© Excellent backgrounds/Shutterstock.com
Kolumne: DevOps Stories

Kolumne: DevOps Stories


In der ersten Folge der Kolumne hatten Lukas und sein Team Probleme bei der Auslieferung einer Musikplattform für einen ihrer Kunden. Mit viel Einsatz haben sie es geschafft, die Lösung rechtzeitig für den Messeauftritt zur Verfügung zu stellen. Der Kunde hat auf der Messe sehr gutes Feedback bekommen und möchte zusätzlich zur bereits existierenden Webversion Apps für iOS und Android entwickeln lassen. Lukas und sein Kollege Christian sind für die Umsetzung des Backends zuständig, Julia kümmert sich mit ihren Kollegen um die Webanwendung und Jörg und Adrian bauen die mobilen Apps. Es gibt erste Anzeichen, dass sich die Auslieferung verzögern wird. Deshalb hat Erik, der Produktmanager, ein gemeinsames Meeting einberufen.

Erik (Produktmanager): „Lukas, Christian, ich habe diesen Termin einberufen, weil Jörg und Adrian mir sagten, dass sich die Bereitstellung der Service-Endpoints verzögert und der Releasetermin damit gefährdet ist.“

Christian (Backend): „Was? Sorry, Jungs, das meint ihr aber jetzt nicht ernst, oder? Ihr habt wochenlang gebraucht, um uns zu sagen, welche Daten ihr braucht. Jetzt bekommen wir nach acht Wochen das erste Mal Feedback und euch fällt nichts Besseres ein, als gleich in der Woche danach bei Erik auf der Matte zu stehen? Erik, natürlich gibt es Verzögerungen. Aber das Problem liegt sicher nicht bei uns!“

Jörg (Mobile-App): „Christian, darf ich dich daran erinnern, dass wir direkt zu Beginn eine Schnittstellenbeschreibung bei euch angefragt haben? Die haben wir nie bekommen und mussten uns selbst etwas aus den Fingern saugen!“

Julia (Web-Frontend): „Wir haben auch das Gefühl, dass Serviceimplementierungen immer unglaublich lange brauchen und dann die Services nicht passen. So wie die Services Daten liefern, können wir sie im Frontend nicht sinnvoll anzeigen und müssen sie konvertieren.“

Christian: „Da wir nicht wissen, wie ihr die Services im Weblayer und in den Apps einsetzt, müssen wir immer eine ganze Reihe von Annahmen treffen und bekommen immer erst nach zwei Wochen Feedback. Meist, dass unsere Annahmen falsch waren.“

Erik: „Wie bekommen wir die Kuh denn nun vom Eis? Was können wir als Nächstes tun?“

Lukas: „Ich würde mich gerne mal mit Christian, Julia, Jörg und Adrian vor einen Rechner setzen und die Probleme richtig verstehen. Ohne dass wir uns gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben ...“

diener_devops_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Die Entwickler aus den verschiedenen Teams schieben sich gegenseitig die Schuld in die ­Schuhe – das sollte nicht so sein

Die...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang