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Sag mal … mit Carina und Niko

Sag mal, wie läuft das denn jetzt mit dem Support?


Seit dem 20. März ist Java 10 da, angekommen im Entwickleralltag ist es sicherlich noch nicht. Von der Veröffentlichung einer neuen Version bis zum tatsächlichen Einsatz vergeht schon einmal etwas Zeit. Der ein oder andere dürfte sich sicherlich auch noch vor dem Modulsystem in Java 9 scheuen. Kommt hinzu, dass Release nicht gleich Release ist. Nicht jedes bringt einen Long Term Support mit.

Anlässlich der Veröffentlichung von Java 10 wollten wir in der Redaktion wissen, mit welcher Version die Welt da draußen im echten Leben eigentlich so arbeitet. Die Frage verlangt nach einem Quickvote auf Jaxenter [1]. Achtung, Achtung! Die kleine Befragung ist genauso ausgefallen, wie wir uns das schon gedacht haben. Die Eckdaten: Insgesamt haben rund 1 600 Jaxenter-Leser mitgemacht und den Java-Versionen 5, 6, 7, 8 und 9 ihre Stimme gegeben (Abb. 1). Ganz oben auf dem Treppchen steht wenig überraschend Java 8 mit 69,97 Prozent. Weit dahinter liegen Java 9 mit (doch) 13,20 Prozent und Java 7 mit (immer noch) 11,33 Prozent. Java 6 erreicht den vorletzten Platz (4,32 Prozent) und Java 5 ist erwartungsgemäß das Schlusslicht (0,56 Prozent). Und Java 10? Ach, lassen wir das. In Sachen Nutzungszahlen ein Urteil abzugeben, ist ohne valide Daten sicherlich schwierig. Einen Blick in die Zukunft wollen wir trotzdem riskieren.

koebler_schipper_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Java 8 ist der klare Sieger, was die aktuelle Verbreitung und Nutzung im Alltag angeht

Java 10 hat nicht die Welt verändert, keine Frage. Trotzdem bringt das Release einige nette Features mit. Das wahrscheinlich bedeutendste hört auf den Namen Local-Variable Type Interference (JEP 286). Typinferenz bedeutet, mithilfe der restlichen Angaben des Codes und der Typisierungsregeln auf Datentypen zu schließen. In der Konsequenz lässt sich eine Menge Schreibarbeit vermeiden. Der Quellcode speckt deutlich ab und die Lesbarkeit nimmt zu. Das könnte Ihnen bekannt vorkommen: „Wir kennen das in Java bereits bei Lambdaparametern und beim Diamond-Operator für generische Datencontainer bzw. seit Java 9 auch für anonyme innere Klassen“, schreibt Falk Sippach in seinem Beitrag zu den Java-10-Features [2].

Mach mal anders – zeitbasiert statt featuregetrieben

Stichwort Java 9 – seit dem Release im September 2017 setzt Oracle auf Jigsaw und stellt die Community damit vor Herausforderungen. Jetzt der nächste Streich: Der Releasezyklus ändert sich. Bisher operierte man bei neuen Java-Versionen featuregetrieben. Damit ist jetzt Schluss: zeitbasiert lautet die neue Devi...

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