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Bücher: Git


Da Linus Torvalds mit den seinerzeit verfügbaren Open-Source-Versionskontrollsystemen nicht zufrieden war, begann er mit der Entwicklung von Git. Von der sehr verbreiteten Subversion (SVN) unterscheidet es sich dadurch, dass es kein zentrales, sondern ein verteiltes Versionsverwaltungssystem darstellt. Insbedondere verfügt im Regelfall jeder Entwickler über sein eigenes Repository. Dass diese Art der Datenhaltung Vor- und Nachteile aufweist, zeigen die beiden Autoren im Übrigen gegen Ende ihres Buchs auf.

Im Bereich Open Source scheint sich Git durchgesetzt zu haben. Unternehmensintern wird bei frei verfügbaren Systemen jedoch häufig noch auf SVN gesetzt. Doch auch hier mag Git gewisse Vorteile ausspielen. Ebenfalls im hinteren Teil des Buchs beschreiben die Autoren die Ablösung eines bestehenden Systems durch Git, eventuell mit einer parallelen Nutzung in der Übergangsphase.

Doch bevor es soweit ist, stellen sie natürlich erst einmal Git vor. Es geht um grundlegende Konzepte und erste Schritte mit Git. Es werden typische Arbeitsabläufe dargestellt, zu denen die Autoren Konzepte von Commits, Repository, Branches oder den Austausch zwischen Repositories beschreiben, Schritt für Schritt. So führen sie den Leser nach und nach in die Konzepte und Eigenheiten von Git ein. Durch die Beschreibung praktischer Arbeiten kommt es zwangsläufig zur Wiederholung von Einzelaspekten. Die Informationsdichte ist von daher nicht so hoch, wie bei einer systematischen Beschreibung. Aber dies ist so gewollt. Die Autoren möchten nicht alle Befehle mit ihren zahlreichen Optionen beschreiben – dies kann der Nutzer im Zweifelsfall in der Dokumentation zu Git nachlesen. Vielmehr geht es ihnen darum, dem Leser die typischen Befehle nahezubringen, und so den Start mit Git zu erleichteren. Unterstützt wird dies durch zahlreiche Grafiken. Auch wenn die Autoren nicht erwähnen, dass ein Stand bzw. Commit in Git nichts weiter ist als eine Sammlung von Zeigern auf die aktuellen Dateien, und es schon darum so schnell ist, weil bei einem neuen Commit im Wesentlichen Zeiger aktualisiert werden, so mag der Leser dieses Konzept aus einigen Grafiken herauslesen, die ebensolche Zeiger darstellen.

Nach diesem ersten großen Teil folgt der zweite Hauptteil des Buchs: die Vorstellung von Workflows. Hierbei zeigen die Autoren typische Anwendungsszenarien auf, vom Aufsetzen eines Projekts über Feature Branches, Fehlersuche bis hin zu kontinuierlichen Releases, aber auch Abläufe zum Aufteilen oder Zusa...

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