Java Magazin - 05.2021 - Java 16


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  April 2021

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Dominik Mohilo, Tam Hanna, Falk Sippach, Marc Schönefeld, Wolfgang Weigend, Anzela Minosi, Tim Zöller, Redaktion Kiosk, Karine Vardanyan, Stephan Rauh, Veikko Krypczyk, Herbert Höbarth, Hendrik Müller, Michael Ramsperger, Philipp Mandler, Manfred Steyer

Wer kennt das Gefühl nicht? Man steht auf dem Fünfmeterbrett im Schwimmbad und blickt nach unten. Hinter einem ist eine Schlange, andere Badegäste warten darauf, dass man endlich den Mut zusammennimmt und sich fallen lässt. Man hat ein etwas mulmiges Prickeln in der Magengegend, die Haare im Nacken stellen sich auf, Gänsehaut überall … Und dann: der Sprung – gefolgt vom Platschen und dem Gefühl des Stolzes. Wieder hat man sich mit den Gewalten der Natur angelegt und wieder ist man siegreich hervorgegangen aus dem Kampf gegen die Zeit, die Nervosität und den inneren Schweinehund.

Java-Entwickler kennen dieses Gefühl ebenfalls, wenn es um die Major-Releases des Java Development Kits geht. Früher, einige Leserinnen und Leser werden sich erinnern, war es in der Java-Welt gang und gäbe, dass man – oft ein wenig peinlich berührt – den Sprungturm verlassen und sich das Ganze noch einmal überlegt hat, die Badehose nochmal festzurrte und schließlich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal hinaufkletterte. Diese Option besteht mit dem kontinuierlichen Releasezyklus seit Java 10 nicht mehr. Feste Termine wurden definiert, zwei Sprünge pro Jahr stehen an. Dafür sind die Sprünge mal vom Ein-, mal vom Dreimeterbrett; gemeint sind kleinere Featurereleases. Und dann, alle drei Jahre, folgt der große Sprung, das Long-Term-Release.

Java 16 stellt in dieser Metapher den Sprung vom Dreimeterbrett dar. Und, um die Metapher auf eine noch höhere Ebene zu lupfen: Es stellt ebenfalls ein metaphorisches Luftholen dar. Denn das Release des OpenJDK 16 ist das letzte Release vor der nächsten Version mit Langzeitsupport, Java 17.

Kein Wunder, dass nun viele Features eine Ehrenrunde drehen, die im kommenden LTS-Release dann final Einzug ins JDK halten werden, beispielsweise das Foreign Memory Access API (JEP 393) und Sealed Classes (JEP 397). Auch der finale Umzug auf Git bzw. GitHub, wie in Projekt Skara evaluiert und schließlich durchgeführt, ist Teil des JDK 16, in unserem Bild so viel wie die Erweiterung des Beckens, in das gesprungen wird. Ziel ist es nämlich, die Mitarbeit an Java zu erleichtern und eine breitere Masse an Helfern anzusprechen (von kürzeren Zeiten in der Warteschlange vor dem Turm einmal abgesehen).

Auch zur Veröffentlichung von Java 16 haben wir wieder Falk Sippach, Tim Zöller und Wolfgang Weigend, erfahrene und routinierte Java-Magazin-Autoren, dafür gewinnen können, einen Blick vom Beckenrand zu werfen und in die Thematik einzutauchen. Passend in blau präsentiert sich die traditionelle Infografik mit einer Kurzübersicht über die JEPS, die Teil des JDK 16 sind.

Und damit wünsche ich dem Java-Schwimmverein einen großen Bade- äh, Lesespaß mit dieser Ausgabe.

mohilo_dominik_sw.tif_fmt1.jpgDominik Mohilo | Redakteur

Mail Website Twitter Xing

Neugierig geworden?

Loading...

Angebote für Gewinner-Teams

Wir bieten Lizenz-Lösungen für Teams jeder Größe: Finden Sie heraus, welche Lösung am besten zu Ihnen passt.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang