Cooles Technikspielzeug für Jung und Alt

Cooles Technikspielzeug für Jung und Alt

Bernhard Löwenstein


Es gibt Spielzeug, das so genial ist, dass es zu einem unglaublichen, nicht enden wollenden Siegeszug rund um den Globus ansetzt. Nein, liebe Freunde des angebissenen Apfels, es ist nicht vom iPhone die Rede, sondern von LEGO. Kaum ein Kind der westlichen Welt hat noch nicht versucht, damit ein mehr oder weniger phantasievolles Gebilde zusammenzubauen. Das LEGO-Imperium umfasst aber nicht mehr nur die einfachen Plastiksteine: Mit der Baukastenserie LEGO MINDSTORMS bietet der dänische Konzern seinen kleinen und großen Fans mittlerweile auch programmierbare Elemente. Das Besondere dabei ist, dass diese speziellen Komponenten nahtlos mit den restlichen LEGO-Steinen kombiniert werden können und sich so unterschiedlichste Roboter konstruieren lassen.

Logo meets LEGO

Als geistiger Vater der Baukästen gilt Seymour Papert. Der Südafrikaner beschäftigte sich bereits in den späten 1960ern damit, wie man Kindern und Jugendlichen auf interessante Weise die Programmierung näherbringen kann. Er suchte eine interessante Anwendung für seine Programmiersprache Logo und stieß dabei auf Roboter. Mit LEGO fand er einen passenden Partner zur Realisierung seines Vorhabens. Mittlerweile gibt es mehrere Generationen dieser Baukästen. Die aktuelle Version ist LEGO MINDSTORMS NXT 2.0, auf die sich auch dieser Artikel bezieht. Im Januar dieses Jahres stellte LEGO auf der International Consumer Electronics Show in Las Vegas den Nachfolger EV3 [1] vor, der deutliche Verbesserungen zur NXT-Version aufweisen und ab Herbst 2013 im Handel erhältlich sein soll.

NXT-Hardware im Überblick

Jedes Set enthält neben einer großen Zahl an LEGO-Technic-Elementen einen programmierbaren Mikrocontroller, an den sich verschiedene Aktoren und Sensoren anschließen lassen (Abb. 1). Ganz der LEGO-Philosophie folgend, können mit einem solchen Baukasten unterschiedliche Roboter aus den Kategorien Humanoide, Tier, Fahrzeug oder Maschine konstruiert werden. Die große Zahl an Variationsmöglichkeiten trägt maßgeblich zur Faszination bei.

Abb. 1: Die Servomotoren und Sensoren werden über Kabel mit dem NXT-Stein verbunden

Das Herzstück des Systems stellt der programmierbare NXT-Stein dar. In ihm steckt ein 32-Bit-Mikroprozessor, der mit 48 MHz läuft und auf 256 KB Flash-Speicher und 64 KB Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Auf dem NXT-Stein findet sich ein monochromes LCD mit einer Auflösung von 100 x 64 Pixel sowie vier Navigationsknöpfe, die sich bei Bedarf genauso wie das Display individuell programmieren lassen...

Cooles Technikspielzeug für Jung und Alt

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Bernhard Löwenstein


Es gibt Spielzeug, das so genial ist, dass es zu einem unglaublichen, nicht enden wollenden Siegeszug rund um den Globus ansetzt. Nein, liebe Freunde des angebissenen Apfels, es ist nicht vom iPhone die Rede, sondern von LEGO. Kaum ein Kind der westlichen Welt hat noch nicht versucht, damit ein mehr oder weniger phantasievolles Gebilde zusammenzubauen. Das LEGO-Imperium umfasst aber nicht mehr nur die einfachen Plastiksteine: Mit der Baukastenserie LEGO MINDSTORMS bietet der dänische Konzern seinen kleinen und großen Fans mittlerweile auch programmierbare Elemente. Das Besondere dabei ist, dass diese speziellen Komponenten nahtlos mit den restlichen LEGO-Steinen kombiniert werden können und sich so unterschiedlichste Roboter konstruieren lassen.

Logo meets LEGO

Als geistiger Vater der Baukästen gilt Seymour Papert. Der Südafrikaner beschäftigte sich bereits in den späten 1960ern damit, wie man Kindern und Jugendlichen auf interessante Weise die Programmierung näherbringen kann. Er suchte eine interessante Anwendung für seine Programmiersprache Logo und stieß dabei auf Roboter. Mit LEGO fand er einen passenden Partner zur Realisierung seines Vorhabens. Mittlerweile gibt es mehrere Generationen dieser Baukästen. Die aktuelle Version ist LEGO MINDSTORMS NXT 2.0, auf die sich auch dieser Artikel bezieht. Im Januar dieses Jahres stellte LEGO auf der International Consumer Electronics Show in Las Vegas den Nachfolger EV3 [1] vor, der deutliche Verbesserungen zur NXT-Version aufweisen und ab Herbst 2013 im Handel erhältlich sein soll.

NXT-Hardware im Überblick

Jedes Set enthält neben einer großen Zahl an LEGO-Technic-Elementen einen programmierbaren Mikrocontroller, an den sich verschiedene Aktoren und Sensoren anschließen lassen (Abb. 1). Ganz der LEGO-Philosophie folgend, können mit einem solchen Baukasten unterschiedliche Roboter aus den Kategorien Humanoide, Tier, Fahrzeug oder Maschine konstruiert werden. Die große Zahl an Variationsmöglichkeiten trägt maßgeblich zur Faszination bei.

Abb. 1: Die Servomotoren und Sensoren werden über Kabel mit dem NXT-Stein verbunden

Das Herzstück des Systems stellt der programmierbare NXT-Stein dar. In ihm steckt ein 32-Bit-Mikroprozessor, der mit 48 MHz läuft und auf 256 KB Flash-Speicher und 64 KB Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Auf dem NXT-Stein findet sich ein monochromes LCD mit einer Auflösung von 100 x 64 Pixel sowie vier Navigationsknöpfe, die sich bei Bedarf genauso wie das Display individuell programmieren lassen...

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