerksamkeit erfahren. Die Software wird einfach als Ganzes inklusive der Ablaufumgebung in Container verpackt und mithilfe der Docker-Registry bereitgestellt. Software kann nun so einfach wie LEGO zusammengesteckt und nutzbar gemacht werden. Docker-Container laufen auf der Basis der Linux-Kernel-Virtualisierung und eines Union-Filesystems. Das schont die Ressourcen enorm und sorgt für ausgezeichnete Performance. Die eigene Software läuft isoliert ohne Änderungen auf dem eigenen Notebook, Data Center oder in einer Cloud. Vorsicht: Wer Docker einmal probiert hat, will mehr davon!

Auf dem Docker-Hub steh...

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