Apache DeltaSpike: Vereinigung der CDI-Communitys

Im selben Boot

Gerhard Petracek


Mit CDI (Contexts and Dependency Injection for the Java EE platform) [1] hielt Ende 2009 eine neue Technologie Einzug in die Java-EE-Plattform. Die Spezifikation beruht sowohl auf altbewährten Konzepten aus dem Open-Source-Bereich als auch auf neuen und innovativen Mechanismen. Eine sehr leistungsfähige Funktionalität hält sich jedoch eher im Hintergrund und ist daher Vielen unbekannt. Die Rede ist von einem umfangreichen SPI (Service Provider Interface). Durch dieses lässt sich CDI erweitern und es lassen sich eigene Konzepte integrieren. Die daraus resultierenden CDI Extensions sind portabel und können dadurch mit allen spezifikationskonformen CDI-Implementierungen verwendet werden, ohne dass auf proprietäre Konfigurationen der verschiedenen Implementierungen (oder Applikationsserver) zurückgegriffen werden muss. Dieser Vorteil wurde von der Community schnell erkannt [2], und es entstanden nach kurzer Zeit einige Projekte, die solche CDI Extensions zur Verfügung stellten.

Mehr zum Thema Mehr zum Thema CDI und Apache DeltaSpike lesen Sie in der März-Ausgabe des englischsprachigen Java Tech Journal, das unter http://jaxenter.com/java-tech-journal kostenlos als PDF heruntergeladen werden kann.

Neben erfolgreichen Projekten wie Apache MyFaces ExtCDI (auch bekannt als MyFaces CODI [3]) und JBoss Seam3 [4] gibt es einige kleinere CDI-Erweiterungen und unzählige Blogbeiträge über die Erweiterungsmöglichkeiten von CDI von sehr unterschiedlicher Qualität. Dies stellt einige User vor komplexe Entscheidungen. Unter anderem sorgte Seam3 anfangs für Verwirrung, da es sich hierbei um ein neues Produkt handelt, das aus technischer Sicht keine direkte Fortführung von Seam2 ist. Für einige Applikationen ist daher ein oftmals unerwartet hoher Migrationsaufwand entstanden. MyFaces CODI wurde parallel dazu oft als aufstrebende Alternative gesehen. Durch innovative Konzepte, hohe Stabilität und eine hohe Kompatibilität [5] mit aktuellen Java-EE-5/6-Laufzeitumgebungen wurde MyFaces CODI schnell bekannt. Das Anfang 2010 gestartete Projekt kann, wie durch die CDI-Spezifikation vorgesehen, sowohl mit verschiedenen CDI-Implementierungen als auch mit anderen portablen CDI-Erweiterungen, wie etwa Seam3, eingesetzt werden. In der Praxis entscheiden sich viele User dennoch für eine der verfügbaren Erweiterungen, statt mehrere zu kombinieren.

Die Community vereinigt sich

Statt eine Kombination verschiedener CDI-Erweiterungen, beispielsweise durch eine umfangreiche Dokume...

Apache DeltaSpike: Vereinigung der CDI-Communitys

Im selben Boot

Gerhard Petracek


Mit CDI (Contexts and Dependency Injection for the Java EE platform) [1] hielt Ende 2009 eine neue Technologie Einzug in die Java-EE-Plattform. Die Spezifikation beruht sowohl auf altbewährten Konzepten aus dem Open-Source-Bereich als auch auf neuen und innovativen Mechanismen. Eine sehr leistungsfähige Funktionalität hält sich jedoch eher im Hintergrund und ist daher Vielen unbekannt. Die Rede ist von einem umfangreichen SPI (Service Provider Interface). Durch dieses lässt sich CDI erweitern und es lassen sich eigene Konzepte integrieren. Die daraus resultierenden CDI Extensions sind portabel und können dadurch mit allen spezifikationskonformen CDI-Implementierungen verwendet werden, ohne dass auf proprietäre Konfigurationen der verschiedenen Implementierungen (oder Applikationsserver) zurückgegriffen werden muss. Dieser Vorteil wurde von der Community schnell erkannt [2], und es entstanden nach kurzer Zeit einige Projekte, die solche CDI Extensions zur Verfügung stellten.

Mehr zum Thema Mehr zum Thema CDI und Apache DeltaSpike lesen Sie in der März-Ausgabe des englischsprachigen Java Tech Journal, das unter http://jaxenter.com/java-tech-journal kostenlos als PDF heruntergeladen werden kann.

Neben erfolgreichen Projekten wie Apache MyFaces ExtCDI (auch bekannt als MyFaces CODI [3]) und JBoss Seam3 [4] gibt es einige kleinere CDI-Erweiterungen und unzählige Blogbeiträge über die Erweiterungsmöglichkeiten von CDI von sehr unterschiedlicher Qualität. Dies stellt einige User vor komplexe Entscheidungen. Unter anderem sorgte Seam3 anfangs für Verwirrung, da es sich hierbei um ein neues Produkt handelt, das aus technischer Sicht keine direkte Fortführung von Seam2 ist. Für einige Applikationen ist daher ein oftmals unerwartet hoher Migrationsaufwand entstanden. MyFaces CODI wurde parallel dazu oft als aufstrebende Alternative gesehen. Durch innovative Konzepte, hohe Stabilität und eine hohe Kompatibilität [5] mit aktuellen Java-EE-5/6-Laufzeitumgebungen wurde MyFaces CODI schnell bekannt. Das Anfang 2010 gestartete Projekt kann, wie durch die CDI-Spezifikation vorgesehen, sowohl mit verschiedenen CDI-Implementierungen als auch mit anderen portablen CDI-Erweiterungen, wie etwa Seam3, eingesetzt werden. In der Praxis entscheiden sich viele User dennoch für eine der verfügbaren Erweiterungen, statt mehrere zu kombinieren.

Die Community vereinigt sich

Statt eine Kombination verschiedener CDI-Erweiterungen, beispielsweise durch eine umfangreiche Dokume...

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