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Kolumne: EnterpriseTales

Kolumne: EnterpriseTales


Durch Zufall lief mir auf der diesjährigen JavaLand-Konferenz in Brühl Sebastian Daschner, seines Zeichens Java Champion und Autor des Buchs „Architecting Modern Java EE Applications“, über den Weg. Sebastian nimmt am Java Community Process teil, ist in den JAX-RS-, JSON-P- und Config Expert Groups vertreten und entwickelt an diversen Open-Source-Projekten. Für seinen Beitrag in der Java-Community und im Java-Ökosystem wurde er mit den Titeln Java Champion, Oracle Developer Champion und JavaOne 2016 Rockstar ausgezeichnet (https://blog.sebastian-daschner.com).

Die Chance, mit Sebastian zu sprechen, wollte ich natürlich nicht ungenutzt lassen und habe ihn zu einem spontanen Interview gebeten. In diesem Interview klärt er uns unter anderem darüber auf, warum Entwickler in Zeiten von Cloud auf deutlich mehr Aspekte schauen müssen. Sie müssen sich um mehr als nur die Codebasis kümmern. Außerdem sprechen wir über Sicherheit, Infrastructure as Code und wie damit in der Containerwelt umgegangen werden sollte.

Lars Röwekamp: Hallo Sebastian! Vielen Dank für das spontane Interview für „EnterpriseTales“. Du hast gerade deinen Talk „12 factor, cloud native Java EE with Kubernetes“ gehalten. Und auch in deinem Buch „Architecting Modern Java EE Applications“ geht um Java EE in der Cloud. Warum dieses Thema? Ist das nicht eher die Ecke von Spring Boot und Spring Cloud?

Sebastian Daschner: Genau das war auch die Idee beziehungsweise die Motivation für meinen Talk. Ich wollte zeigen, dass es absolut möglich ist, Cloud-native Enterprise-Anwendungen mit Java EE zu schreiben und in die Cloud zu bringen. Ich bin daher in meinem Talk nicht nur auf die vielen coolen Features von Java EE 8 eingegangen, sondern darüber hinaus vor allem auch auf die Twelve-Factor App [1], also die Methode beziehungsweise Empfehlung, wie Anwendungen am besten als Software as a Service für die Cloud entwickelt werden können, und habe gezeigt, dass dies bestens zu Java EE passt. Wer heute eine Enterprise-Anwendung entwickeln und in die Cloud bringen möchte, muss sich um deutlich mehr Aspekte Gedanken machen als nur um die Codebasis. Buzzwords wie Resilience, Reactiveness und Scalability sowie deren Integration in die eigene Java-EE-Anwendung bestimmen 2018 den Alltag eines Enterprise-Entwicklers.

Röwekamp: Dann sollten sich Enterprise-Entwickler heutzutage nicht nur mit der Fachlichkeit von Anwendungen beschäftigen, sondern auch mit Docker und Co. auskennen? Du merkst, ich spiele mit der Frage auf d...

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