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Java Magazin
Die JAX 2016

Spannende Zeiten

Microservices, Container, Cloud oder lieber Android, JavaScript und Arduino? Die Fülle an Themen auf der JAX 2016 in Mainz schien unerschöpflich und machte die Auswahl für die Teilnehmer auf keinen Fall einfach. Wir haben für Sie ein paar Highlights herausgegriffen - und auch uns fiel die Wahl nicht leicht.

Melanie Feldmann, Kypriani Sinaris, Dominik Mohilo, Hartmut Schlosser


Video: The JVM: The Enterprise And Beyond

Direkt zu Beginn wärmte der Spring-Gründer Rod Johnson (Atomist) das Herz der anwesenden Java-Entwickler. Denn für ihn ist und bleibt Java die wichtigste Programmiersprache. In seiner letzten Keynote auf der JAX 2008 hatte Johnson schon prophezeit, dass Java weiter gedeihen werde. Damit hatte er recht. Denn wenn man dem TIOBE-Index und den Google-Suchanfragen Glauben schenken darf, ist Java die Programmiersprache Nummer Eins. Den Erfolg von Java in den vergangenen Jahren – trotz großer Umbrüche bei browserbasierten Anwendungen, der Cloud und Microservices – führte Johnson auf die Adaptionsfähigkeit von Java zurück. Diese Adaptionsfähigkeit zeige sich auch in den kommenden Releases. Hier hob er natürlich vor allem Jigsaw für die Modularisierung hervor. Dass die Releases in Zukunft auch schneller aufeinander folgen sollen, helfe dabei, dass Java weiterhin am Ball bleibt.

Außerdem eigne sich Java besonders gut für Containeranwendungen. Bei Schlüsselelementen für Microservices-Strukturen wie Circuit Breaker und Service Discovery sei Java führend – und in der Kombination mit Spring Boot quasi unschlagbar. Er untermauerte seine These mit einer Google-Suche „Java AND Microservices“, die im Vergleich zu anderen Sprachen eine weit steilere Kurve nach oben zeigte. Gleiches gilt für „Spring Boot AND Microservices“. Auch die JVM soll nicht vergessen werden, die mit ihren Tools und Libraries Entwicklern zuverlässig unterstützt und weiter unterstützen wird. Sein Fazit: „Java is the leading language for microservices.“

Ina Einemann (HEC) steht auch nach dem Talk Rede und Antwort

Direkte Betreuung im Workshop mit Nico Feiertag (Symtavision)

Eine hohe Trefferquote hat Johnson bei seinen Zukunftsprognosen also bewiesen. Für die nähere Zukunft sagt er voraus, dass sie polyglotter werden wird: „Languages metter less and less. And languages do not fly solo.“ Es werde nicht die eine Sprache geben, sondern unterschiedliche, die voneinander lernen. Den Entwicklern werden mehr gleichwertige Optionen offen stehen. Unterstützt werde das durch Microservices, da diese es erlauben, mit geringerem Risiko zu experimentieren. Auch Container würden diesen Trend unterstützen. Außerdem musste er dem Publikum mitteilen, dass JavaScript nicht verschwinden werde. Entsprechend seiner polyglotten Zukunftsprognose gab er dem Publikum den Rat, dass Java-Entwickler noch mindestens eine Sprache neben Java beherrschen sollten. Sein Tipp: Scala und Swift ...

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Spannende Zeiten

Microservices, Container, Cloud oder lieber Android, JavaScript und Arduino? Die Fülle an Themen auf der JAX 2016 in Mainz schien unerschöpflich und machte die Auswahl für die Teilnehmer auf keinen Fall einfach. Wir haben für Sie ein paar Highlights herausgegriffen - und auch uns fiel die Wahl nicht leicht.

Melanie Feldmann, Kypriani Sinaris, Dominik Mohilo, Hartmut Schlosser


Video: The JVM: The Enterprise And Beyond

Direkt zu Beginn wärmte der Spring-Gründer Rod Johnson (Atomist) das Herz der anwesenden Java-Entwickler. Denn für ihn ist und bleibt Java die wichtigste Programmiersprache. In seiner letzten Keynote auf der JAX 2008 hatte Johnson schon prophezeit, dass Java weiter gedeihen werde. Damit hatte er recht. Denn wenn man dem TIOBE-Index und den Google-Suchanfragen Glauben schenken darf, ist Java die Programmiersprache Nummer Eins. Den Erfolg von Java in den vergangenen Jahren – trotz großer Umbrüche bei browserbasierten Anwendungen, der Cloud und Microservices – führte Johnson auf die Adaptionsfähigkeit von Java zurück. Diese Adaptionsfähigkeit zeige sich auch in den kommenden Releases. Hier hob er natürlich vor allem Jigsaw für die Modularisierung hervor. Dass die Releases in Zukunft auch schneller aufeinander folgen sollen, helfe dabei, dass Java weiterhin am Ball bleibt.

Außerdem eigne sich Java besonders gut für Containeranwendungen. Bei Schlüsselelementen für Microservices-Strukturen wie Circuit Breaker und Service Discovery sei Java führend – und in der Kombination mit Spring Boot quasi unschlagbar. Er untermauerte seine These mit einer Google-Suche „Java AND Microservices“, die im Vergleich zu anderen Sprachen eine weit steilere Kurve nach oben zeigte. Gleiches gilt für „Spring Boot AND Microservices“. Auch die JVM soll nicht vergessen werden, die mit ihren Tools und Libraries Entwicklern zuverlässig unterstützt und weiter unterstützen wird. Sein Fazit: „Java is the leading language for microservices.“

Ina Einemann (HEC) steht auch nach dem Talk Rede und Antwort

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Eine hohe Trefferquote hat Johnson bei seinen Zukunftsprognosen also bewiesen. Für die nähere Zukunft sagt er voraus, dass sie polyglotter werden wird: „Languages metter less and less. And languages do not fly solo.“ Es werde nicht die eine Sprache geben, sondern unterschiedliche, die voneinander lernen. Den Entwicklern werden mehr gleichwertige Optionen offen stehen. Unterstützt werde das durch Microservices, da diese es erlauben, mit geringerem Risiko zu experimentieren. Auch Container würden diesen Trend unterstützen. Außerdem musste er dem Publikum mitteilen, dass JavaScript nicht verschwinden werde. Entsprechend seiner polyglotten Zukunftsprognose gab er dem Publikum den Rat, dass Java-Entwickler noch mindestens eine Sprache neben Java beherrschen sollten. Sein Tipp: Scala und Swift ...

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