© Excellent backgrounds/Shutterstock.com
Experten teilen ihr Wissen auf Deutschlands führender Java-Konferenz

Experten teilen ihr Wissen auf Deutschlands führender Java-Konferenz


Von bewährten Standards bis zu den „New Kids on the Block“ war wieder alles dabei auf der JAX 2013 im sonnigen Mainz. Über 2 000 Menschen pilgerten in die Rheingoldhalle, um eine Java-Plattform zu feiern, die erfolgreicher ist denn je.

Knapp 200 Speaker präsentierten dieses Jahr insgesamt 203 Talks, acht Keynotes und dreizehn Workshops. Nicht nur bewährte Standards wie Java EE, das Spring Framework und JavaServer Faces waren dabei, sondern auch neue Themen wie JavaFX, New School Enterprise IT und Embedded Technology. Nachfolgend wollen wir einige Highlights der JAX hervorheben.

_MG_0081.tif_fmt1.jpg

The Developer Strikes Back: Spannende Eröffnungs-Keynote

Mit einem wahren Paukenschlag startete das Programm der diesjährigen und bislang größten JAX: Zur Auftakt-Keynote betrat James Governor (s. Interview auf S. 40) die Bühne, um den Wandel der IT-Landschaft aus Sicht der Entwickler zu beleuchten. „Developers are the New Kingmakers“ lautete der Titel der angekündigten Keynote. Und genauso unmissverständlich war die Botschaft: In Zeiten von Open Source, Kollaboration, Diversifizierung und erhöhter Entwicklerpartizipation auf allen Ebenen hat die Emanzipation der Entwickler, in der Governor nichts Geringeres als eine „soziale Revolution“ sieht, gerade erst begonnen.

In wenigen Schritten vollzog Governor einen Streifzug durch 38 Jahre Softwareentwicklung, von traditionellen, proprietären Enterprise-IT-Lösungen („Software used to be something that was given away“) über Technologien und Organisationen der Neunziger Jahre, die aus seiner Sicht Game Changer darstellten (Linux, Netscape, PHP, Apache, Google), bis hin zu aktuellen Phänomenen wie Kollaboration, Social Media, Quantified Self und dem wachsenden Softwareanteil in allen erdenklichen Industriebereichen – was er mit Marc Andreessens Diktum „Software is eating the World“ auf den Punkt brachte. Leitmotive der Ausführungen Governors waren erstens die unaufhaltsame Fragmentierung des Technologiemarkts und zweitens die Vorzüge von Open-Source-Entwicklung: Kollaboration, Transparenz, Effizienz und Entscheidungen, die „bottom-up“, also von Entwicklern selbst, nicht in der Managementetage getroffen werden. „Open Source was beginning to change the game even as the web just took off“, so der Speaker. GitHub, Eclipse, Apache, Source­Forge und Co. seien letztendlich nur „the consumer version of what open source had been doing all along“, also Institutionalisierungen einer Entwickler- und Arbeitskultur, deren Ausprägung bereits viel früher...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang