Video Transcoding mit FFmpeg und Vert.x

Challenge Accepted


Newsportale, Unternehmenswebsites oder Shoppingsites: Auf allen diesen Websites finden sich Onlinevideos, die heute nicht mehr wegzudenken sind. Kaum eine Firma, die nicht ­einen Imagefilm oder anderes Videomaterial zum Marketing einsetzt. Schließlich lassen sich ­Ideen und Emotionen mit keinem anderen Medium so effektvoll kommunizieren. Aber auch im Privaten gewinnen Onlinevideos immer mehr an Bedeutung: Ob der Videochat mit Diensten wie Google Hangouts oder Skype oder das Heimkino mit Streamingdiensten wie Netflix oder Watch­ever, die uns immer mehr Inhalte in hoher Qualität auf Set-Top-Boxen direkt ins Wohnzimmer liefern – überall werden hochauflösende Videodaten über das Internet gesendet. Aber wie steht es mit den technischen Herausforderungen? Und wie kann Java dabei helfen?

Bis 2016 wird die Anzahl der weltweiten Nutzer von Internetvideoservices von 792 Millionen im Jahr 2011 auf 1,5 Milliarden ansteigen, so eine Studie des Netzwerkausrüsters Cisco Systems. Videos sind laut der Studie größter Wachstumstreiber: Bis 2016 werden jede Sekunde 1,2 Millionen Minuten an Videoinhalten – dies entspricht einer Abspielzeit von 833 Tagen bzw. mehr als zwei Jahren – die globalen Datenautobahnen durchlaufen.

Alleine der Anteil mobiler Inhalte aus der Cloud wird mit einer jährlichen Wachstumsrate von 95 Prozent bei 71 Prozent liegen. Eine wesentliche Rolle dabei spielen Videos, die aus der Cloud auf Mobilgeräten abgespielt werden. In vier Jahren werden 70 Prozent der Daten alleine durch Videos generiert [1].

Jetzt ist also genau der richtige Zeitpunkt, sich die technischen Herausforderungen rund um Onlinevideos einmal genauer anzusehen. Was sind die gängigen Formate, wie steht es um Playertechnologien und wie gelangen diese enormen Datenmengen eigentlich möglichst ruckelfrei zum Betrachter? Neben einer Betrachtung dieser Themen lassen wir unserem Spieltrieb in diesem Artikel freien Lauf und bauen uns einen Video-Transcoder mit Java. Schließlich ist das Transcoding die erste Hürde, wenn es darum geht, die eigenen Videos ins Netz zu bringen.

Bevor wir loslegen, noch ein paar kurze Hinweise. Was es mit Videocontainern und Codecs auf sich hat, wird im Kasten „Transcoding“ beschrieben. Und wer auf der Suche nach einer Lösung für das Verwalten und Veröffentlichen von Videomaterial ist, findet im Kasten „Video-Asset-Management-Systeme“ vielleicht ein paar nützliche Hinweise. Jetzt aber nix wie los, der Video-Transcoder schreibt sich schließlich nicht von selbst.

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