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Java Magazin
Java Tooling für NetBeans, IntelliJ und Eclipse

Kampf der Giganten


Ganz gleich, ob Privatperson oder professioneller Entwickler, die freien IDEs NetBeans [1], IntelliJ IDEA [2] oder Eclipse [3] erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit. IntelliJ ist in dieser Runde zwar der Exot, da es sich um ein kommerzielles Produkt handelt. Allerdings bietet die kostenlose Communityversion genügend Funktionen, um sich in das Feld mit einreihen zu lassen. Alle drei Prüflinge haben sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen und sind im Großen und Ganzen mehr als nur einfache Editoren, um im Dschungel der Sourcefiles sichere Wege zu schaffen.

Für die tägliche Projektarbeit stellt sich weniger die Frage, welches die bessere Entwicklungsumgebung ist, wir wollen uns vielmehr damit beschäftigen, für welche Anwendungsfälle optimale Ergebnisse zu erzielen sind. Gewichtiger gegenüber einem Füllhorn an Funktionalitäten ist die Benutzbarkeit (Usability), die sich aus den Punkten Stabilität und Übersichtlichkeit zusammensetzt. Dies sorgt im Tagesgeschäft für eine hohe Produktivität. Schließlich sollen Projektaufgaben abgearbeitet werden, und es soll nicht ein großer Teil der Aufwände in die Pflege der eigenen Werkbank fließen. Aus persönlicher Erfahrung konnte ich in unterschiedlichen Projekten des Öfteren fragile Projektstrukturen gekoppelt mit falsch etablierten Prozessen beobachten. Diese Konstellation verursachte besonders in kritischen Phasen, beispielsweise zum Ende eines Release, mit hoher Vorhersagbarkeit massive Schmerzen – bei allen Beteiligten. Die Palette der ungünstigen Entscheidungen reicht von der Auswahl instabiler Plug-ins bis hin zu überfrachteten Arbeitsumgebungen oder Branch- und Merge-Strategien, die weit vom Standard entfernt sind.

Damit wir bei unseren Betrachtungen keine Äpfel mit Birnen vergleichen, ist es notwendig, die Voraussetzungen zu normieren. Dabei gilt es, sich an realen Bedingungen zu orientieren und keine Annahmen zu modellieren, die mit der Wirklichkeit nur wenig oder nichts gemein haben. Nebenher reduziert das von mir beschriebene Vorgehen die Komplexität der Arbeitsumgebung.

Aufstellung an der Startlinie

Dreh- und Angelpunkt aller Bemühungen ist das Projektverzeichnislayout mit der Festlegung, wo Sourcen, Kompilat und Testdateien zu finden sind. Alle Kandidaten unterstützen das Build-Werkzeug Maven [4]. Zudem ist Maven ein international etabliertes Tool, das in vielen Projekten Verwendung findet. Da das Hauptkonzept von Maven Convention over Configuration (CoC) ist, existiert für das Verzeichnislayout...

Java Magazin
Java Tooling für NetBeans, IntelliJ und Eclipse

Kampf der Giganten

Ganz gleich, ob Privatperson oder professioneller Entwickler, die freien IDEs NetBeans [1], IntelliJ IDEA [2] oder Eclipse [3] erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit. IntelliJ ist in dieser Runde zwar der Exot, da es sich um ein kommerzielles Produkt handelt. Allerdings bietet die kostenlose Communityversion genügend Funktionen, um sich in das Feld mit einreihen zu lassen. Alle drei Prüflinge haben sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen und sind im Großen und Ganzen mehr als nur einfache Editoren, um im Dschungel der Sourcefiles sichere Wege zu schaffen.

Marco Schulz


Ganz gleich, ob Privatperson oder professioneller Entwickler, die freien IDEs NetBeans [1], IntelliJ IDEA [2] oder Eclipse [3] erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit. IntelliJ ist in dieser Runde zwar der Exot, da es sich um ein kommerzielles Produkt handelt. Allerdings bietet die kostenlose Communityversion genügend Funktionen, um sich in das Feld mit einreihen zu lassen. Alle drei Prüflinge haben sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen und sind im Großen und Ganzen mehr als nur einfache Editoren, um im Dschungel der Sourcefiles sichere Wege zu schaffen.

Für die tägliche Projektarbeit stellt sich weniger die Frage, welches die bessere Entwicklungsumgebung ist, wir wollen uns vielmehr damit beschäftigen, für welche Anwendungsfälle optimale Ergebnisse zu erzielen sind. Gewichtiger gegenüber einem Füllhorn an Funktionalitäten ist die Benutzbarkeit (Usability), die sich aus den Punkten Stabilität und Übersichtlichkeit zusammensetzt. Dies sorgt im Tagesgeschäft für eine hohe Produktivität. Schließlich sollen Projektaufgaben abgearbeitet werden, und es soll nicht ein großer Teil der Aufwände in die Pflege der eigenen Werkbank fließen. Aus persönlicher Erfahrung konnte ich in unterschiedlichen Projekten des Öfteren fragile Projektstrukturen gekoppelt mit falsch etablierten Prozessen beobachten. Diese Konstellation verursachte besonders in kritischen Phasen, beispielsweise zum Ende eines Release, mit hoher Vorhersagbarkeit massive Schmerzen – bei allen Beteiligten. Die Palette der ungünstigen Entscheidungen reicht von der Auswahl instabiler Plug-ins bis hin zu überfrachteten Arbeitsumgebungen oder Branch- und Merge-Strategien, die weit vom Standard entfernt sind.

Damit wir bei unseren Betrachtungen keine Äpfel mit Birnen vergleichen, ist es notwendig, die Voraussetzungen zu normieren. Dabei gilt es, sich an realen Bedingungen zu orientieren und keine Annahmen zu modellieren, die mit der Wirklichkeit nur wenig oder nichts gemein haben. Nebenher reduziert das von mir beschriebene Vorgehen die Komplexität der Arbeitsumgebung.

Aufstellung an der Startlinie

Dreh- und Angelpunkt aller Bemühungen ist das Projektverzeichnislayout mit der Festlegung, wo Sourcen, Kompilat und Testdateien zu finden sind. Alle Kandidaten unterstützen das Build-Werkzeug Maven [4]. Zudem ist Maven ein international etabliertes Tool, das in vielen Projekten Verwendung findet. Da das Hauptkonzept von Maven Convention over Configuration (CoC) ist, existiert für das Verzeichnislayout...

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