Java Magazin - 04.2016 - BPM: Kann mehr als man denkt


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  März 2016

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Anatole Tresch, Michael Scholz, Angelika Langer, Klaus Kreft, Johannes Dienst, Sebastian Meyen, Lars Röwekamp, Michael Müller, Josef Adersberger, Mario-Leander Reimer, Andreas Zitzelsberger, Milad Jason Daivandy, Lars Röwekamp, Bernd Rücker, Eberhard Wolff, Nicolas Bär, Daniel Takai, Christian Wittwer

Hand aufs Herz: Wann haben Sie Ihr letztes Java-Applet benutzt? War das im letzten Jahrzehnt? Im vergangenen Jahrhundert? Oder gehören Sie zu der Generation, die überhaupt noch nie von Applets gehört hat? Richtig, wer Steuererklärungen selbst macht, hat womöglich Kontakt mit dem Elster-Applet gehabt, und wer Minecraft im Browser zockt, hatte wohl bis Anfang letzten Jahres Kontakt zu dieser Steinzeittechnologie.

Sie sehen jedenfalls, das Ding, dessen Ende jetzt in den Medien so hohe Wellen geschlagen hat, ist für uns Techies völlig irrelevant. Und ich muss sagen, ich bin froh darüber, dass Oracle endlich, endlich diese Technologie vom Markt nimmt. Wie oft haben wir auf Spiegel Online und Co. lesen müssen, Java sei unsicher, bloß weil eine völlig merkwürdige Technologie, die zu einer Zeit entwickelt wurde, als es noch nicht mal CSS gab, regelmäßig Sicherheitsprobleme hatte. Nein, mit dem Java, über das wir hier im Magazin reden, hatte das beileibe wenig zu tun. Und nein, wir haben Applets schon lange nicht gebraucht und vermissen sie auch nicht. Java als Ganzes hat endlich ein Imageproblem weniger.

Steve Jobs hat immerhin schon 2010 mit seiner Weigerung, auf seinem iPad Flash zu unterstützen, dessen Niedergang eingeläutet. Bald darauf hat Microsoft Silverlight vom Markt genommen, und seit 2013 haben Firefox, Google Chrome und Microsoft Edge auch Java schrittweise verbannt – Oracles Entscheidung war sowas von überfällig. Jetzt sind sämtliche Bypasstechnologien vom Tisch, die nicht akzeptieren wollten, dass der Browser in Kombination mit HTML das richtige Fenster zum World Wide Web ist.

Szenenwechsel: Business Process Management, das Titelthema der vorliegenden Ausgabe, ist nicht gerade ein Hipsterthema, für das sich die Entwicklermassen begeistern, wie etwa coole Nutzeroberflächen mit JavaFX und AngularJS oder auch das Megathema Microservices. BPM ist aber verdammt nützlich und spielt ungebremst eine wichtige Rolle in zahlreichen komplexen Softwareprojekten. Und: BPM hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert, ist jünger geworden, agiler, offener, als dies vielleicht so mancher denkt.

Diesen neuen Zugang zum Thema Business Process Management haben wir Bernd Rücker gebeten, in dieser Ausgabe kompakt darzustellen. Er berichtet, wie häufig er noch immer selbst gebastelten Workflows und State Machines begegnet und dass beim BPM noch immer die Befürchtung verbreitet ist, man schieße bei Verwendung einer BPM Engine mit Kanonen auf Spatzen.

Eine spannende Lektüre wünscht

meyen_sebastian_sw.tif_fmt1.jpgSebastian Meyen, Chefredakteur

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