© StonePictures/Shutterstock.com
Was die neuen Releases bringen

Ring frei für die nächste Runde


Pünktlich zum Start ins neue Jahr wurde am 3. Januar ein neues Release von MicroProfile veröffentlicht. In nur drei Monaten hat die Community, neben kleineren Erweiterungen bei schon vorhandenen APIs (Metrics 1.1 und Config 1.2), auch noch drei neue APIs ins Leben gerufen: OpenTracing 1.0, OpenAPI 1.0 und Type-safe Rest Client 1.0.

Video: Viele Microservices – Ein verbindendes Datenaustauschmodell

Mit OpenTracing wird damit das Tracing von Requests in der verteilten Welt von Microservices ermöglicht. Zur Dokumentation von REST Endpoints setzt sich mehr und mehr OpenAPI v3 durch. Dieser Tatsache geschuldet wurde MicroProfile OpenAPI 1.0 in den Standard integriert. Und last but not least kann der Entwickler mit Type-safe Rest Client 1.0 seinen REST-Client typsicher gestalten.

Für dieses Jahr sind zwei weitere Releases geplant. Mit MicroProfile 1.4 soll den Entwicklern stärker unter die Arme gegriffen werden, indem man Videotutorials und verbesserte Dokumentationen sowie Beispiele und somit notwendige Informationen für die tägliche Programmierarbeit zur Verfügung stellt. Damit soll die Integration der MicroProfile-APIs in die Microservices-Implementierung erleichtert werden. Und das ist noch nicht alles für das geplante Release am 23. März. Zur gleichen Zeit ist MicroProfile 2.0 angekündigt, das alle vorhandenen MicroProfile-APIs fit für Java EE 8 machen wird. Damit hält die Community das Versprechen, weiterhin am Jakarta-EE-Standard festzuhalten und keine neue Parallelwelt aufzubauen.

MicroProfile OpenTracing 1.0

Eine grundsätzliche Herausforderung bei verteilen Systemen und somit auch bei Microservices-Applikationen ist es, Aufrufketten nachzuvollziehen. Da sich Requests teilweise über mehrere Microservices-Instanzen hinweg erstrecken können, ist es nicht ganz so einfach zu erkennen, welche Requests in den jeweiligen Microservices-Instanzen zusammengehören. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, dass ein Request, der die Microservices-Applikation aufruft, mit einer Correlation-ID versehen wird, und diese dann bei jedem weiteren Aufruf an nachgelagerte Microservices mitgegeben wird. Diese so markierten Requests werden dann an ein zentrales Tracing-System übermittelt und dort gespeichert. Darüber hinaus bietet das Tracing-System Möglichkeiten zur Auswertung dieser Request-Ketten an.

Mit OpenTracing [1] hat sich ein Standard etabliert, der herstellerneutrale APIs definiert, um mit solchen Trace-Daten umgehen zu können. Damit werden die Anwendungen vom ei...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang