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Java Magazin
Bücher

Bücher: JUnit-Profiwissen

Unit Testing ist wichtig für die Codequalität und das Gelingen von Softwareentwicklungsprojekten. Wie aber kann ich mit JUnit das Beste dafür herausholen?

Michael Müller


In seinem Buch stellt Michael Tamm die Frage nach Sinn und Unsinn von Unit Tests nicht. Vielmehr sieht er diese Frage im Sinne des vorhergehenden Statements beantwortet und liefert in seinem Buch eine detaillierte Anleitung, mehr herauszuholen als nur ein paar einfache Tests. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf JUnit, sondern beschreibt auch einige nützliche Helfer, um Testobjekte bereitzustellen. Denn was ist ein isolierter Test, wenn nicht erforderliche Objekte durch Dummy-, Pseudo-, Stub- oder Mock-Objekte ersetzt werden können? Schließlich soll häufig nur eine (kleine) Codeeinheit und nicht ein komplett aufgespannter Objektgraph getestet werden. Also nimmt der Autor auch einige bekannte Mock-Frameworks in das Buch auf und zeigt, wie diese für effektive Tests mit JUnit genutzt werden können.Der Autor startet kleinschrittig: Was bedeutet der sprichwörtliche grüne Balken, was sind funktionale und nicht funktionale Tests? Was sind Testklassen, Testmethoden, Assertions, Testfixtures und Testsuites? Auch wenn es sich dabei um Grundbegriffe jenseits eines konkreten Testframeworks handelt, beschreibt der Autor sie immer vor dem Hintergrund des titelgebenden Systems. Dabei startet er mit ­JUnit 3, das nach wie vor noch an vielen Stellen eingesetzt wird, um dann auf Version 4 zu schwenken.Viele Entwickler nutzen JUnit in ihren Projekten, schreiben Tests und nutzen Methoden- oder klassenweite Before- und After-Methoden, um die Umgebung von Tests auf- und wieder abzubauen. Schließlich ist dies der Bereich, für den manch eine Entwicklungsumgebung bereits ein Testskelett generieren kann. Wann aber ist deren Einsatz sinnvoll? Und wieso werden diese oft falsch eingesetzt? Die Nutzung von @Rule oder @RunWith ist noch weniger bekannt. Aber hier bietet das Buch Hilfestellung, JUnit bis ins letzte Detail voll auszureizen, wobei der Autor häufig angibt, ab welcher Version welches Feature, z. B. Hamcrest, zur Verfügung steht oder wie erweiterte Features einzubinden sind.Testgetriebene Entwicklung thematisiert er auch kurz; dies ist in vorliegendem Buch aber eher eine Randerscheinung, geht es doch hauptsächlich um die technische Nutzung von JUnit und weniger um Vorgehensweisen. Dafür werden aber wie erwähnt Mock-Frameworks und deren Verwendung vorgestellt, namentlich jMock, Easy­Mock und Mockito sowie on Top PowerMock. Danach widmet er sich dann aber doch noch ein wenig Themen abseits der reinen Technik: Wie werden Tests verständlich geschrieben? Wie können sie beschle...

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Bücher: JUnit-Profiwissen

Unit Testing ist wichtig für die Codequalität und das Gelingen von Softwareentwicklungsprojekten. Wie aber kann ich mit JUnit das Beste dafür herausholen?

Michael Müller


In seinem Buch stellt Michael Tamm die Frage nach Sinn und Unsinn von Unit Tests nicht. Vielmehr sieht er diese Frage im Sinne des vorhergehenden Statements beantwortet und liefert in seinem Buch eine detaillierte Anleitung, mehr herauszuholen als nur ein paar einfache Tests. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf JUnit, sondern beschreibt auch einige nützliche Helfer, um Testobjekte bereitzustellen. Denn was ist ein isolierter Test, wenn nicht erforderliche Objekte durch Dummy-, Pseudo-, Stub- oder Mock-Objekte ersetzt werden können? Schließlich soll häufig nur eine (kleine) Codeeinheit und nicht ein komplett aufgespannter Objektgraph getestet werden. Also nimmt der Autor auch einige bekannte Mock-Frameworks in das Buch auf und zeigt, wie diese für effektive Tests mit JUnit genutzt werden können.Der Autor startet kleinschrittig: Was bedeutet der sprichwörtliche grüne Balken, was sind funktionale und nicht funktionale Tests? Was sind Testklassen, Testmethoden, Assertions, Testfixtures und Testsuites? Auch wenn es sich dabei um Grundbegriffe jenseits eines konkreten Testframeworks handelt, beschreibt der Autor sie immer vor dem Hintergrund des titelgebenden Systems. Dabei startet er mit ­JUnit 3, das nach wie vor noch an vielen Stellen eingesetzt wird, um dann auf Version 4 zu schwenken.Viele Entwickler nutzen JUnit in ihren Projekten, schreiben Tests und nutzen Methoden- oder klassenweite Before- und After-Methoden, um die Umgebung von Tests auf- und wieder abzubauen. Schließlich ist dies der Bereich, für den manch eine Entwicklungsumgebung bereits ein Testskelett generieren kann. Wann aber ist deren Einsatz sinnvoll? Und wieso werden diese oft falsch eingesetzt? Die Nutzung von @Rule oder @RunWith ist noch weniger bekannt. Aber hier bietet das Buch Hilfestellung, JUnit bis ins letzte Detail voll auszureizen, wobei der Autor häufig angibt, ab welcher Version welches Feature, z. B. Hamcrest, zur Verfügung steht oder wie erweiterte Features einzubinden sind.Testgetriebene Entwicklung thematisiert er auch kurz; dies ist in vorliegendem Buch aber eher eine Randerscheinung, geht es doch hauptsächlich um die technische Nutzung von JUnit und weniger um Vorgehensweisen. Dafür werden aber wie erwähnt Mock-Frameworks und deren Verwendung vorgestellt, namentlich jMock, Easy­Mock und Mockito sowie on Top PowerMock. Danach widmet er sich dann aber doch noch ein wenig Themen abseits der reinen Technik: Wie werden Tests verständlich geschrieben? Wie können sie beschle...

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