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Bücher: Workshop Java EE 7


Kaum drei Monate nach dem Erscheinen der finalen Java-EE-7-Version lieferten die Autoren bereits das vorliegende Buch. Wenn auch an einigen Stellen die Funktionalität nur angedeutet ist, entsteht dennoch eine umfassende Software mit praktischem Bezug: Via Webinterface lassen sich im Beispielprojekt Spendenaktionen definieren und Spenden einsammeln. Dabei wird zu Demonstrationszwecken nicht auf die Überweisung der Spende gewartet, sondern dies durch eine zeitgesteuerte Bean simuliert, womit nebenher auch Java-EE-Timer erläutert werden.

Als Server der Wahl setzen die Autoren JBoss ein. Zum Zeitpunkt der Drucklegung existiert erst GlassFish. So beschränken sich die Autoren in den ersten Kapiteln im Wesentlichen auf das, was Java EE bereits seit Version 6 bietet. Sie deuten jedoch an, wie einzelne Bibliotheken des Servers aktualisiert werden. Dies geht so in Ordnung, denn zu diesem Zeitpunkt haben sie zwar eine echte Java-EE-Applikation entwickelt, nutzen aber noch keine 7er-Funktionalität.

Ihre Applikation ergänzen sie um Managementfunktionen, die sie auf einem zweiten System betreiben. Und dazu nutzen sie dann den GlassFish, denn nun werden einige Neuerungen von Java EE 7 aufgezeigt. Die Aufteilung auf zwei Server ist für eine Applikation der gezeigten Größenordnung in der Praxis zwar nicht üblich, aber es handelt sich ja um einen Workshop. Und da bietet ein zweiter Server die Möglichkeit, die Kopplung von Systemen via Web Services zu demonstrieren. Und gleich noch den Push von Informationen zum Browser via WebSocket.

Bevor sie diese Techniken demonstrieren, starten die Autoren mit einem Überblick über die Enter­prise Edition, danach wird die Fachlichkeit der geplanten Anwendung vorgestellt, sprich Fachklassen und Anwendungsfälle, wobei der Text mit zahlreichen UML-Diagrammen unterlegt ist. Sodann wird die Applikation über mehrere Iterationen hinweg aufgesetzt. Einstieg bildet die Präsentationsschicht mittels JSF. Weiter geht es dann mit CDI und den Prinzipien der Inversion of Control. Zur Datenhaltung wird JPA verwendet. Schließlich werden die unterschiedlichen EJBs vorgestellt und genutzt, bevor es um die oben bereits erwähnten neuen Features geht. Und zum Schluss gibt es dann noch einen kurzen Ausflug in die Cloud.

So spannt der Workshop einen Bogen über die relevanten Technologien des JEE-7-Webprofils. Zahlreiche Codeausschnitte zeigen dem Leser alles Wichtige, darüberhinaus ist die vollständige Applikation online verfügbar. Und so mag das Buch halten, ...

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