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Java Magazin
Was es in Sachen Google-Produkte Neues zu berichten gibt

Google I/O 2013

Zur Google I/O zu gehen, heißt erst einmal Schlange stehen! Es fängt beim Ergattern der Tickets an, dann, um in das Gebäude zu kommen, an der Rolltreppe, für das Essen, für den Kaffee und schließlich um einen Platz im Saal für die Keynote, die Ähnlichkeit mit einem Popkonzert hat. Die Menge johlt und wartet auf den Star. In diesem Fall sind die Stars aber weniger die Menschen, sondern eher die zu erwartenden Neuerungen und Meldungen, die hier alle aus erster Hand erhalten wollen.

Oliver Zeigermann


6 000 Leute sind vor Ort, 40 000 nehmen über spezielle Google-I/O-Extended-Events in der ganzen Welt teil und 1 000 000 folgen zumindest der Keynote über YouTube. Obwohl in der Keynote nichts über Google Glass berichtet wurde, machte der Begriff „Glasshole“ – als abfälliger Name für jemanden, der ein „Google Glass“ trägt – hier die Runde. Amüsant. Anders als in den Jahren zuvor gab es eine einzige lange Keynote, die im Vergleich zu früheren I/Os wenig technisch, sondern eher eine Marketingveranstaltung für neue Produktfeatures war. Auch im Bereich der Sessions gab es weniger generelle technische Themen und mehr über Googles Produkte.

Android

Android als das zurzeit erfolgreichste mobile Betriebssystem hat bis heute 900 000 000 Aktivierungen. Das sind 500 000 000 neue Aktivierungen seit der letzten Google I/O 2012 (400 000 000 Aktivierungen) und 800 000 000 neue Aktivierungen seit 2011 (100 000 000 Aktivierungen).

Die spannendste technische Neuerung ist das neue An­droid Studio (siehe auch den Artikel von Dominik Helleberg auf Seite 108). Es basiert auf der freien Community Edition von IntelliJ und macht einen sehr guten Eindruck. Goo­gle wird zwar das Eclipse-Plug-in weiterhin unterstützen, vertraut für eine bessere Integration aber eher auf IntelliJ. Ein Grund für den Umstieg war, dass der Standard-Build-Prozess nun auf Gradle aufsetzt, das eine gute IntelliJ-Anbindung bietet. Damit beruhen Development und Integration Builds auf derselben Technik.

Das eindrucksvollste Feature des Android Studios ist ein Echtzeitrendering der Layouts auf unterschiedlichen Device-Größen und mit unterschiedlichen Sprachen – auf Wunsch sogar mehrere gleichzeitig. So kann man sein Layout sehr schnell testen und kommt mit einem Klick von den gerenderten Layouts an die entsprechenden Codestellen. Dies funktioniert sogar in beide Richtungen und in Echtzeit, ohne dass ein Simulator gestartet werden müsste. Ebenso ist das Tooling für Ressourcen sehr eindrucksvoll.

Für das Ausrollen der Apps über den Play Store kann man ein Beta-Testing über Staging realisieren. Dabei wird über Google+-Gruppen und Anteile in Prozenten angegeben, wer das neue Release als Erster bekommt, und kann über Google+ sofort privates Feedback erhalten.

Quelle: Sven Haiges

AngularJS

AngularJS ist in diesem Jahr mit einer Session und sogar mit einem speziellen Event vor dem offiziellen Beginn der Google I/O vertreten. Bezüglich der verschiedenen Frameworks zum Erstellen von Webapplikationen wird es durch AngularJS ...

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Was es in Sachen Google-Produkte Neues zu berichten gibt

Google I/O 2013

Zur Google I/O zu gehen, heißt erst einmal Schlange stehen! Es fängt beim Ergattern der Tickets an, dann, um in das Gebäude zu kommen, an der Rolltreppe, für das Essen, für den Kaffee und schließlich um einen Platz im Saal für die Keynote, die Ähnlichkeit mit einem Popkonzert hat. Die Menge johlt und wartet auf den Star. In diesem Fall sind die Stars aber weniger die Menschen, sondern eher die zu erwartenden Neuerungen und Meldungen, die hier alle aus erster Hand erhalten wollen.

Oliver Zeigermann


6 000 Leute sind vor Ort, 40 000 nehmen über spezielle Google-I/O-Extended-Events in der ganzen Welt teil und 1 000 000 folgen zumindest der Keynote über YouTube. Obwohl in der Keynote nichts über Google Glass berichtet wurde, machte der Begriff „Glasshole“ – als abfälliger Name für jemanden, der ein „Google Glass“ trägt – hier die Runde. Amüsant. Anders als in den Jahren zuvor gab es eine einzige lange Keynote, die im Vergleich zu früheren I/Os wenig technisch, sondern eher eine Marketingveranstaltung für neue Produktfeatures war. Auch im Bereich der Sessions gab es weniger generelle technische Themen und mehr über Googles Produkte.

Android

Android als das zurzeit erfolgreichste mobile Betriebssystem hat bis heute 900 000 000 Aktivierungen. Das sind 500 000 000 neue Aktivierungen seit der letzten Google I/O 2012 (400 000 000 Aktivierungen) und 800 000 000 neue Aktivierungen seit 2011 (100 000 000 Aktivierungen).

Die spannendste technische Neuerung ist das neue An­droid Studio (siehe auch den Artikel von Dominik Helleberg auf Seite 108). Es basiert auf der freien Community Edition von IntelliJ und macht einen sehr guten Eindruck. Goo­gle wird zwar das Eclipse-Plug-in weiterhin unterstützen, vertraut für eine bessere Integration aber eher auf IntelliJ. Ein Grund für den Umstieg war, dass der Standard-Build-Prozess nun auf Gradle aufsetzt, das eine gute IntelliJ-Anbindung bietet. Damit beruhen Development und Integration Builds auf derselben Technik.

Das eindrucksvollste Feature des Android Studios ist ein Echtzeitrendering der Layouts auf unterschiedlichen Device-Größen und mit unterschiedlichen Sprachen – auf Wunsch sogar mehrere gleichzeitig. So kann man sein Layout sehr schnell testen und kommt mit einem Klick von den gerenderten Layouts an die entsprechenden Codestellen. Dies funktioniert sogar in beide Richtungen und in Echtzeit, ohne dass ein Simulator gestartet werden müsste. Ebenso ist das Tooling für Ressourcen sehr eindrucksvoll.

Für das Ausrollen der Apps über den Play Store kann man ein Beta-Testing über Staging realisieren. Dabei wird über Google+-Gruppen und Anteile in Prozenten angegeben, wer das neue Release als Erster bekommt, und kann über Google+ sofort privates Feedback erhalten.

Quelle: Sven Haiges

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AngularJS ist in diesem Jahr mit einer Session und sogar mit einem speziellen Event vor dem offiziellen Beginn der Google I/O vertreten. Bezüglich der verschiedenen Frameworks zum Erstellen von Webapplikationen wird es durch AngularJS ...

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