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Editorial

Noch so viel zu lernen


„Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen [...]“ – kommen Ihnen diese Zeilen bekannt vor? Sie stammen aus der Scifiserie „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“. Die Geschichten um Commander Cliff Allister McLane und seine Besatzung sind weltberühmt. In Episode 3 „Hüter des Gesetzes“ (http://dai.ly/x5e75sq) muss Commander McLane mit außer Kontrolle geratenen Robotern fertig werden, die durch einen Widerspruch in den Robotergesetzen umprogrammiert wurden. Die erwähnten Robotergesetze hat der Schriftsteller Isaac Asimov aufgestellt. Dessen Werk hat nicht nur „Raumschiff Orion“ beeinflusst, sondern auch den US-amerikanischen Ingenieur Joseph Engelberger. Auf einer Cocktailparty 1956 traf er den Erfinder George Devol, der ihm von einer seiner Erfindungen erzählte. Das war die Geburtsstunde des Unimate #001, des ersten Industrieroboters. Engelberger und Devol entwickelten ihn bei Unimation Inc. (https://www.robotics.org/joseph-engelberger/unimate.cfm). 1961 kam der Unimate zum ersten Mal bei General Motors zum Einsatz und revolutionierte dort die Produktion.

Inzwischen ist die Entwicklung von Robotern natürlich sehr viel weitergekommen. Die Wissenschaft eröffnet immer neue Möglichkeiten, und wir sprechen von Dingen wie künstlicher Intelligenz. Denken Sie beispielsweise an IBMs Watson oder Sophia von Hanson Robotics. Letztere ist ein humanoider Roboter und hat im Oktober 2017 als erstes nicht menschliches Wesen eine Rede zum Thema künstliche Intelligenz vor den Vereinten Nationen gehalten (http://www.turi2.de/aktuell/basta-roboter-rede-bei-den-vereinten-nationen/). Sehr beeindruckend.

Beeindruckend ist auch, was sich mit Java und TensorFlow und Java anstellen lässt. Christoph Henkelmann beschreibt auf Seite 35, wie sich auf Basis verschiedener Messdaten ein Modell zur Vorhersage der Qualität von Weinen trainieren lässt. In „Sieh zu und lerne – Exploiting Deep Learning: die wichtigsten Bits und Pieces“ auf Seite 46 beschäftigen sich Shahin Amiriparian, Maximilian Schmitt und Prof. Björn Schuller mit Deep Learning am Beispiel des Roboters Zeno. Zeno ist ein Therapiewerkzeug für autistische Kinder und soll helfen, Emotionen besser auszudrücken und zu verstehen.

Sollten Sie denken, maschinelles Lernen sei doch hauptsächlich ein Python-Thema, liegen Sie nicht ganz richtig. Im Bereich ML dominiert tatsächlich Python. Wir stellen allerdings immer mehr fest, dass Java ebe...

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