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Buchtipp

Beginning Jakarta EE


J2EE – neuerdings Jakarta – war in den letzten Jahren vor allem aufgrund der diversen Namens- und Eigentümeränderungen im Gespräch. Im Apress-Verlag erscheint nun ein Lehrbuch von Peter Späth, das angehenden Entwicklern zu einer holistischen Sichtweise verhelfen soll.

Das erste Kapitel beginnt mit der Vorstellung der Industriestandards, die die von Jakarta propagierte Interoperabilität gewährleisten. Im nächsten Schritt erklärt der Autor Themen wie Client-Server-Topologie und Microservice, um danach auf den GlassFish-Server überzugehen. Vorteilhaft ist an dieser Vorgehensweise, dass alle Komponenten kostenlos zur Verfügung stehen. Das zweite Kapitel expliziert die Konfiguration des Servers, während das dritte Kapitel die Einrichtung von Eclipse für die J2EE-Entwicklung demonstriert. An dieser Stelle beschreibt der Autor die Umsetzung erster Programmbeispiele, die das Projektskelett und die diversen Bibliotheken der Umgebung vorstellen.

Im vierten Kapitel folgt ein praktisches Beispiel: Späth programmiert eine auf JSF basierende Miniapplikation. Im Backend setzt er übrigens ausschließlich auf CDI. Er erklärt die früher gern verwendeten Managed Beans für veraltet und behandelt sie nicht weiter. Die Erklärung der Templatesprache und des Data Bindings fällt hervorragend aus. So interessant die Experimente mit JSF auch sind, so selten braucht man sie in der Praxis. Muss Schlomo Normalentwickler eine Webapplikation realisieren, denkt er so gut wie immer an eine SPA.

Das fünfte Kapitel beginnt mit einer Kurzvorstellung eines Minimalbeispiels, um danach auf REST, HTTP-Verben und das JSON-Austauschformat einzugehen. Auch hier entsteht nebenbei ein kleines Beispiel, in dem der angehende Entwickler die Konzepte live aufgeführt bekommt. Dabei zeigt der Autor übrigens keinerlei Scheu vor Codesamples. Stellenweise findet sich schon einmal ein halbseitiges Listing, das dank der sauberen Formatierung allerdings problemlos lesbar bleibt.

Wer Jakarta als reines HTTP Framework verwendet, verliert einen Gutteil der fortgeschrittenen Funktionen. Das sechste Kapitel beginnt mit der Vorstellung des JPA, das den Datenbankzugriff ermöglicht. Lobenswert ist hier, dass Späth alles „zu Fuß“ realisiert: Die in Eclipse enthaltene Datenbank-Engine wird zwar in einem Kasten erwähnt, kommt aber im Interesse der Vendor-Unabhängigkeit im Rest des Buchs nicht mehr zur Sprache.

Das darauffolgende Kapitel zu Enterprise Java Beans stellt eine weitere Art der Vorhaltung von Backend-Logik vor. I...

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