Java Magazin - 06.2015 - Internet of Things


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Mai 2015

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Angelika Langer, Klaus Kreft, Arne Limburg, Lars Röwekamp, Michael Müller, Christian Mennerich, Joachim Arrasz, Tobias Bayer, Hendrik Still, Dominik Obermaier, Arno Haase, Thilo Frotscher, Tam Hanna, Sebastian Meyen, Christoph Pater, Maik Wojcieszak, Dennis Nobel, Peter Roßbach, Sascha Möllering, Karsten Voigt, David Broßeit, Danny Preußler

Ursprünglich für den (Aus-)Bildungsbereich entwickelt, erzeugen populäre Mikrocontroller wie Arduino, Raspberry Pi und Co. nicht nur bei Geeks geradezu kindliche Freude. Nein, sie beflügeln geradezu auch die Fantasien der Industrie: An vielen Orten wird an neuen Geschäftsmodellen getüftelt, oder es werden existierende Geschäfte dank Internet-of-Things-(IoT-)Technologien um nützliche Aspekte erweitert.

Wie so oft, wenn sich neue Dinge wie Lauffeuer im Markt verbreiten, besteht der Kern der Innovation nicht in etwas gänzlich anderem, sondern vielmehr darin, dass Technologien quasi über Nacht für eine große Schar an Akteuren (Tüftler, Erfinder, Entwickler, Unternehmensgründer) zugänglich werden. Im Falle IoT ergibt sich der einfache Zugang erstens aus den günstigen Preisen für die Boards, zweitens aus der Tatsache, dass teilweise auch die Hardware Open-Source-Lizenzen unterliegt.

Software is eating the World

Gewiss kommen noch weitere Faktoren hinzu, wie etwa die verfügbare Bandbreite (auch im Mobilfunk), die den Trend zum IoT weiterhin begünstigen. Zudem sind die Programmiermodelle des Internet of Things für Entwickler, die seit Jahren Desktops oder Server programmieren, mit Leichtigkeit zu verstehen. Und so entwickelt sich vor unseren Augen wieder einmal der berühmte „Perfect Storm“, der uns in eine neue technologische Ära überführt.

In unserem aktuellen Titelthema geht es indes weniger um die Programmierung von Minicomputern, als vielmehr um wichtige Aspekte, die z. B. aus voneinander isolierten Geräten ein wirkliches Netzwerk – ein Netz der Dinge – machen: MQTT, das Quasistandardprotokoll für das Internet der Dinge, wird von Dominik Obermaier ab Seite 36 vorgestellt. Einen Vorschlag zur Verwendung von Binärformaten, die im Internet der Dinge den klassischen Textformaten als Relikte der XML-Ära deutlich überlegen sind, unterbreitet Maik Wojcieszak ab Seite 41. Last but not least beschäftigen wir uns mit Eclipse SmartHome, dem IoT-Framework für die Vernetzung von Haus und Hof, und zeigen auf, wie sich Bindings mit erstaunlich einfachen Mitteln realisieren lassen (Seite 48).

Sie sehen, das Feld möglicher Betätigungen für Sie erweitert sich ständig – Sie müssen nur am Ball bleiben und die technologischen Entwicklungen kontinuierlich mitverfolgen. Aber das tun Sie ja, denn Sie lesen ja das Java Magazin.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Inspiration bei der Lektüre des ­aktuellen Java Magazins!

meyen_sebastian_sw.tif_fmt1.jpgSebastian Meyen, Chefredakteur

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