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Java Magazin
Dmitry Jemerov von JetBrains zu Googles neuem Android Studio, das auf IntelliJ IDEA basiert

„Apps von Anfang bis Ende entwickeln“

Java Magazin: Google hat kürzlich Android Studio bekannt gegeben, eine Kooperation mit JetBrains. Es geht um eine IDE für Android-Entwickler, die auf IntelliJ IDEA basiert. Kannst du uns bitte erzählen, wie es zu dieser Zusammenarbeit kam?

Dmitry Jemerov


Dmitry Jemerov: Diese Idee entstand bei Google. Sie sind an uns herangetreten mit dem Vorschlag, gemeinsam zu diskutieren, wie man die Vorteile von IntelliJ nutzen kann, um ein besseres Erlebnis für Android-Entwickler zu schaffen. Wir haben dann vorgeschlagen, eine Partnerschaft aufzubauen, und zwar um die Open-Source-Version von IntelliJ IDEA herum. Nach einigem Hin und Her hat Google dem zugestimmt, und beide Parteien sind soweit sehr glücklich mit dem Verlauf der Dinge.JM: Android Studio ist also ein Google-Produkt, inwiefern seid ihr in die Entwicklung noch involviert?Jemerov: Im Wesentlichen hat Google die Betreuung des Android-Plug-ins von uns übernommen. Wir investieren immer noch einen gewissen Anteil an Entwicklungsaufwand, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse unserer Bestandsnutzer abgedeckt werden, aber der Großteil der neuen Funktionalitäten wird vom Google-Team entwickelt. Wir stellen Google außerdem die Plattformerweiterungen zur Verfügung, die sie brauchen, um ihr gewünschtes Feature-Set für die Android-Tools zu implementieren.JM: Wo liegt der Unterschied zwischen der neuen IDE und den Android-Features in IntelliJ IDEA?Jemerov: Der größte Unterschied ist, dass An­droid Studio sich komplett auf Android und das Gradle-Build-System konzentriert. Gradle wird erforderlich sein, um Projekte bauen zu können. Außerdem wird es in Android Studio einige Features geben, die die Einrichtung der Entwicklungsumgebung vereinfachen sollen, zum Beispiel wird es ein gepacktes und automatisch konfiguriertes Android SDK geben. IntelliJ auf der anderen Seite wird weiterhin eine breite Palette von Projekttypen und verschiedenen Build-Systemen wie Gradle, Maven, Ant und das in IntelliJ IDEA eingebaute Build-System unterstützen.JM: Was sind denn deiner Meinung nach die wichtigsten Features von Android Studio?Jemerov: Ich kann es zwar schwer mit anderen IDEs wie Eclipse vergleichen, da ich mit Eclipse nicht so vertraut bin, aber ich kann sagen, dass Android Studio ein komplettes Set von Tools bereitstellt, um An­droid-Anwendungen von Anfang bis Ende zu entwickeln. Um ein neues Projekt zu starten, steht dem Entwickler ein neuer intuitiver Wizard zur Verfügung, der detaillierte Beschreibungen zu allen Auswahlmöglichkeiten bietet, die man zu Beginn treffen muss. Für die App-Entwicklung kann man einen guten visuellen Designer und ein mächtiges Set von Codevervollständigungstools nutzen, um Java-Code zu schreiben. Eine hohe Anzahl von gepackten Lint-Checks, das sin...

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Dmitry Jemerov von JetBrains zu Googles neuem Android Studio, das auf IntelliJ IDEA basiert

„Apps von Anfang bis Ende entwickeln“

Java Magazin: Google hat kürzlich Android Studio bekannt gegeben, eine Kooperation mit JetBrains. Es geht um eine IDE für Android-Entwickler, die auf IntelliJ IDEA basiert. Kannst du uns bitte erzählen, wie es zu dieser Zusammenarbeit kam?

Dmitry Jemerov


Dmitry Jemerov: Diese Idee entstand bei Google. Sie sind an uns herangetreten mit dem Vorschlag, gemeinsam zu diskutieren, wie man die Vorteile von IntelliJ nutzen kann, um ein besseres Erlebnis für Android-Entwickler zu schaffen. Wir haben dann vorgeschlagen, eine Partnerschaft aufzubauen, und zwar um die Open-Source-Version von IntelliJ IDEA herum. Nach einigem Hin und Her hat Google dem zugestimmt, und beide Parteien sind soweit sehr glücklich mit dem Verlauf der Dinge.JM: Android Studio ist also ein Google-Produkt, inwiefern seid ihr in die Entwicklung noch involviert?Jemerov: Im Wesentlichen hat Google die Betreuung des Android-Plug-ins von uns übernommen. Wir investieren immer noch einen gewissen Anteil an Entwicklungsaufwand, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse unserer Bestandsnutzer abgedeckt werden, aber der Großteil der neuen Funktionalitäten wird vom Google-Team entwickelt. Wir stellen Google außerdem die Plattformerweiterungen zur Verfügung, die sie brauchen, um ihr gewünschtes Feature-Set für die Android-Tools zu implementieren.JM: Wo liegt der Unterschied zwischen der neuen IDE und den Android-Features in IntelliJ IDEA?Jemerov: Der größte Unterschied ist, dass An­droid Studio sich komplett auf Android und das Gradle-Build-System konzentriert. Gradle wird erforderlich sein, um Projekte bauen zu können. Außerdem wird es in Android Studio einige Features geben, die die Einrichtung der Entwicklungsumgebung vereinfachen sollen, zum Beispiel wird es ein gepacktes und automatisch konfiguriertes Android SDK geben. IntelliJ auf der anderen Seite wird weiterhin eine breite Palette von Projekttypen und verschiedenen Build-Systemen wie Gradle, Maven, Ant und das in IntelliJ IDEA eingebaute Build-System unterstützen.JM: Was sind denn deiner Meinung nach die wichtigsten Features von Android Studio?Jemerov: Ich kann es zwar schwer mit anderen IDEs wie Eclipse vergleichen, da ich mit Eclipse nicht so vertraut bin, aber ich kann sagen, dass Android Studio ein komplettes Set von Tools bereitstellt, um An­droid-Anwendungen von Anfang bis Ende zu entwickeln. Um ein neues Projekt zu starten, steht dem Entwickler ein neuer intuitiver Wizard zur Verfügung, der detaillierte Beschreibungen zu allen Auswahlmöglichkeiten bietet, die man zu Beginn treffen muss. Für die App-Entwicklung kann man einen guten visuellen Designer und ein mächtiges Set von Codevervollständigungstools nutzen, um Java-Code zu schreiben. Eine hohe Anzahl von gepackten Lint-Checks, das sin...

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