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Java Magazin
SAP-HANA-Anwendungen auf der SAP HANA Cloud Platform

HANA-native Anwendungen

Die ersten beiden Artikel unserer Reihe über die SAP HANA Cloud Platform beschäftigten sich mit Java- und HTML5-Anwendungen. Im letzten Teil dieser Serie werden wir uns den SAP-HANA-nativen Anwendungen widmen und die Stärken der SAP HANA Platform in der Cloud aufzeigen. Doch bevor wir uns in die Erstellung einer ersten HANA-nativen Anwendung stürzen, sehen wir uns zunächst an, was SAP HANA überhaupt ist.

Rui Nogueira


ArtikelserieTeil 1: Deployment einer einfachen Java-ApplikationTeil 2: HTML5-Applikationen und Git RepositoryTeil 3: Nativer Zugriff

SAP HANA ist eine eigene Plattform, die man sowohl als Hardware für ein Firmenrechenzentrum („On-Premise“) kaufen als auch als Cloud-Angebot der SAP nutzen kann. Die große Stärke von SAP HANA ist die hauptspeicherbasierte (In-Memory-)Datenbank, die alle Daten im RAM des Servers hält und somit große Geschwindigkeitsvorteile gegenüber klassischen Datenbanken aufweist. Diese Vorteile beruhen nicht nur auf der In-Memory-Technologie, sondern auch auf der Tatsache, dass es sich bei SAP HANA um eine sehr gut aufeinander abgestimmte Kombination von Soft- und Hardware handelt.

Hierfür wurde SAP HANA in enger Kooperation mit Hardwareanbietern entwickelt, um die bestmögliche Performance für solche Speicherzugriffe zu erreichen und um die massive parallele Verarbeitung von Daten zu ermöglichen, die moderne Multi-Core-Prozessoren heutzutage bieten. Hat man einmal alle Daten im Speicher, werden durch zusätzliche Mechanismen wie der Komprimierung der Daten und durch Zerlegung der Tabellen in Spalten statt Zeilen weitere Geschwindigkeitsvorteile erzielt. Der Entwickler selbst muss hierfür nichts weiter tun. Die SAP-HANA-Datenbank führt all dies automatisch durch. Dazu gehört natürlich auch die Synchronisierung der Daten im Speicher mit den Daten auf den zugehörigen Festplattensystemen. Schließlich muss sichergestellt sein, dass im Falle eines plötzlichen Stromausfalls keine Daten aus dem flüchtigen Speicher verlorengehen.

Die Architektur von SAP HANA erlaubt durch die mögliche Parallelisierung die Realisierung von Systemen mit tausenden von CPUs und Speichergrößen im Petabytebereich. Solche Systeme erlauben es, Datenbankabfragen innerhalb von wenigen Sekunden durchzuführen, die mit anderen Datenbanken Stunden oder Tage benötigen. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, ganz neue Arten von Anwendungen zu bauen. Statt mit aggregierten Daten zu arbeiten, die vielleicht ein paar Stunden oder Tage alt sind, kann man durch den Geschwindigkeitsvorteil von SAP HANA und die mögliche Parallelisierung von Datenbankabfragen stets mit den Originaldaten arbeiten und die Resultate der Abfragen in Sekunden oder Sekundenbruchteilen erhalten.

Doch das ist noch nicht alles. Man kann ebenfalls HANA-native Applikationen im Hauptspeicher halten. Solche Applikationen werden in HANA XS geschrieben, das stark an JavaScript angelehnt ist. Es handelt sich bei HANA XS (...

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SAP-HANA-Anwendungen auf der SAP HANA Cloud Platform

HANA-native Anwendungen

Die ersten beiden Artikel unserer Reihe über die SAP HANA Cloud Platform beschäftigten sich mit Java- und HTML5-Anwendungen. Im letzten Teil dieser Serie werden wir uns den SAP-HANA-nativen Anwendungen widmen und die Stärken der SAP HANA Platform in der Cloud aufzeigen. Doch bevor wir uns in die Erstellung einer ersten HANA-nativen Anwendung stürzen, sehen wir uns zunächst an, was SAP HANA überhaupt ist.

Rui Nogueira


ArtikelserieTeil 1: Deployment einer einfachen Java-ApplikationTeil 2: HTML5-Applikationen und Git RepositoryTeil 3: Nativer Zugriff

SAP HANA ist eine eigene Plattform, die man sowohl als Hardware für ein Firmenrechenzentrum („On-Premise“) kaufen als auch als Cloud-Angebot der SAP nutzen kann. Die große Stärke von SAP HANA ist die hauptspeicherbasierte (In-Memory-)Datenbank, die alle Daten im RAM des Servers hält und somit große Geschwindigkeitsvorteile gegenüber klassischen Datenbanken aufweist. Diese Vorteile beruhen nicht nur auf der In-Memory-Technologie, sondern auch auf der Tatsache, dass es sich bei SAP HANA um eine sehr gut aufeinander abgestimmte Kombination von Soft- und Hardware handelt.

Hierfür wurde SAP HANA in enger Kooperation mit Hardwareanbietern entwickelt, um die bestmögliche Performance für solche Speicherzugriffe zu erreichen und um die massive parallele Verarbeitung von Daten zu ermöglichen, die moderne Multi-Core-Prozessoren heutzutage bieten. Hat man einmal alle Daten im Speicher, werden durch zusätzliche Mechanismen wie der Komprimierung der Daten und durch Zerlegung der Tabellen in Spalten statt Zeilen weitere Geschwindigkeitsvorteile erzielt. Der Entwickler selbst muss hierfür nichts weiter tun. Die SAP-HANA-Datenbank führt all dies automatisch durch. Dazu gehört natürlich auch die Synchronisierung der Daten im Speicher mit den Daten auf den zugehörigen Festplattensystemen. Schließlich muss sichergestellt sein, dass im Falle eines plötzlichen Stromausfalls keine Daten aus dem flüchtigen Speicher verlorengehen.

Die Architektur von SAP HANA erlaubt durch die mögliche Parallelisierung die Realisierung von Systemen mit tausenden von CPUs und Speichergrößen im Petabytebereich. Solche Systeme erlauben es, Datenbankabfragen innerhalb von wenigen Sekunden durchzuführen, die mit anderen Datenbanken Stunden oder Tage benötigen. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, ganz neue Arten von Anwendungen zu bauen. Statt mit aggregierten Daten zu arbeiten, die vielleicht ein paar Stunden oder Tage alt sind, kann man durch den Geschwindigkeitsvorteil von SAP HANA und die mögliche Parallelisierung von Datenbankabfragen stets mit den Originaldaten arbeiten und die Resultate der Abfragen in Sekunden oder Sekundenbruchteilen erhalten.

Doch das ist noch nicht alles. Man kann ebenfalls HANA-native Applikationen im Hauptspeicher halten. Solche Applikationen werden in HANA XS geschrieben, das stark an JavaScript angelehnt ist. Es handelt sich bei HANA XS (...

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