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Java Magazin
Cross-Platform Development

RapidClipse im Fokus

Nach knapp zweijähriger Entwicklungszeit ist RapidClipse 4.0 als Final Release verfügbar. Bei RapidClipse handelt es sich um eine freie Eclipse-Distribution, die Eclipse zur visuellen Java IDE für Cross-Platform Development machen soll. Projekte lassen sich aus einer Codebase heraus als Webanwendung, mobile App oder klassische Java-Desktopapplikation deployen.

Gerald Kammerer


RapidClipse ist eine vollständig integrierte Java IDE auf Basis von Eclipse. Alle benötigten Plug-ins und Libraries sind vorinstalliert und vorkonfiguriert. Beim Anlegen eines neuen Projekts werden alle benötigten Dependencies (JPA, Vaadin) automatisch via Maven Central Repository heruntergeladen.

GUI Builder für HTML5-Oberflächen

Bei der Entwicklung grafischer Oberflächen setzt RapidClipse auf Vaadin – ein serverseitiges Java-Framework, das den Webclient zur Laufzeit dynamisch erzeugt, wodurch eine Entwicklung mit HTML und JavaScript entfällt. Auch UIs lassen sich mit RapidClipse umsetzen. Für die Konstruktion von Master-Detail Views, Formularen, Menüs, Table Views und Suchmasken gibt es intuitive Assistenten. Auch Autorisierung und Authentifizierung, Internationalisierung sowie UI-Persistierung werden unterstützt. RapidClipse erzeugt strukturierten Java-Code, der stark an Swing erinnert, und ermöglicht deklarative UI-Entwicklung mit XML – Letzteres auch bidirektional. Mit RapidClipse sollen zudem Designer die UI-Entwicklung übernehmen können. Java-Spezialisten wird es ermöglicht, sich auf den komplexeren Serverteil zu konzentrieren und somit bei GUI-lastigen Projekten entlastet zu werden.

Erweiterte Hibernate-Tools für Eclipse

Für die Datenbankentwicklung mit JPA liefert RapidClipse standardmäßig die JBoss-Hibernate-Tools mit aus – aber mit Erweiterungen. Unter anderem wurde der Hibernate-Import mit Datatype-Mapping-Strategien für alle unterstützten Datenbanken erweitert, sodass es beim Generieren der Hibernate-Entity-Klassen nicht mehr zu Datatype-Mapping-Errors kommt. Ebenso muss keine Hibernate-Annotation selbst gesetzt werden.

Datenbankentwicklung

Auch beim Schreiben von JPA-Querys gibt es Änderungen. Mit JPQL und JPA Criteria stellt JPA dafür standardmäßig zwei verschiedene APIs zur Verfügung. JPQL ist schlanker, übersichtlicher und wird deshalb in der Praxis häufiger verwendet. Großer Nachteil: JPQL ist nicht typsicher. JPA Criteria hingegen ist es, wobei jedoch der Code stark aufgebläht und unübersichtlich wirkt. Mit JPA-SQL kombiniert RapidClipse Typsicherheit und leichtere Handhabung. Entwickler können sämtliche Querys im JPA-SQL-Editor in reiner SQL-Syntax formulieren, während im Hintergrund Java-Code auf Basis von JPA Criteria generiert wird. JPA-SQL ist Open Source und auch unabhängig von RapidClipse verwendbar.

Cross-Platform-fähige Anwendungen

Für das Deployment stellt RapidClipse ebenfalls ein Tooling zur Verfügung. Jedes Projekt lässt sich oh...

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RapidClipse im Fokus

Nach knapp zweijähriger Entwicklungszeit ist RapidClipse 4.0 als Final Release verfügbar. Bei RapidClipse handelt es sich um eine freie Eclipse-Distribution, die Eclipse zur visuellen Java IDE für Cross-Platform Development machen soll. Projekte lassen sich aus einer Codebase heraus als Webanwendung, mobile App oder klassische Java-Desktopapplikation deployen.

Gerald Kammerer


RapidClipse ist eine vollständig integrierte Java IDE auf Basis von Eclipse. Alle benötigten Plug-ins und Libraries sind vorinstalliert und vorkonfiguriert. Beim Anlegen eines neuen Projekts werden alle benötigten Dependencies (JPA, Vaadin) automatisch via Maven Central Repository heruntergeladen.

GUI Builder für HTML5-Oberflächen

Bei der Entwicklung grafischer Oberflächen setzt RapidClipse auf Vaadin – ein serverseitiges Java-Framework, das den Webclient zur Laufzeit dynamisch erzeugt, wodurch eine Entwicklung mit HTML und JavaScript entfällt. Auch UIs lassen sich mit RapidClipse umsetzen. Für die Konstruktion von Master-Detail Views, Formularen, Menüs, Table Views und Suchmasken gibt es intuitive Assistenten. Auch Autorisierung und Authentifizierung, Internationalisierung sowie UI-Persistierung werden unterstützt. RapidClipse erzeugt strukturierten Java-Code, der stark an Swing erinnert, und ermöglicht deklarative UI-Entwicklung mit XML – Letzteres auch bidirektional. Mit RapidClipse sollen zudem Designer die UI-Entwicklung übernehmen können. Java-Spezialisten wird es ermöglicht, sich auf den komplexeren Serverteil zu konzentrieren und somit bei GUI-lastigen Projekten entlastet zu werden.

Erweiterte Hibernate-Tools für Eclipse

Für die Datenbankentwicklung mit JPA liefert RapidClipse standardmäßig die JBoss-Hibernate-Tools mit aus – aber mit Erweiterungen. Unter anderem wurde der Hibernate-Import mit Datatype-Mapping-Strategien für alle unterstützten Datenbanken erweitert, sodass es beim Generieren der Hibernate-Entity-Klassen nicht mehr zu Datatype-Mapping-Errors kommt. Ebenso muss keine Hibernate-Annotation selbst gesetzt werden.

Datenbankentwicklung

Auch beim Schreiben von JPA-Querys gibt es Änderungen. Mit JPQL und JPA Criteria stellt JPA dafür standardmäßig zwei verschiedene APIs zur Verfügung. JPQL ist schlanker, übersichtlicher und wird deshalb in der Praxis häufiger verwendet. Großer Nachteil: JPQL ist nicht typsicher. JPA Criteria hingegen ist es, wobei jedoch der Code stark aufgebläht und unübersichtlich wirkt. Mit JPA-SQL kombiniert RapidClipse Typsicherheit und leichtere Handhabung. Entwickler können sämtliche Querys im JPA-SQL-Editor in reiner SQL-Syntax formulieren, während im Hintergrund Java-Code auf Basis von JPA Criteria generiert wird. JPA-SQL ist Open Source und auch unabhängig von RapidClipse verwendbar.

Cross-Platform-fähige Anwendungen

Für das Deployment stellt RapidClipse ebenfalls ein Tooling zur Verfügung. Jedes Projekt lässt sich oh...

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