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Android rockt die MTC und die JAX 2013

Android rockt die MTC und die JAX 2013


Viele Jahre legte Google bei der Entwicklung von Android Wert auf Performance und Funktionalität. Als Folge davon blieben Design und Usability auf der Strecke. Android galt als cool und geeky, aber hässlich. Das änderte sich mit Ice Cream Sandwich und den Design Guidelines. Inzwischen ist Android UI so stark in den Fokus getreten, dass es ein vorherrschendes Thema in den Android-Tracks der MobileTech Conference 2013 [1] und der JAX 2013 [2] geworden ist. Und das ist auch gut so.

Denn es gibt viel zu erzählen und zu diskutieren in Sachen Android UI. Zum einen haben Entwickler seit Ice Cream Sandwich ganz neue Möglichkeiten für ihre Apps erhalten, die Umsetzung ist aber noch nicht überall gelungen. Die Fragmentierung wird oft als Pitfall herangezogen – da müssen Webentwickler dann oft müde lächeln. Schließlich bauen sie seit vielen Jahren Anwendungen, die auf verschiedenen Browsern und Bildschirmgrößen funktionieren müssen. Heutzutage sind Webseiten responsiv, um auf dem Desktop und auf dem mobilen Gerät optimal zu laufen. Und genau das muss auch für Android-Apps möglich sein. Wir haben das alles im Web schon einmal durchgemacht, warum also jetzt das Rad neu erfinden?

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Responsive Design für Android

Kein Problem, sagt Juhani Lehtimäki von Snapp TV, der den Android Day auf der MTC eröffnete. Android-Apps müssen von den Erfahrungen der Web-Apps und -entwickler profitieren und dieselben Prinzipien studieren. Denn mit den Tools, die für Android verfügbar sind, lassen sich heute Apps bauen, die auf jedem Device laufen, egal welche Screengröße vorliegt. Juhani muss es wissen, schließlich beschäftigt er sich seit über zehn Jahren mit Android und betreut mit dem Blog www.androiduipatterns.com eine der wichtigsten Quellen zum Thema UI Design Patterns. Es gibt keine Android-App, die Juhani noch nicht in den Fingern hatte.

Mit Responsive Design müssen sich Android-Entwickler beschäftigen, so Juhani, und die Plattform hilft ihnen dabei. Man müsse weggehen von der Prämisse, es gäbe auf der einen Seite Smartphone-Apps und auf der anderen Seite Tablet-Apps. Eine App für alles, das ist das Ziel. „There shouldn’t be such thing as an Android phone app“, so Juhani in seinem Talk. Interessant: Im Raum saßen zu neunzig Prozent Android-Entwickler, mit Responsive hatten sich aber laut Handzeichen maximal zehn Prozent beschäftigt.

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Google macht uns vor, wie responsive Apps aussehen müssen: Google Play Store, Google Mail, YouTube-App – das sind alles Beispiele für Apps, die überall...

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