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Java Magazin
Cloud-Computing is someone else’s computer

Kolumne: EnterpriseTales


Schon lange hören wir von Kunden immer wieder von der Absicht, in die Cloud zu wollen. So viele Befürworter hinter dem Geschäftsmodell stehen, so viele Kritiker stehen ihm gegenüber. Bei Vorfällen hört man dann immer öfter in scherzhaftem Ton, dass Cloud-Computing nur „someone else’s“ Computer sei. Doch ist das tatsächlich noch so? Steckt hinter Cloud-Computing wirklich nur der Computer von jemand anderem, oder hat sich das Geschäftsmodell in den letzten Jahren gewandelt?

Vom zentralen Team zum dezentralen Team

Früher war das Entwicklerdasein doch so einfach. Der Kunde bzw. die Fachabteilung hatte einen Wunsch, gab uns ein bisschen Zeit, den Wunsch umzusetzen, und ein paar Monate später sahen wir uns mit der fertigen Software wieder. Diese wurde an die Testabteilung übergeben. Nachdem sie nach einer mehrwöchigen Testphase abgenommen wurde, wurde die Software in Produktion genommen. Doch es hat sich etwas verändert. Unternehmen setzen in ihrer IT-Abteilung heutzutage vermehrt auf agile Methoden, Extreme Programming und praktizieren den „Continuous Process“ – um genau zu sein, also das permanente Integrieren von Veränderungen im Code sowie kleine Releasezyklen.

Als der Streaminggigant Netflix das Konzept der Microservices etablierte, gab es eine regelrechte Revolution. Unternehmen wollten keine große Software – genannt Monolith – mehr, sondern kleine, unabhängige Dienste, die gemeinsam eine Softwarelandschaft ergeben. Jeder dieser Dienste wird dabei von einem separaten Team betrieben, das einen reibungslosen Ablauf des jeweiligen Dienstes gewährleistet. Frei nach dem Motto: „You build it, you run it.“ Der Entwickler wandelt sich damit einhergehend in vielen Unternehmen immer mehr vom reinen Developer zu einem vollständigen Produktbetreiber eines Dienstes. Damit verbunden migrieren immer mehr Unternehmen ihre Infrastruktur in die Cloud. Doch warum ist das so?

Damit Software Werte für das Unternehmen generieren kann, müssen diese in irgendeiner Weise auf einem physika...

Java Magazin
Cloud-Computing is someone else’s computer

Kolumne: EnterpriseTales

Schon lange hören wir von Kunden immer wieder von der Absicht, in die Cloud zu wollen. So viele Befürworter hinter dem Geschäftsmodell stehen, so viele Kritiker stehen ihm gegenüber. Bei Vorfällen hört man dann immer öfter in scherzhaftem Ton, dass Cloud-Computing nur „someone else’s“ Computer sei. Doch ist das tatsächlich noch so? Steckt hinter Cloud-Computing wirklich nur der Computer von jemand anderem, oder hat sich das Geschäftsmodell in den letzten Jahren gewandelt?

Lars Kölpin


Schon lange hören wir von Kunden immer wieder von der Absicht, in die Cloud zu wollen. So viele Befürworter hinter dem Geschäftsmodell stehen, so viele Kritiker stehen ihm gegenüber. Bei Vorfällen hört man dann immer öfter in scherzhaftem Ton, dass Cloud-Computing nur „someone else’s“ Computer sei. Doch ist das tatsächlich noch so? Steckt hinter Cloud-Computing wirklich nur der Computer von jemand anderem, oder hat sich das Geschäftsmodell in den letzten Jahren gewandelt?

Vom zentralen Team zum dezentralen Team

Früher war das Entwicklerdasein doch so einfach. Der Kunde bzw. die Fachabteilung hatte einen Wunsch, gab uns ein bisschen Zeit, den Wunsch umzusetzen, und ein paar Monate später sahen wir uns mit der fertigen Software wieder. Diese wurde an die Testabteilung übergeben. Nachdem sie nach einer mehrwöchigen Testphase abgenommen wurde, wurde die Software in Produktion genommen. Doch es hat sich etwas verändert. Unternehmen setzen in ihrer IT-Abteilung heutzutage vermehrt auf agile Methoden, Extreme Programming und praktizieren den „Continuous Process“ – um genau zu sein, also das permanente Integrieren von Veränderungen im Code sowie kleine Releasezyklen.

Als der Streaminggigant Netflix das Konzept der Microservices etablierte, gab es eine regelrechte Revolution. Unternehmen wollten keine große Software – genannt Monolith – mehr, sondern kleine, unabhängige Dienste, die gemeinsam eine Softwarelandschaft ergeben. Jeder dieser Dienste wird dabei von einem separaten Team betrieben, das einen reibungslosen Ablauf des jeweiligen Dienstes gewährleistet. Frei nach dem Motto: „You build it, you run it.“ Der Entwickler wandelt sich damit einhergehend in vielen Unternehmen immer mehr vom reinen Developer zu einem vollständigen Produktbetreiber eines Dienstes. Damit verbunden migrieren immer mehr Unternehmen ihre Infrastruktur in die Cloud. Doch warum ist das so?

Damit Software Werte für das Unternehmen generieren kann, müssen diese in irgendeiner Weise auf einem physika...

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