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Java Magazin
Teil 1: TypeScript-Grundlagen/Typisierung für JavaScript

Grundkurs TypeScript


TypeScript ist eine echte Obermenge von JavaScript mit optionaler statischer Typisierung. Es bietet schon heute zahlreiche Features aus den zukünftigen ECMAScript-Standards. Dabei transpiliert es zu JavaScript in der ECMAScript-Version 3/5 und ist damit kompatibel zu allen Browsern. Vor Kurzem wurde Version 2.0 veröffentlicht. Der richtige Zeitpunkt, sich TypeScript genauer anzusehen.

Artikelserie

Teil 1: TypeScript-Grundlagen/Typisierung für JavaScript

Teil 2: Integration in IDEs und Editoren

Teil 3: Workflow/Aufsetzen eines Projekts

Teil 4: TypeScript in der Praxis

Teil 5: Ausblick in die Zukunft von TypeScript

Mitte September 2016 haben die Entwickler Version 2.0 von TypeScript [1] veröffentlicht. Die ausgereifte Obermenge von JavaScript erreicht damit einen weiteren Meilenstein ihrer Entwicklung. Das wichtigste Feature ist die optionale statische Typisierung, die laut Projektleiter Anders Hejlsberg JavaScript-Entwicklung in großem Stil ermöglicht. Die 2012 als Open Source veröffentlichte Sprache wird unter großem Einfluss der Community weiterentwickelt. Sie transpiliert wahlweise zu ECMAScript 3, 5 oder 6 und garantiert dadurch auch, dass das erzeugte JavaScript auf allen Browsern lauffähig ist. Abgerundet wird das Paket durch ein Tool­ing, das sich in das Ökosystem rund um Node.js und npm einfügt.

Etablierte IDEs und Editoren profitieren von der Architektur des TypeScript-Compilers, durch die Plug-ins mit Codevervollständigung und Refaktorisierungsmöglichkeiten gebaut werden können. Mit den vorhandenen Werkzeugen sind große JavaScript-Codebasen handhabbar. Spätestens seit Google für sein beliebtes Framework Angular auf TypeScript setzt, kann man davon ausgehen, dass das Projekt ein langes Leben haben wird.

Hauptmerkmal von TypeScript ist die optionale statische Typisierung. Dafür stellt es eine ganze Reihe von Basistypen bereit, die in Listing 1 in Aktion gezeigt werden. Neben den klassischen Typen für boolesche Werte boolean, string für Strings und number für Zahlenwerte im Format dezimal, hexadezimal, binär und oktär, lassen sich auch Arrays definieren, sogar auf zwei Arten: klassisch zum Beispiel ein Array aus strings mit

 let aArray: string[] = ['Hello', 'World', '!'];

oder mit Generics

 let aArray: Array<string> = ['Hello', 'World', '!'];

Ein letzter Basistyp ist enum, mit dem sich Aufzählungen definieren lassen, die aufsteigend von 0 angelegt werden. Alternativ können auch die numerischen Werte selbst belegt werden.

Listing 1: Basistypen

let...
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Teil 1: TypeScript-Grundlagen/Typisierung für JavaScript

Grundkurs TypeScript

TypeScript ist eine echte Obermenge von JavaScript mit optionaler statischer Typisierung. Es bietet schon heute zahlreiche Features aus den zukünftigen ECMAScript-Standards. Dabei transpiliert es zu JavaScript in der ECMAScript-Version 3/5 und ist damit kompatibel zu allen Browsern. Vor Kurzem wurde Version 2.0 veröffentlicht. Der richtige Zeitpunkt, sich TypeScript genauer anzusehen.

Johannes Dienst


TypeScript ist eine echte Obermenge von JavaScript mit optionaler statischer Typisierung. Es bietet schon heute zahlreiche Features aus den zukünftigen ECMAScript-Standards. Dabei transpiliert es zu JavaScript in der ECMAScript-Version 3/5 und ist damit kompatibel zu allen Browsern. Vor Kurzem wurde Version 2.0 veröffentlicht. Der richtige Zeitpunkt, sich TypeScript genauer anzusehen.

Artikelserie

Teil 1: TypeScript-Grundlagen/Typisierung für JavaScript

Teil 2: Integration in IDEs und Editoren

Teil 3: Workflow/Aufsetzen eines Projekts

Teil 4: TypeScript in der Praxis

Teil 5: Ausblick in die Zukunft von TypeScript

Mitte September 2016 haben die Entwickler Version 2.0 von TypeScript [1] veröffentlicht. Die ausgereifte Obermenge von JavaScript erreicht damit einen weiteren Meilenstein ihrer Entwicklung. Das wichtigste Feature ist die optionale statische Typisierung, die laut Projektleiter Anders Hejlsberg JavaScript-Entwicklung in großem Stil ermöglicht. Die 2012 als Open Source veröffentlichte Sprache wird unter großem Einfluss der Community weiterentwickelt. Sie transpiliert wahlweise zu ECMAScript 3, 5 oder 6 und garantiert dadurch auch, dass das erzeugte JavaScript auf allen Browsern lauffähig ist. Abgerundet wird das Paket durch ein Tool­ing, das sich in das Ökosystem rund um Node.js und npm einfügt.

Etablierte IDEs und Editoren profitieren von der Architektur des TypeScript-Compilers, durch die Plug-ins mit Codevervollständigung und Refaktorisierungsmöglichkeiten gebaut werden können. Mit den vorhandenen Werkzeugen sind große JavaScript-Codebasen handhabbar. Spätestens seit Google für sein beliebtes Framework Angular auf TypeScript setzt, kann man davon ausgehen, dass das Projekt ein langes Leben haben wird.

Hauptmerkmal von TypeScript ist die optionale statische Typisierung. Dafür stellt es eine ganze Reihe von Basistypen bereit, die in Listing 1 in Aktion gezeigt werden. Neben den klassischen Typen für boolesche Werte boolean, string für Strings und number für Zahlenwerte im Format dezimal, hexadezimal, binär und oktär, lassen sich auch Arrays definieren, sogar auf zwei Arten: klassisch zum Beispiel ein Array aus strings mit

 let aArray: string[] = ['Hello', 'World', '!'];

oder mit Generics

 let aArray: Array<string> = ['Hello', 'World', '!'];

Ein letzter Basistyp ist enum, mit dem sich Aufzählungen definieren lassen, die aufsteigend von 0 angelegt werden. Alternativ können auch die numerischen Werte selbst belegt werden.

Listing 1: Basistypen

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