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Kolumne: EnterpriseTales

Kolumne: EnterpriseTales


Da hat man sich gerade damit abgefunden, dass der über Jahre gewachsene Monolith aus der Mode gekommen sein soll und besser durch eine Hundertschaft von Microservices abgelöst werden sollte. Und schon erscheint ein neuer Stern am Firmament der Modularisierung. Nein, keine Angst, wir reden hier nicht über eine Reinkarnation von SOA, sondern über etwas mit deutlich höherem Potenzial: Self-contained Systems.

Mal ganz ehrlich, auch wenn die neue Wunderwelt der Microservices durchaus verlockend erscheint und man bei der Umsetzung eines Service von einigen wenigen Zeilen Code eigentlich kaum noch etwas falsch machen kann – ganz wohl ist den meisten nicht bei dem Gedanken, den über Jahre gewachsenen Monolith in ein stark verteiltes System von mehreren hundert oder gar tausend Microservices aufzutrennen à la Netflix oder Amazon.

Weniger ist mehr

Ok, wir haben alle verstanden, dass wir mit einem historisch gewachsenen Monolith, der von einer Heerschar von streng hierarchisch organisierten Architekten, Entwicklern, Testern und Fachexperten konzipiert und umgesetzt wird, nicht wirklich flexibel sind. Ist die Basis erst einmal ruiniert, helfen scheinbar auch Scrum und Co. nicht wirklich weiter – aber einen Versuch war es immerhin wert.

Es scheint also logisch, dass ein Auftrennen des großen Ganzen in fachlich sauber abgegrenzte Blöcke, mit möglichst wenigen Abhängigkeiten untereinander, automatisch zu besserer Software führt. So weit, so gut. Wäre da nicht die Verlagerung der Komplexität heraus aus der Fachlichkeit hinein in Themen wie Inter-Service-Kommunikation, Versionierung oder verteilte Transaktionen bzw. das Schaffen einer sich selbst heilenden Infrastruktur. Das in voller Konsequenz durchgezogene Microservices-Paradigma funktioniert nachweislich – keine Frage. Aber ist jeder von uns für diese Konsequenz bereit? Wollen wir denn wirklich ein extrem feingranulares, stark verteiltes System aufbauen oder wollen wir eigentlich nur ein wenig mehr Ordnung in unseren Monolith bekommen und so unsere Sünden der letzten fünf bis zehn Jahre ungeschehen machen?

Mehr ist mehr

Wie also sieht eine Lösung aus, die uns einen Großteil der Vorteile von Microservices liefert? Vorteile, wie fachlich in sich geschlossene Module, unabhängige Skalierung, modulbasiertes Deployment, Austauschbarkeit von Diensten oder einfach nur der Mehrwert der verbesserten Wartbarkeit? Eine Lösung, die gleichzeitig aber deutlich weniger Komplexität für Management, Monitoring und Operations bedeutet...

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