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Getting Started with Java on the Raspberry Pi


Galten Java und Elektronik bis vor einigen Jahren als eine Kombination, deren Qualität dem Kampf zwischen Katze und Wasser das Wasser reichen konnte, ist Oracles Programmiersprache in den letzten Monaten – wohl ob immer größer werdender Rechenleistung – auch für Elektroniker attraktiv geworden. Der Verlag Elektor bringt nun ein Buch heraus, dass die Arbeit mit Java im Elektronikbereich mit Verwendung des Raspberry Pi illustriert.

Der Autor wendet sich explizit auch an Personen, die sich mit Java bisher nicht auskennen. Das erste Kapitel erklärt deshalb die Positionierung von Java-Software im gesamten Wertesystem, während das zweite Kapitel das Ohmsche Gesetz und die Inbetriebnahme des Raspberry Pi anhand einer RGB-LED vorstellt. Ab dem dritten Kapitel, das einige Java IDEs vorstellt, und danach quer durch das Werk verstreut finden sich immer wieder lesenswerte Interviews mit prominenten oder interessanten Personen, die wertvolles Praxiswissen zur Verfügung stellen.

Auf das dritte Kapitel folgt eine kurze Einführung in die Grundlagen von Java, die logischerweise – das Werk ist nur 329 Seiten lang – keine Einführung in die Syntax ersetzen kann. Das gilt auch für das darauffolgende Kapitel, das die Grundlagen der Elektrik des Raspberry Pi vorstellt – denken Sie an GPIOs, Bussysteme und ähnliche „Kleinprobleme“ der Elektronik.

Als Nächstes wendet man sich der Verwendung der Maven-Paketverwaltung zu. Diese auf den ersten Blick deplatziert wirkende Vorgehensweise ist insofern sinnvoll, als ein Gutteil der Java-Bibliotheken für die Hardwareansteuerung nicht als gewöhnliche .jar-Files vorliegen. Lernt ein Anfänger schon früh den Umgang mit automatischen Verwaltungssystemen, hat er auch mit MicroEJ und ähnlichen Produkten weniger Probleme bei der Initialisierung.

„Näher“ an die Hardware geht es dann im siebten Kapitel, das unter Java FX anfangs ein kleines Benutzerinterface realisiert, um es danach – neben der Diagrammanzeige – zur Steuerung primitiver digitaler Hardware (wieder Leuchtdiode und Taste) einzuspannen. Die darauffolgenden Experimente mit einer 7-Segment-Anzeige sind interessant, weil der Autor sie als Gelegenheit betrachtet, um die Grundlagen der Bitmanipulation vorzustellen. Diese Funktionen sind Schlomo Normalentwickler nicht sehr geläufig, da man sie am Desktop oder unter Android nicht braucht.

Da die manuelle Interaktion mit Hardware kompliziert ist, führt das neunte Kapitel die Arbeit mit PI4J ein. Besonders interessant ist hier die verwendete Ha...

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