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Beginning Quarkus Framework


Java ist aus syntaktischer Sicht gut für die Realisierung von Microservices geeignet – als primäres Ärgernis erweist sich die wegen JVM und Co. langsame Startperformance, die bei häufig angeworfenen und sehr kurzlebigen Instanzen einen Großteil der Hardwaremietkosten ausmachen kann. Mit dem Framework Quarkus steht ein Werkzeug zur Verfügung, das dem PT-Entwickler Geld und Zeit sparen möchte.

Der Apress Verlag schickt ein 311 Seiten langes Werk ins Rennen, das sich an Microservices- und Java-erfahrene Entwickler wendet, die eine Schnelleinführung in das Quarkus Framework benötigen.

Zum Verständnis der Vorteile des Frameworks sind tiefergehende Kenntnisse dazu hilfreich, was hinter den Kulissen der JVM vorgeht. Auf gut einem Dutzend Seiten bringt der Autor den Entwickler in diesem Bereich auf Vordermann, um danach die Einrichtung der Quarkus-Entwicklungswerkzeuge zu erklären. Neben Plug-ins für IDEs geht das Werk auch auf das Maven CLI ein, das Kommandozeilenfreunden die eine oder andere faszinierende Funktion zur Seite stellt.

Spätestens bei den folgenden Ausführungen zum oft haarigen Thema Dependency Injection zeigt sich der amerikanisch-bissige Humor des Autors. Manche der zur Illustration verwendeten Bilder haben selbst den humorbefreiten Rezensenten zum Lachen gebracht – eine sehr gut funktionierende didaktische Methode, um ungewohnte Wissensgebiete ergründbar zu machen.

Ein altes englisches Sprichwort besagt, dass es nur eine beschränkte Menge von Wegen gibt, um der Katze die Haut abzuziehen. Der Autor wendet dieses Konzept konsequent auf die Besprechung des Quarkus Framework an: Von anderen Frameworks bekannte Konzepte wie REST, Beans und Co. werden zwar kurz erklärt, die gut 90 Seiten beschränken sich jedoch auf eine Vorstellung davon, wie man die jeweilige Funktionalität unter Quarkus umsetzt.

Ein Bereich, in dem auch der Java-erfahrene Entwickler Nachhilfe braucht und bekommt, ist das intelligente Ausliefern der Applikation auf ein Zielsystem. Das Werk beginnt mit der Ausführung in der JVM, um danach den mit nativem Code arbeitenden Sonderbetriebsmodus von Quarkus und zu guter Letzt die Nutzung von Docker-Containern zu illustrieren. Im Bereich der serverlosen Applikationen kommt einerseits das Framework Funqy, andererseits die AWS-Arbeitsumgebung zum Einsatz.

Dieser Trend setzt sich im Kapitel zum Datenzugriff mit Quarkus-Applikationen fort. (Neben gewöhnlichen SQL-Datenbanken wird die Verwendung von NoSQL demonstriert.) Als Datenbankserver kommt ...

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