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Der Real-Life-Check

Der Real-Life-Check


Über Microservices wird momentan viel in Theorie geschrieben und gesprochen. Doch wie sieht es in der wahren Welt dort draußen aus? Wir haben die Autoren dieses Themenschwerpunkts und weitere Experten aus der Branche gefragt, wie ihre Microservices-Erfahrungen aus der Praxis sind.

Die Microservices-Experten

friedrichsen_uwe_sw.tif_fmt1.jpg Uwe Friedrichsen (CTO bei codecentric)
heusingfeld_alexander_sw.tif_fmt1.jpg Alexander Heusingfeld (Senior Consultant bei innoQ)
mueller_joerg_sw.tif_fmt1.jpg Jörg Müller (Senior Software Engineer and Manager bei Hypoport)
schwartz_alexander_sw.tif_fmt1.jpg Alexander Schwartz (Principal IT Consultant bei msg systems)
tilkov_stefan_sw.tif_fmt1.jpg Stefan Tilkov (Geschäftsführer und Principal Consultant bei innoQ)
toth_stefan_sw.tif_fmt1.jpg Stefan Toth (Softwarearchitekt bei embarc)
wehrens_oliver_sw.tif_fmt1.jpg Oliver Wehrens (Chief Architect bei Deutsche Post E-POST Development)
wolff_eberhard_sw.tif_fmt1.jpg Eberhard Wolff (Fellow bei innoQ)

Java Magazin: Was ist der wichtigste Vorteil von Microservices?

Jörg Müller: Auf ein Wort zusammengefasst: Geschwindigkeit. Es ist sehr einfach, einen neuen Service zu erstellen. Altlasten können weitgehend ignoriert werden. Dies wiederum lädt dazu ein, zu experimentieren. Schließlich kann jede Entscheidung, die innerhalb eines Service getroffen wird, schnell geändert werden. Dies gilt selbst für grundlegende Architekturentscheidungen. Im Zweifel ist ein ganzer Service schnell neu geschrieben. Am Ende sorgen diese Möglichkeiten einfach für mehr Produktivität und Spaß beim Entwickeln.

Oliver Wehrens: Für uns ist die Unabhängigkeit der Teams der größte Vorteil. Es gibt klare Zuständigkeiten, und der Abstimmungsaufwand ist deutlich geringer. Technologisch sind wir damit auch deutlich flexibler. Die kleinere – und hoffentlich verständlichere – Codebasis ist ein weiterer Pluspunkt.

JM: Warum haben Sie mit Microservices angefangen?

Uwe Friedrichsen: Zunächst gefiel mir die Idee, austauschbare Services (Replaceable Services) zu haben, die eine überschaubare Größe haben („fits in one head“). Als ich begann, mich gründlicher mit Microservices auseinanderzusetzen, stellte ich aber schnell fest, dass sie ein essenzieller Bestandteil zur Beschleunigung der IT-Wertschöpfungskette sind, und seitdem sind sie für mich nicht mehr wegzudenken.

Alexander Schwartz: In agilen Projekten gab es schon lange das Konzept von technischen Spikes. Microservices sind für mich die konsequente Weiterentwicklung. In den Spikes genannten Experimenten prüfen die Entwickler, wie ein Feature mit neuen Technologien umgesetzt werden kann. Ist der Spike erfolgreich, ist der Kunde glücklich. Aber Entwickler und Architekten sind unglücklich: D...

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