Java Magazin - 07.2019 - Lucene, Solr, Elasticsearch


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Juni 2019

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: S & S Media GmbH, Konstantin Diener, Hartmut Schlosser, Uwe Schindler, Tam Hanna, Mehrdad Jalali-Sohi, Peter Verhas, Arne Limburg, Peter Hruschka, Kevin Wittek, René Preißel, Thomas Buß, Uwe Schindler, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Michael Simons

Gerade ist mit der JAX 2019 eine rauschende Konferenzwoche zu Ende gegangen. Welche Eindrücke sind geblieben?

Nach wie vor steht auf der JAX die Java-Plattform im Zentrum. Doch ist der Kontext, in dem sich Java heute befindet, ein ganz anderer als noch vor zehn Jahren. Themen wie die Cloud, Microservices, Continuous Delivery und Container drängen in den Vordergrund und sind dabei, die gesamte IT zu verändern. Das Dilemma: Während neue Technologien speziell für diesen Kontext entwickelt werden – Stichwort „Cloud-native“ –, müssen sich traditionelle Technologien anpassen. So auch Java.

Nun galten im Java-Universum jahrelang Werte wie Langlebigkeit, Abwärtskompatibilität, Standardisierung, Plattformunabhängigkeit („Write once, run anywhere“) als wichtig , daraufhin wurden zahlreiche Frameworks, Tools und Sprachkomponenten optimiert. Im Cloudparadigma sind nun plötzlich andere Dinge gefragt: schnelle Start-up-Zeiten, geringer Speicherverbrauch, verteilte und resiliente Strukturen. Deshalb ist Sebastian Meyens Frage im Eröffnungspanel der JAX durchaus berechtigt: „Ist Java angesichts der neuen Herausforderungen überhaupt zukunftsfähig?“

Eberhard Wolff beantwortete diese Frage mit einer charakteristischen Eigenschaft der Java-Community: Ihrer ungebrochenen Innovationskraft. Java wird momentan aktiv an das Cloud-native-Modell herangeführt. So verabschiedet man sich derzeit etwa mit der GraalVM von der Bytecode-JIT-Kompilierung und ermöglicht Native Binaries, die ohne installiertes JRE auskommen. Damit wird der Laufzeitoverhead umgangen, der Java beispielsweise gegenüber Sprachen wie Go ins Hintertreffen geraten lässt.

Lars Röwekamp führte neue (Micro-)Frameworks wie Quarkus oder Micronaut (siehe Seite 34 dieser Ausgabe) ins Feld, die speziell auf die Anforderungen von Microservices eingehen. Röwekamps Fazit lautete hier: „Wir müssen unser Wissen, das wir in den letzten Jahren aufgebaut haben, nicht wegschmeißen.“ Wir können also auch mit Java Cloud-Natives sein!

Neben diesen dramatischen Auftritten hatte die JAX aber natürlich auch ganz bodenständige Java-Kost zu bieten. Dazu gehörten das Suchprojekt Apache Lucene und dessen Abkömmlinge Solr und Elasticsearch. Seit 1999 verrichtet Lucene als Volltextsuchbibliothek die Arbeit hinter zahlreichen Suchprojekten, etwa bei Apple, Adobe, Disney, Netflix und whitehouse.gov. Was technologisch dahinter steckt, und wohin die Reise geht, erzählt uns Uwe Schindler im Titelthema dieser Ausgabe des Java Magazins.

Viel Spaß beim Schmökern

schlosser_hartmut_sw.tif_fmt1.jpgHartmut Schlosser | Redakteur Java Magazin

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