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Kolumne: Lagebericht Eclipse-IDE

Kolumne: Lagebericht Eclipse-IDE


Schneller und schneller dreht sich die Welt der Technologien: Projekte veröffentlichen immer häufiger aktuelle Versionen, neue Programmiersprachen bzw. Modelle werden im Monatsrhythmus ent- und auch wieder verworfen, und natürlich muss sich auch Eclipse an diese modernen Zeiten anpassen. Genau darum geht es in dieser Ausgabe der Eclipse-Kolumne.

Oracle lässt JavaFX offiziell fallen

Wer in den letzten Jahren die Tätigkeiten von Oracle rund um JavaFX genauer beobachtet hat, der hat sicherlich mitbekommen, dass Oracle immer weniger in diese Technologie investiert hat. Immer wieder gab es aufgeregte Forderungen von JavaFX-Begeisterten an Oracles Adresse, endlich klarzustellen, was man mit JavaFX eigentlich vorhabe. Das hat Oracle nun getan, leider fällt das Urteil aber nicht zum Vorteil von JavaFX aus. Ab Java 11 wird JavaFX aus dem JDK ausgegliedert. Wer denkt, dass das noch eine ganze Weile dauern wird, irrt. Oracle hat nämlich beim Veröffentlichen neuer Versionen der Sprache zum Glück auf ein viel schnelleres Modell umgestellt. So kommt es, dass Java 11 bereits im September dieses Jahres fällig ist.

Danach garantiert Oracle nur noch den kommerziellen Support bis 2022. Und danach? Das steht natürlich noch in den Sternen, aber zumindest Oracle scheint sich dann endgültig zurückzuziehen. Wenn sich hier kein neuer finanzstarker Investor findet, wird JavaFX wahrscheinlich den gleichen Weg wie Hudson und OpenOffice gehen, zwei Open-Source-Projekte, die Oracle ja so schlecht geführt hat, dass sie de facto nicht mehr existent sind, bzw. durch neue Projekte (Jenkins und LibreOffice) weitergeführt werden.

Damit stehen Kunden, die auf JavaFX gesetzt haben, jetzt wohl leider im Regen, und als aktiv entwickeltes Java-UI-Framework gibt es dann eigentlich nur noch das Standard Widget Toolkit (SWT). Schade für Kunden, die hier den früheren Aussagen von Oracle vertraut haben, aber aus Sicht des Autors wieder mal ein Grund, lieber auf eine Technologie zu setzen, die nicht von einem Hersteller alleine kontrolliert wird.

Das Auge codet mit

Dunkel ist trendig. Moderne Editoren wie Visual Studio Code kommen deshalb auch standardmäßig mit einem Dark Theme daher. Das Standard-Dark-Theme von Eclipse, das über die Jahre ausgebaut wurde, war ... okay. Okay heißt aber eben leider nicht gut. Zum Glück haben das Dark Theme und die CSS Engine sich in den letzten Jahren allerdings so weit gemausert, dass immer mehr Eclipse-Platform-Entwickler das Dark Theme auch tatsächlich nutzen bzw. n...

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