Potenzial beim Datenzugriff und im Betrieb

Alles rund auf der Datenbank

Michael Pichler


Ich möchte zunächst noch einmal die Inhalte des vorausgehenden Artikels (Java Magazin 5.2012) kurz zusammenfassen: Im zweiten Teil der Serie ging es vorerst um asynchrone Verarbeitungen. Diese können von großem Nutzen sein. Stellen Sie sicher, dass Sie auch Verarbeitungsspitzen gut verkraften können. Stellen Sie ebenfalls sicher, dass asynchrone Verarbeitungen sich nicht überlappen, um Deadlock-Situationen oder unnötige Ressourcenkonflikte zu vermeiden, wiederanlauffähig (recoverable) sind, und dass potenziell langlaufende Batch-Verarbeitungen nicht die restlichen asynchronen Verarbeitungen behindern. Halten Sie den Umfang des verwalteten Zustands so gering wie möglich. Replizieren Sie diesen so effizient wie möglich zwischen den Knoten. Der Einsatz von Caches kann den Durchsatz Ihres Softwaresystems erhöhen. Sie ersparen Ihnen beispielsweise redundante Zugriffe auf die Datenschicht. Sie können Caches auf System-, Knoten- und Transaktionsebene einsetzen.

ArtikelserieTeil 1: Grundprinzipien zum Design skalierbarer SoftwareTeil 2: Skalierbarkeit für Fortgeschrittene: Nutzen Sie das Potenzial von Caches und AsynchronitätTeil 3: Wo selbst beim Datenzugriff und im Betrieb noch Potenzial verborgen liegt

Data Access Layer und Data Layer

Zwei kritische Bereiche sind die Datenzugriffs- und Datenhaltungsschicht (Data Access Layer und Data Layer). Basierend auf meinen Beobachtungen und Erfahrungen habe ich mir eine Strategie mit vier Punkten zurechtgelegt, die ich Ihnen an dieser Stelle mitgeben möchte:

Reduzieren Sie die Zahl der Zugriffe auf die Datenhaltungsschicht aus der Software heraus, um den Verarbeitungs-Overhead zu reduzieren.Gestalten Sie Ihre Abfragen so effektiv wie möglich, um die Interaktion zwischen Datenzugriffs- und Datenhaltungsschicht so effizient wie möglich zu halten.Verbessern (tunen) Sie die Performance Ihrer Datenbankabfragen (Queries).

Einen vierten Punkt, der in diesen Themenbereich sowie zu den beiden Punkten oben passt, soll ebenfalls erwähnt werden:

Nehmen Sie auf Punkt 1 und Punkt 2 auch bei der Auswahl und dem Einsatz von Object-Relational-Mapping-(auch O/R-Mapping-, ORM- oder objekt­relationale Abbildungs-)Software Rücksicht. Mehr dazu erzähle ich in den folgenden Abschnitten.

Object-Relational-Mapping-SoftwareORM-Softwarepakete sind Softwarebibliotheken, die es Ihnen erlauben, Klassen in einer relationalen Datenbankstruktur abzubilden und umgekehrt. Das bedeutet, die O/R-Mapping-Software ist in der Lage, Objekte bzw. Objektstrukturen in ...

Potenzial beim Datenzugriff und im Betrieb

Alles rund auf der Datenbank

Michael Pichler


Ich möchte zunächst noch einmal die Inhalte des vorausgehenden Artikels (Java Magazin 5.2012) kurz zusammenfassen: Im zweiten Teil der Serie ging es vorerst um asynchrone Verarbeitungen. Diese können von großem Nutzen sein. Stellen Sie sicher, dass Sie auch Verarbeitungsspitzen gut verkraften können. Stellen Sie ebenfalls sicher, dass asynchrone Verarbeitungen sich nicht überlappen, um Deadlock-Situationen oder unnötige Ressourcenkonflikte zu vermeiden, wiederanlauffähig (recoverable) sind, und dass potenziell langlaufende Batch-Verarbeitungen nicht die restlichen asynchronen Verarbeitungen behindern. Halten Sie den Umfang des verwalteten Zustands so gering wie möglich. Replizieren Sie diesen so effizient wie möglich zwischen den Knoten. Der Einsatz von Caches kann den Durchsatz Ihres Softwaresystems erhöhen. Sie ersparen Ihnen beispielsweise redundante Zugriffe auf die Datenschicht. Sie können Caches auf System-, Knoten- und Transaktionsebene einsetzen.

ArtikelserieTeil 1: Grundprinzipien zum Design skalierbarer SoftwareTeil 2: Skalierbarkeit für Fortgeschrittene: Nutzen Sie das Potenzial von Caches und AsynchronitätTeil 3: Wo selbst beim Datenzugriff und im Betrieb noch Potenzial verborgen liegt

Data Access Layer und Data Layer

Zwei kritische Bereiche sind die Datenzugriffs- und Datenhaltungsschicht (Data Access Layer und Data Layer). Basierend auf meinen Beobachtungen und Erfahrungen habe ich mir eine Strategie mit vier Punkten zurechtgelegt, die ich Ihnen an dieser Stelle mitgeben möchte:

Reduzieren Sie die Zahl der Zugriffe auf die Datenhaltungsschicht aus der Software heraus, um den Verarbeitungs-Overhead zu reduzieren.Gestalten Sie Ihre Abfragen so effektiv wie möglich, um die Interaktion zwischen Datenzugriffs- und Datenhaltungsschicht so effizient wie möglich zu halten.Verbessern (tunen) Sie die Performance Ihrer Datenbankabfragen (Queries).

Einen vierten Punkt, der in diesen Themenbereich sowie zu den beiden Punkten oben passt, soll ebenfalls erwähnt werden:

Nehmen Sie auf Punkt 1 und Punkt 2 auch bei der Auswahl und dem Einsatz von Object-Relational-Mapping-(auch O/R-Mapping-, ORM- oder objekt­relationale Abbildungs-)Software Rücksicht. Mehr dazu erzähle ich in den folgenden Abschnitten.

Object-Relational-Mapping-SoftwareORM-Softwarepakete sind Softwarebibliotheken, die es Ihnen erlauben, Klassen in einer relationalen Datenbankstruktur abzubilden und umgekehrt. Das bedeutet, die O/R-Mapping-Software ist in der Lage, Objekte bzw. Objektstrukturen in ...

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