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Java Magazin
Klassentreffen der „Generation Java“

Die JAX 2015

Der Kontext, in dem sich moderne Java-Entwickler heute bewegen, reicht weit über die Grenzen der JVM-Plattform hinaus. Dieser Kontext war auch das Leitmotiv, das sich wie ein roter Faden durch das Programm der JAX 2015 zog, welche vom 20. bis zum 24. April in Mainz stattfand.

Kypriani Sinaris, Hartmut Schlosser, Marc Teufel, Moritz Hoffmann


Die Konferenz, die über 2 000 Teilnehmer in die Landeshauptstadt am Rhein lockte, hatte denn auch den Wandel in der IT, insbesondere die konsequente Digitalisierung, zum Thema. Mit weit über 200 Sessions, Workshops und Keynotes war für fast jeden Geschmack etwas im Programm dabei.

Strahlender Sonnenschein begleitete die Konferenzwoche

Wandel als Chance

Dass dies nicht nur für Java-Entwickler gilt, sondern auch für zahlreiche Softwareentwickler, Ingenieure und Architekten anderer technologischer Stacks, erläuterte Sebastian Meyen, Chefredakteur des Java Magazins und Program Chair der Konferenz, bei seiner Eröffnungsrede. Technologieexperten von heute müssen sich einem hochgradig dynamischen Markt stellen, in dem die extreme Anpassungsfähigkeit und die Möglichkeit, individualisierte IT schnell an den Kunden zu bringen, immer wichtiger werden.

Dass es aber mit dem reinen Ausliefern von Software nicht getan ist, demonstriert die stetig an Bedeutung zunehmende DevOps-Community: Das Interessante dabei ist, dass DevOps mittlerweile nicht mehr nur ein Buzzwort der Theoretiker ist – vielmehr sehen wir im Jahr 2015 immer mehr Erfolgsgeschichten von Unternehmen mit schnellen, automatisierten Auslieferungsketten (Continuous Delivery), von denen es viel zu lernen gibt. Wer hier nicht zuhört, riskiert in ein paar Jahren vom Markt zu verschwinden.

Messestände bei der JAX

Agile Werte

Beim Agile Day, der im Vorfeld der Hauptkonferenz stattfand und mit rund 400 Teilnehmern stark besucht war, ging es um die Erfahrungen von und mit Agilität in der Praxis; vorbei die Zeiten, in denen überwiegend evangelisiert und erläutert wurde, dass Agilität erhebliche Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen bewirken kann. Im Jahr 2015 standen in vielen der Vorträge praxisrelevante Fragestellungen im Vordergrund wie z. B. die konkrete Transformation hin zum agilen Unternehmen (Judith Andresen) mittels kleiner inkrementeller Schritte, oder aber das Etablieren von kommunikativen Ritualen, wie dies Heiko Paoli (Opitz Consulting) in seinem Projektbericht beschrieb, in dem es darum ging, klassische Projektstrukturen aufzubrechen und eine Legacy-Anwendung wieder auf (agilen) Kurs zu bringen.

Nach angeregter Diskussion war man sich im abschließenden Panel einig: Am Wichtigsten ist eine Besinnung auf die agilen Werte, wenn diese auch zuweilen als „fragil“ wahrgenommen werden und entsprechend gestärkt werden müssen, wie Stefan Rudnitzki und Oliver Paegelow (Hypoport) erläuterten.

Dr. Carola Lilienthal ...

Java Magazin
Klassentreffen der „Generation Java“

Die JAX 2015

Der Kontext, in dem sich moderne Java-Entwickler heute bewegen, reicht weit über die Grenzen der JVM-Plattform hinaus. Dieser Kontext war auch das Leitmotiv, das sich wie ein roter Faden durch das Programm der JAX 2015 zog, welche vom 20. bis zum 24. April in Mainz stattfand.

Kypriani Sinaris, Hartmut Schlosser, Marc Teufel, Moritz Hoffmann


Die Konferenz, die über 2 000 Teilnehmer in die Landeshauptstadt am Rhein lockte, hatte denn auch den Wandel in der IT, insbesondere die konsequente Digitalisierung, zum Thema. Mit weit über 200 Sessions, Workshops und Keynotes war für fast jeden Geschmack etwas im Programm dabei.

Strahlender Sonnenschein begleitete die Konferenzwoche

Wandel als Chance

Dass dies nicht nur für Java-Entwickler gilt, sondern auch für zahlreiche Softwareentwickler, Ingenieure und Architekten anderer technologischer Stacks, erläuterte Sebastian Meyen, Chefredakteur des Java Magazins und Program Chair der Konferenz, bei seiner Eröffnungsrede. Technologieexperten von heute müssen sich einem hochgradig dynamischen Markt stellen, in dem die extreme Anpassungsfähigkeit und die Möglichkeit, individualisierte IT schnell an den Kunden zu bringen, immer wichtiger werden.

Dass es aber mit dem reinen Ausliefern von Software nicht getan ist, demonstriert die stetig an Bedeutung zunehmende DevOps-Community: Das Interessante dabei ist, dass DevOps mittlerweile nicht mehr nur ein Buzzwort der Theoretiker ist – vielmehr sehen wir im Jahr 2015 immer mehr Erfolgsgeschichten von Unternehmen mit schnellen, automatisierten Auslieferungsketten (Continuous Delivery), von denen es viel zu lernen gibt. Wer hier nicht zuhört, riskiert in ein paar Jahren vom Markt zu verschwinden.

Messestände bei der JAX

Agile Werte

Beim Agile Day, der im Vorfeld der Hauptkonferenz stattfand und mit rund 400 Teilnehmern stark besucht war, ging es um die Erfahrungen von und mit Agilität in der Praxis; vorbei die Zeiten, in denen überwiegend evangelisiert und erläutert wurde, dass Agilität erhebliche Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen bewirken kann. Im Jahr 2015 standen in vielen der Vorträge praxisrelevante Fragestellungen im Vordergrund wie z. B. die konkrete Transformation hin zum agilen Unternehmen (Judith Andresen) mittels kleiner inkrementeller Schritte, oder aber das Etablieren von kommunikativen Ritualen, wie dies Heiko Paoli (Opitz Consulting) in seinem Projektbericht beschrieb, in dem es darum ging, klassische Projektstrukturen aufzubrechen und eine Legacy-Anwendung wieder auf (agilen) Kurs zu bringen.

Nach angeregter Diskussion war man sich im abschließenden Panel einig: Am Wichtigsten ist eine Besinnung auf die agilen Werte, wenn diese auch zuweilen als „fragil“ wahrgenommen werden und entsprechend gestärkt werden müssen, wie Stefan Rudnitzki und Oliver Paegelow (Hypoport) erläuterten.

Dr. Carola Lilienthal ...

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