Java Magazin - 07.2017 - Eclipse Oxygen


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Juni 2017

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Roland Grunberg, Sven Kölpin, Konstantin Diener, Robert Winkler, Tim Riemer, Denis Kuniß, Ralf Bruchmüller, Lars Vogel, Norman Christ, Dominik Mohilo, Alexandru Jecan, Rodion Alukhanov, Vadym Kazulkin, Manfred Steyer, Fabian Pfaff, Ralph Müller, Wayne Beaton, Mikaël Barbero, Dimitrij Zub, Sascha Möllering, Johannes Dienst

Wären Entwickler nicht so schlau, wie sie es nun einmal sind, könnte man in den Büros der Softwareschmieden vermutlich nur noch selten ruhig arbeiten. Die Nutzung einfacher Texteditoren ohne Helferlein wie Syntax-Highlighting und Codevervollständigung würde eine ohrenbetäubende Kulisse aus wütendem Schnauben, hoffnungslosem Seufzen und genervtem Stöhnen evozieren. Da Entwickler aber eben clever sind, haben sie Entwicklungsumgebungen erfunden. So ist es über vierzig Jahre her, seit Maestro I, die erste integrierte Entwicklungsumgebung, für allgemeines Aufatmen in der Welt der Softwareentwicklung sorgte. Als dann schließlich Java zu Beginn der 90er das Licht der Welt erblickte und der Duke seinen ersten Atemzug tat, stand mit Xelfi die erste IDE praktisch schon in den Startlöchern.

Es dauerte allerdings nicht lange, bis weitere Entwicklungsumgebungen verfügbar waren, die mit dem Ziel entworfen wurden, nicht nur das Leben der Nutzer stressfreier zu gestalten, sondern groß angelegte IT-Projekte und deren Wartung erst zu ermöglichen. Ein Wettbewerb um die Gunst der Nutzer entbrannte, der kaum eine Verschnaufpause zulässt. Glücklicherweise wird dieser nicht mit Waffengewalt, sondern mit kontinuierlichen Updates ausgetragen. Man versucht sich also mit Performanz, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit, kurz: dem besseren Produkt, gegenseitig vom Siegespodest zu schubsen. Als Gewinner haben sich in der Java-Welt bis dato drei IDEs erwiesen: NetBeans (das ehemalige Xelfi), IntelliJ IDEA und Eclipse, um dessen neueste Version sich der Schwerpunkt der Ausgabe dreht. Eclipse ist allerdings mehr als eine reine Entwicklungsumgebung. Längst haben sich zahlreiche Projekte, die nur wenig oder gar nichts mit der eigentlichen IDE zu tun haben, im Eclipse-Okösystem angesiedelt, und in den Eclipse Working Groups arbeiten einzelne Entwickler und Organisationen miteinander an innovativen Softwarelösungen.

Am so genannten Simultaneous Release nehmen in diesem Jahr über achtzig Projekte teil, darunter das Docker Tooling für Eclipse, über dessen Neuerungen Roland Grunberg in seinem Artikel informiert. In diesem Jahr war übrigens der Sauerstoff Namenspate für das am 28. Juni erscheinende Eclipse Oxygen.

Nach der Veröffentlichung von Eclipse Oxygen heißt es dann noch einmal tief Luft holen und sich auf den Juli vorbereiten: Seitens der ­Eclipse Foundation wurde nämlich die vollständige Unterstützung von Java 9 zu dessen Veröffentlichung versprochen. Wie das Java Tooling aussehen wird, haben Lars Vogel und Florian Pfaff für uns zusammengefasst.

Natürlich können wir nicht für Sie entscheiden, welche Entwicklungsumgebung Ihre Bedürfnisse am besten befriedigt. Vielleicht finden Sie aber die Argumente der Autoren dieser Ausgabe für überzeugend genug, sich Eclipse Oxygen einmal anzusehen.

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und Frischluft schnappen.

mohilo_dominik_sw.tif_fmt1.jpgDominik Mohilo | Redakteurin

Website Twitter Google Xing Mail

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang