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Bücher

Bücher: Einführung in Node.js


JavaScript, vor einigen Jahren noch gerne als „suspekt“ im Browser abgeschaltet, ist inzwischen nicht mehr fortzudenken. Spätestens mit Ajax ist diese Sprache ein wesentlicher Bestandteil der browserseitigen Web­entwicklung. Doch warum nur im Browser einsetzen? Node.js ist eine JavaScript-Implementierung für den Server. Oder passender, eine JavaScript-Umgebung zum Erstellen von Servern. Bereits im Java Magazin 4.2013 wurde Node.js thematisiert. Zeit also, auch ein passendes Buch zu besprechen: Es handelt sich um die deutschsprachige Ausgabe von „Node.js up and running“ aus demselben Verlag. Es startet mit einer – so bezeichneten – „sehr kurzen Einführung in Node.js“. Dabei geht es auch um die Installation, ansonsten aber gleich um die Programmierung eines HTTP-Servers – mit weniger Zeilen, als der gesunde Mensch Finger hat. So zeigen die Autoren gleich, was für eine Leistungsfähigkeit Node.js entwickeln kann. In diesem Zusammenhang erläutern sie auch die Hintergründe der Performanz, das nicht blockierende I/O als wesentliches Schlüsselkonzept, dessen Komplexität bei der Programmierung mit Node.js aber weitgehend verborgen bleibt. Und dann gibt es weitere Appetithappen: kleine Projekte zum Start. Wenige Zeilen reichen für einen Chatserver oder einen „Twitter“-Nachbau. Danach heißt es „Robuste Node-Anwendungen bauen“. In diesem Kapitel erläutern die Autoren Hintergründe wie Eventschleife oder typische Lösungsmuster.

Teil 2 des Buchs widmet sich Details und der API-Referenz. Zumindest lautet die Überschrift derart. Wer nun mit der Erwartungshaltung einer typischen Referenz, z. B. in thematischer und alphabetischer Reihenfolge mit detaillierter Syntax, weiterliest, sollte nicht enttäuscht sein, wenn er (oder sie) etwas anderes vorfindet. Es werden zwar die Themen Core-API, Hilfs-APIs und mehr angesprochen, doch es handelt sich weitgehend um einen Prosatext. Die wichtigen Funktionen werden erläutert, die Syntax des API jedoch nicht gezeigt, zumindest nicht direkt in formaler Darstellung. Dafür bieten die Autoren Codebeispiele und Übungen an. Und über den Index, in dem auch Events und Methoden aufgelistet sind, lassen sich die entsprechenden Textstellen recht gut finden. So lässt sich das API zumindest für Einsteiger leichter lesen und verstehen. Ob aber über die Beispiele hinausgehend andere Parameter bei den Aufrufen zulässig sind oder optionale entfallen können, erfährt der Leser so nur eingeschränkt. Nun, die Syntax (nebst einiger Beispiele) ist im Web unte...

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